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Urzeitliche Apokalypse durch kosmischen Gammablitz

Ein erdnaher Gammastrahlenausbruch könnte vor zirka 450 Millionen Jahren ein Massensterben auf der Erde ausgelöst haben.

Paläontologische Funde belegen, dass es Ende des Ordoviziums (488–444 Millionen Jahre v. Chr.) erstmals zu einem archaischen Massensterben kam. Der Grund hierfür ist bis heute unbekannt. Zwei US-Forscher haben nunmehr eine alte Theorie aktualisiert, der zufolge einst ein innergalaktischer Gammastrahlenblitz die Erdatmosphäre stark veränderte und schädigte, worauf die Erde von einer Eiszeit heimgesucht wurde. Ihr fielen mehr als 60 Prozent der irdischen Flora und Fauna zum Opfer.

Gammastrahlenblitz als Kunstwerk. Bild: NASA/Swift/Cruz de Wilde

Gestein schmilzt glasartig auf und wird hochgeschleudert. Gewaltige Feuerstürme ziehen über die Erde. Milliarden Tonnen Gesteinstrümmer, Asche, Ruß und Gase steigen in einer riesigen Rauchsäule bis in die obersten Schichten der Stratosphäre. Große Staub- und giftige Schwefelwolken umhüllen den Globus und bilden einen Wolkenteppich, der Sonnenstrahlen, Licht und Wärme abschirmt. Eisige Kälte hält Einzug. Pflanzen und Tiere sterben.

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ARTENSTERBEN WEGEN UMWELTVERÄNDERUNGEN

Die Erde erlebt gerade ein Massensterben der Arten

2010 ist das „Internationale Jahr der Artenvielfalt“, so haben es die Vereinten Nationen ausgerufen. Aber angesichts der tatsächlichen Situation auf der Erde sollte es eigentlich das Jahr des Artensterbens heißen. Die Experten gehen davon aus, dass die Gesamtzahl der Arten seit 1970 bereits um mindestens 40 Prozent geschwunden ist, täglich verschwinden heute etwa 130 Pflanzen- und Tierarten endgültig. Der Grund sind vom Menschen verursachte Umweltveränderungen.

Ein Tiefsee-Bewohner tropischer Regionen ist der Drachenfisch, der durch seinen ganz eigenen chemischen Prozess leuchten kann. Foto: Julian Finn, Museum Victoria, Census for Marine Life

Ein Tiefsee-Bewohner tropischer Regionen ist der Drachenfisch, der durch seinen ganz eigenen chemischen Prozess leuchten kann. Foto: Julian Finn, Museum Victoria, Census for Marine Life

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