Schlagwort-Archive: Söldner

MONSANTO HEUERTE BLACKWATER-SÖLDNER AN, UM GEGEN GENTECHNIKGEGNER VORZUGEHEN

Der Biotech-Gigant Monsanto, der Pflanzen via Gentechnik modifiziert um sie gegen die eigenen Pestizide resistent zu machen oder ihnen neue Eigenschaften zu verpassen, zahlte für die Dienste der Söldner-Firma Blackwater, um Aktivisten auszuspionieren, wie Jeremy Scahill berichtet.

Seit der öffentlichen Einführung von genmanipulierten Organismen im Jahr 1996 haben Bürger weltweit jedes Jahr Anbaufelder vernichtet, mehrere tausend Pflanzen wurden teilweise oder ganz zerstört. Blackwater ist u.a. berüchtigt für das Nisour Square-Massaker im Jahr 2007. Als Blackwater-Söldner auf einem vollgepackten Marktplatz das Feuer eröffneten, starben 17 unschuldige Zivilisten. Das Team wurde später freigesprochen.

Scahill berichtet dass Blackwater (inzwischen Xe Services) durch ein Netz an Frontfirmen zwischen 2008 und 2010 Gruppierungen ausspioniert und/oder infiltriert hätte, die sich gegen Monsanto einsetzen:

“Die Beziehung zwischen den beiden Firmen scheint sich im Januar 2008 verfestigt zu haben als der Vorsitzende von Total Intelligence [BlackWater] Cofer Black nach Zürich reiste um sich mit Kevin Wilson zu treffen, Monsantos Sicherheitsmanager für globale Angelegenheiten.”

“Black fügte an, dass Total Intelligence zu Monsantos nachrichtendienstlichen Arm werden würde’. Black merkte außerdem an dass Monsanto sich Sorgen machen würde über Aktivisten für Tierrechte und dass man besprochen hätte, wie Leute von Blackwater ‘legal Aktivistengruppen beitreten können’…”

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DAS ZWEITE KRIEGSENDE IM IRAK – WIEDER NUR VORGETÄUSCHT

Obama wendet den gleichen Trick an wie Bush. Er täuscht ein Kriegsende vor, das gar keins ist. Heute endet zum zweiten Mal offiziell der Krieg im Irak und Vizepräsident Biden ist aus diesem Anlass nach Bagdad gereist und Obama wird heute Abend eine Rede zur Nation aus dem Oral Office halten. Dabei ist das ganze nur eine inszenierte Show für das kriegsmüde amerikanische Publikum und soll den Anschein erwecken, der immer unpopulärer werdende Präsident hält sein Wahlversprechen. Ist alles nur Taktik wegen der bevorstehenden Senatswahlen.

Am 1. Mai 2003 hat Bush auch das Kriegsende mit seinem berühmt berüchtigten Spruch „Mission Accomplished“ auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln verkündet. Dabei ging das Sterben danach erst richtig los. Diese Ankündigung war genau so wenig echt wie die jetzt von Obama. Tatsächlich bleiben 50’000 Soldaten dort, die nur eine andere Bezeichnung bekommen. Statt Kampftruppen heissen sie ab jetzt Ausbildungskräfte. Nur kämpfen müssen sie trotzdem und der Krieg geht weiter.

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DIE KRIEGE WERDEN ZUNEHMEND PRIVATISIERT

Eines der Wahlvesprechen der Demokratischen Partei der USA war gewesen, die von Präsident George Bush erzwungene Privatisierung des Krieges wieder rückgängig zu machen. Doch seitdem Barack Obama an der Macht ist geworden ist, setzt er die Söldner-Politik seines Vorgängers ungehemmt fort und hat sie sogar intensiviert.

Obwohl in der Zwischenzeit die letzte US-Kampfbrigade den Irak verlassen hat, ist das Ende dieses Krieges nicht abzusehen. Zum einen sollen 50.000 US-Soldaten noch bis Ende 2011 bleiben, um angeblich die irakischen Sicherheitskräfte in ihrem Kampf gegen Aufständische zu unterstützen.

Zum anderen will das US-Aussenministerium an mehrere private Söldnerfirmen Aufträge vergeben haben, um die Lücken zu füllen, die durch den stufenweisen Abzug der US-Truppen aus dem Irak entstehen. An die Stelle von staatlichen Militärtruppen tritt ein bunt zusammengewürfeltes Söldnerheer, das von keiner Regierung auf offiziellem Wege kontrolliert werden kann und wird, das keinen militärischen Befehlen oder einem Kodex gehorcht, aber sich gerade deswegen bestens für eine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten eignet, da sie keine Hemmungen haben.

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