Schlagwort-Archive: NASA

Mars – Leben im Untergrund auch heute noch möglich?

Durch dein Einschlag eines Meteoriten wurde im Marskrater Leighton Tiefengestein an die Oberfläche befördert, in dem US-Forscher nun weitere Hinweise auf lebensfreundliche Bedingungen in einstigen Seen und Ozeane auf dem Roten Planeten gefunden haben. Selbst für mögliches heutiges Leben auf dem Mars könnte die Entdeckung wichtige Auswirkungen haben.

Wie das Team um Joseph Michalski vom „Planetary Science Institute“ und Paul Niles vom „Johnson Space Center „der NASA im Fachjournal „Nature Geoscience“ berichten, entdeckten sie anhand von spektrografischen Analysen von Daten und Aufnahmen der Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) in den Auswürfen des Kraters karbonathaltiges Gestein, wie es auf lebensfreundliche Bedingungen im Innern der planetaren Kruste des Mars hindeutet.

Interessiert? Bitte hier weiterlesen!

Advertisements

PHOENIXDATEN BELEGEN: WASSER UND VULKANISMUS AUF MARS

Houston/ USA – Auch wenn das NASA-Marslabor „Phoenix“ schon seit einiger Zeit keine Daten mehr liefert, dauert die wissenschaftliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse weiterhin an. Jetzt erklärt die NASA, dass die gewonnen Daten belegen, dass vulkanische Aktivität und flüssiges Wasser die Oberfläche des Roten Planeten bis in die jüngere Vergangenheit beeinflusst hat. Die neuen Messungen belegen, dass der Mars geologisch deutlich aktiver war und immer noch ist als zuvor geglaubt.

Hauptargument der neuen Einschätzungen der NASA ist Kohlendioxid, das 95 Prozent der Marsatmosphäre ausmacht. „Atmosphärisches Kohlendioxid wirkt wie ein chemischer Spion“, erläutert der Weltraumwissenschaftler Paul Niles vom „Johnson Space Center“ der NASA. „Es infiltriert jeden Teil der Oberfläche des Planeten und kann so als Indikator für Wasser und seine geologische Geschichte genutzt werden.“ Ihre Ergebnisse haben die Forscher aktuell im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

Genaueste Messungen der Isotope von Kohlenstoff und Sauerstoff im Kohlendioxid der Atmosphäre mit dem „Thermal and Evolved-Gas Analyzer“ des Marslabors erlaubte es den Wissenschaftlern um Niles, die Geschichte des Wassers und von Vulkanismus auf dem Mars nachzuzeichnen. „Die Isotope können als chemische Signaturen verwendet werden und sagen uns, wo etwas herkam und welche Ereignisse es durchlaufen hat.“

Weiterlesen

NEUE MISSION FÜR MESSDATEN AUS DER SONNENATMOSPHÄRE

Noch in diesem Jahrzehnt plant die NASA eine bislang einmalige Mission: Die Sonde Solar Probe Plus soll erstmals in die Atmosphäre der Sonne vordringen und auf diese Weise einmalige Messdaten von unserem Zentralgestirn sammeln. Diese könnten helfen, das Weltraumwetter berechenbarer zu machen. An dem Unternehmen beteiligt sind auch Astrophysiker der Universität Göttingen.

Spätestens im Jahr 2018 will die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA erstmals in die Atmosphäre der Sonne vordringen. An Bord der Raumsonde Solar Probe Plus soll sich dann auch Technik befinden, die unter anderem am Institut für Astrophysik der Universität Göttingen entwickelt wurde. Die Göttinger Wissenschaftler sind zuständig für die Software der Mission sowie für die Datenanalyse der an Bord installierten Weitwinkelkamera. Die Kamera soll unter anderem erstmals Bilder des Sonnenwindes aus nächster Nähe einfangen.

Weiterlesen

SCHLAMMVULKANE AUF DEM MARS KÖNNTEN HINWEIS AUF LEBEN SEIN

Houston/ USA – Auf dem Mars gibt es geologische Strukturen, die Forscher für das einstige Schlammvulkane halten. Genau hier, vermuten sie, dass die Chance Spuren von einstigem oder sogar derzeitigem Leben auf dem Roten Planeten zu finden besonders hoch sind.

Im Süden der nördlich des Marsäquators gelegenen Mars-Region „Acidalia Planitia“ sind die Wissenschaftler um Dorothy Oehler vom „Johnson Space Center“ der NASA mit Hilfe von Aufnahmen der NASA-Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) auf mehr als 18.000 kreisförmige Hügelstrukturen gestoßen, von welchen 4.000 das Ergebnis von Schlammvulkanen zu sein scheinen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Icarus“ veröffentlicht.

Schlammvulkan Mars

Einstige Schlammvulkane im Süden der Marsregion Acidalia Planitia. Bild: NASA

Weiterlesen

NASA-STUDIE BELEGT, DASS UNSER MOND SCHRUMPFT

Mond

Erstmals wurde die Verwerfung "Gregory Scarp" während der Apollo-Missionen fotografiert. Bild: NASA

Washington/ USA – Die NASA-Mondsonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ (LRO) belegt schier Unglaubliches: Bislang unentdeckte Landschaftsstrukturen auf der Oberfläche des Erdtrabanten zeigen, dass der Mond schrumpft.

Wie die Forscher um Thomas Watters vom „Center for Earth and Planetary Studies“ (CEPS) am „National Air and Space Museum“ in ihrer aktuell im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie aufzeigen, gibt es Verwerfungen, wie sie erstmals von den Apollo-Missionen 15, 16 und 17 aufgrund der Landeplätze der Raumfähren lediglich in der Nähe des Mondäquators fotografiert wurden, auch in anderen Mondregionen.

Bei den Mulden, Spalten, Gräben, Hängen und Schluchten handelt es sich um geologisch betrachtet noch relativ junge Strukturen, anhand deren Veränderungen die Forscher allerdings nachweisen können, dass der Mond seit der Entstehung der Strukturen insgesamt um rund 100 Meter geschrumpft ist. „Eine der besonders auffallender Aspekt dieser Mondspalten ist ihr offenkundig junges Alter“, so Watters.

Weiterlesen

ERSTMALS ZWEI PLANETEN GEFUNDEN, DIE GEMEINSAM AN EINEM STERN VORBEIZIEHEN

Washington/ USA – Mit dem Weltraumteleskop „Kepler“, mit dem die NASA nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems und gezielt nach einer oder mehreren zweiten Erden fahndet, hat erstmals ein Planetensystem entdeckt, in dem mindestens zwei Planeten, perspektivisch von der Erde aus betrachtet, vor ihrem Stern vorbeiziehen.

Anhand der minimalen Helligkeitsschwankung des Sonnenlichts während dieser sogenannten Transits zeichneten sich deutlich zwei Planeten (Kepler-9b und 9c) ab, die den sonnenähnlichen Stern „Kepler-9“ umkreisen. Hinzu gibt es Hinweise auf einen weiteren Himmelskörper in dem System, bei dem es sich möglicherweise um eine sogenannte Supererde handeln. Die Entdeckung gehört zu den ersten Ergebnissen einer siebenmonatigen Beobachtung von mehr als 156.000 Sternen und wurde von den Wissenschaftlern um Doug Hudgins vom NASA-Kepler-Team und Matthew Holman vom „Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics“ im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

Weiterlesen

NASA ENTDECKT SONNENSYSTEM MIT ERDÄHNLICHEN PLANETEN

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat ein neues Sonnensystem entdeckt, in dem es möglicherweise einen der Erde ähnlichen Planeten gibt.

Aufgespürt wurden das Sonnensystem vom Kepler Weltraumteleskop, welches die Arbeit im März 2009 aufnahm. Der wissenschaftliche Leiter der Kepler-Mission, William Borucki, sagte während einer Telefonkonferenz, dass es sich um „die erste Entdeckung mehrerer Planeten, die den selben Stern umkreisen“ handle.

Zunächst seien zwei große Planeten entdeckt worden, die der Größe nach dem Saturn ähneln. Innerhalb dieses Sonnensystems gäbe es aber noch einen weiteren, weitaus kleineren Planeten, der der Erde ähneln soll. Die Kepler-Mission sucht den Weltraum nach Planeten ab, die eine ähnliche Größe wie die Erde aufweisen.

Quelle: News25