Schlagwort-Archive: Zusammenbruch des Hypothekenmarktes

USA: Schockstarre nach Foreclosuregate

Unzählige Zwangsvollstreckungen sind offenbar in den USA ohne belastbare rechtliche Grundlage durchgeführt worden und die Nachrichten über das bereits als »Forclosuregate« bekannt gewordene Desaster reißen nicht ab. Zurzeit sind die Zwangsvollstreckungen, -räumungen und -versteigerungen erst einmal weiträumig ausgesetzt worden. Es ist wie nach einer Explosion: Wenn der Knall verhallt ist, herrscht für einen Moment absolute Stille, bevor Geschrei und Chaos einsetzen.

Die Hypothekengeber des unglaublichen Eigenheimbooms in den USA hatten diese Hypotheken zu immer neuen Investmentpaketen gebündelt und weltweit weiterverkauft. Die Käufer dieser Immobilienpakete, in denen sogenannte »Subprimes«, also nicht sonderlich zuverlässige Darlehensnehmer, zu dreifach A-bewerteten Paketen zusammengeschnürt wurden, strukturierten diese Hypothekenpakete dann wiederum neu, versahen sie mit einem neuen, schönen Etikett und verhökerten den finanziellen Giftmüll weiter. Dabei gingen viele ursprüngliche Urkunden und Papiere der einzelnen, konkreten Immobiliendarlehen irgendwie im Dschungel verloren. Und so stellten Gerichte bei den in der Immobilienkrise stattfindenden Zwangsvollstreckungen gegen säumige Darlehenszahler fest, dass die zwangsvollstreckenden Institute ihre Legitimation für einen konkreten Anspruch des Hypothekennehmers gar nicht gerichtsfest belegen konnten oder gar mit falschen Dokumenten ihren Anspruch durchzusetzen versuchten.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich dann heraus, dass die Bankinstitute wie JP Morgan massenhaft völlig unqualifizierte Leute von der Straße weg »schanghait« hatten, um den Wust von Zahlungsausfällen bei Hypotheken durchzuarbeiten und Zwangsversteigerungen im Akkord durchzupeitschen. Ließ sich nicht schnell genug irgendwelches Personal dafür finden, wurden sogar Subunternehmen auf den Philippinen oder auf der schönen exotischen Insel Guam eingesetzt. So geschehen bei der Citigroup.

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Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu – Die Verluste werden astronomisch sein

Wall Street ist in völliger Aufregung wegen dem riesen Tsunami an Verlusten die wahrscheinlich aus dem sogenannten Hypotheken-Betrug resultieren wird. Es geht um mehrere Billionen, ja richtig, ein Desaster von mehreren Tausend Milliarden. Wie schlimm wird es werden? Es gibt mehrere Szenarien die passieren können. Der GAU lautet, der ganze Hypothekenmarkt bricht zusammen und die Verluste sind astronomisch, alle wird es ausradieren. Aber auch wenn es nicht so schlimm kommt, einige der Grossbanken werden es nicht überleben.

Um was geht es beim Hypotheken-Betrug oder „Foreclosuregate“ wie es jetzt heisst? Es haben mehrere Banken versucht ein und das selbe Haus gleichzeitig zwangszuversteigern. Dabei kam heraus, die Immobilie wurde als Sicherheit mehrmals für verschiedene Hypothekenkredite verwendet, obwohl es nur einmal sein kann. Wie ist so etwas möglich? Ganz klar ein Betrug von wem auch immer der diese Hypotheken vergeben hat.

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