Schlagwort-Archive: Pharmakonzerne

Glaxo zahlt 750 Millionen Dollar nach Prozess um verfälschte Medikamente

GlaxoSmithKline PLC hat sich nach Angaben des US-amerikanischen Justizministeriums vom vergangenen Dienstag dazu bereit erklärt, eine Strafzahlung von 750 Millionen Dollar abzuleisten sowie sich für schuldig befunden, in einer mittlerweile geschlossenen Fabrik in Puerto Rico verfälschte Arzneimittel hergestellt und diese dann in Umlauf gebracht zu haben.

Das Unternehmen hatte im Juli verlautbart, dass eine grundsätzliche Einigung bezüglich der Qualitätsprobleme in seiner SB Pharmo Puerto Rico Inc.-Fabrik erzielt worden sei, und es sich zu einer Zahlung von 750 Millionen Dollar bereit erklärt habe, um die bestehenden Anschuldigen zu beseitigen.

Von den 750 Millionen Dollar zahlt Glaxo alleine 600 Millionen Dollar an von der Regierung unterstützte Gesundheitsprogramme.

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Geld von Pharmafirmen: Richter verurteilt erstmals Ärzte wegen Bestechlichkeit

Wie korrupt sind Mediziner in Deutschland? Nach SPIEGEL-Informationen hat ein Amtsgericht jetzt erstmals zwei niedergelassene Ärzte wegen Bestechlichkeit verurteilt – sie hatten vom Ratiopharm-Konzern Schecks erhalten.

Hamburg – Ärzte genossen in Deutschland bislang fast Immunität – doch damit könnte es bald vorbei sein. Das Amtsgericht Ulm hat erstmals zwei Doktoren wegen Bestechlichkeit verurteilt. Nach SPIEGEL-Informationen hatten die beiden Inhaber einer Gemeinschaftspraxis im Raum Ulm zwischen 2002 und 2005 insgesamt 14 Schecks des Pharmaunternehmens Ratiopharm erhalten.

Die Höhe richtete sich nach der Menge der Ratiopharm-Präparate, die die Ärzte ihren Patienten verordneten. Die Umsätze meldeten sie dem Unternehmen, worauf sie in der Regel einen Betrag in Höhe von acht Prozent des Herstellerabgabepreises der verordneten Medikamente per Scheck zurückerhielten.

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Leben nach Wirtschaftsnorm

Gegenwärtig lebt die Gesellschaft in einem gefährlichen Kreislauf, einem Lebensrhythmus, der nur die Stärksten und Schnellsten fördert.

Wer normal lebt, körperlich das Tempo nicht mitgehen kann oder gesundheitliche Probleme hat, wird unlängst ins soziale Abseits gedrängt. Kontinuierlich wird allen Menschen vermittelt, dass sie auf Warnsignale des Körpers nicht hören müssen und weiter auf das „Gaspedal des Lebens“ treten sollen, denn für gesundheitliche Probleme gibt es Medikamente. Von Gesundheitsvorsorge spricht man nicht gerne, denn sie ist der heutigen Verschleißindustrie nicht dienlich.

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WHO-BERATER HABEN DEFINITIV GELDER VON PHARMAKONZERNEN ERHALTEN, UM DIE SCHWEINEGRIPPE-PANDEMIE AUSZURUFEN

Nach Monaten des Hinhaltens veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schließlich doch die Namen führender Berater, die maßgeblich zur WHO-Entscheidung beigetragen hatten, im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Schweinegrippe eine Pandemie der Stufe 6 auszurufen – diese Entscheidung eröffnete den Impfstoffherstellern unverhofft riesige Gewinne. In der Auflistung finden sich mindesten fünf Berater, die Gelder von Impfstoff-Pharmakonzernen erhalten haben.

Hier die Namen derjenigen, die Gelder von der Pharmaindustrie einstrichen und dann mit zur WHO-Entscheidung beitrugen, eine Pandemie auszurufen:

Arnold Moto: Dieser amerikanische Professor hat praktisch schon von jedem größeren Impfstoffhersteller Gelder erhalten: GlaxoSmithKline, Novartis, Roche, Baxter und Sanofi Pasteur. Vor allem letzteres Unternehmen stellte ihm umfangreiche Finanzmittel zur Erforschung von Grippeimpfstoffen zur Verfügung.

Nancy Cox arbeitet für die amerikanische Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC). Die CDC setzt vorrangig auf Impfungen und ignoriert die Bedeutung von Vitamin D bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten völlig. Fox erhielt für Forschungen zu Impfstoffen Gelder vom Internationalen Verband der Pharmazeutischen Unternehmen und Vereinigungen ( IFPMA).

John Wood ist am britischen Nationalen Institut für biologische Standards und Kontrolle (NIBSC) tätig. Diese Einrichtung erhielt Gelder vor allem für Forschungen im Bereich Grippeimpfstoffe von Sanofi Pasteur, Novartis und anderen Pharmakonzernen.

Maria Zambon ist Professorin am Infektionszentrum der britischen Gesundheitsbehörde Health Protection Agency (HPA). Sie wurde u.a. von Sanofi Pasteur, Novartis, CSL, Baxter und GlaxoSmithKline finanziert.

• Professor Neil Ferguson erhielt Gelder von Roche und GlaxoSmithKline Biologicals.

Vielleicht ist diese Liste unvollständig, denn die hier aufgeführten finanziellen Verbindungen wurden von den Betroffenen der WHO gegenüber öffentlich angegeben. Viele andere Verbindungen bleiben möglicherweise noch im Verborgenen und warten auf einen engagierten Enthüllungsjournalisten.

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VITAMINE VIELLEICHT BALD NICHT MEHR FREI VERKÄUFLICH

Eine geplante Gesetzesänderung hat die Nahrungsergänzungsmittel im Visier. Klammheimlich soll jetzt mitten in der Sommerpause ein Gesetz geändert werden, das viele Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden lassen könnte.

Gesetzesänderungen während der Urlaubszeit

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mit dem Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des LFGB (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände-und Futtermittelgesetzbuch) vom 16.07.2010 den Versuch gestartet, die Verkehrsfähigkeit von insbesondere innovativen Nahrungsergänzungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln und angereicherten Lebensmitteln, einzuschränken. In einer Nacht- und Nebelaktion will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz diese Gesetzesänderung durchziehen, die zur Folge hätte, dass Energy Drinks, diätetische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel  nicht mehr – wie bisher – als Lebensmittel, sondern als Lebensmittelzusatzstoffe betrachtet würden.

Die Konsequenz wäre, dass für jedes einzelne Produkt, das zu einer dieser drei Gruppen gehört, eine kostspielige und aufwändige Zulassung beantragt werden müsste, was sich – im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel – der Großteil der Hersteller schlicht nicht leisten könnte.

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