Schlagwort-Archive: Krieg

Cyberwar – eine reale Bedrohung

Nicht zuletzt durch den Stuxnet-Wurm wird das Thema Cyberwar wieder stärker und öffentlicher debattiert. So will sich die EU-Kommission mehr gegen Cyberangriffe wappnen, die US-Regierung plädiert für ein Gesetz, mit dem sich jeder Code aushebeln lassen soll und – viel interessanter – die NATO will künftig offenbar auch bei Cyber-Attacken den “Bündnisfall” auslösen.


Der Cyberspace als ein neuer Kriegsschauplatz

Viel früher als von den Medien aufgenommen sah das Militär – vorrangig in den USA – den Cyberspace als mögliche Gefahrenquelle für die nationale Sicherheit. Und auch schon früh wurde der öffentlich wirksame Begriff des “elektronischen Pearl Habours” geprägt. Doch was passiert auf diesem Kriegsschauplatz, welcher die vier klassischen Einsatzfelder des Militärs, Land, Wasser, Luft und Weltraum, um ein fünftes erweitern soll und dem jüngst so große Beachtung geschenkt wird?

Als Cyberwar bezeichnet man eine kriegerische Auseinandersetzung mit Mitteln der Informationstechnik. Was sich erstmal nicht sonderlich beängstigend und “real” anhört, ist eine durchaus ernstzunehmende Bedrohung, welche die nächsten Jahrzehnte eine entscheidende geopolitische Rolle einnehmen wird.

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ISREAL BESTELLT UNMENGEN VON TREIBSTOFF FÜR MILITÄRISCHE ZWECKE

Am 5. August informierte die US Defence Security Cooperation Agency DSCA den US-Senat, dass Israel grosse Mengen an verschiedenen Treibstoffe für militärische Zwecke bestellt hat. Dabei handelt es sich hauptsächlich um den Düsentreibstoff JP-8, mit dem Kampfflugzeuge betankt werden. Die Grossbestellung hat einen Wert von 2 Milliarden Dollar und beinhaltet über 1 Milliarde Liter JP-8, 227 Millionen Liter Bleifreibenzin und 378 Millionen Liter Diesel. Jetzt wird vermutet, diese Menge kann nur für einen militärischen Konflikt sein.

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DIE KRIEGE WERDEN ZUNEHMEND PRIVATISIERT

Eines der Wahlvesprechen der Demokratischen Partei der USA war gewesen, die von Präsident George Bush erzwungene Privatisierung des Krieges wieder rückgängig zu machen. Doch seitdem Barack Obama an der Macht ist geworden ist, setzt er die Söldner-Politik seines Vorgängers ungehemmt fort und hat sie sogar intensiviert.

Obwohl in der Zwischenzeit die letzte US-Kampfbrigade den Irak verlassen hat, ist das Ende dieses Krieges nicht abzusehen. Zum einen sollen 50.000 US-Soldaten noch bis Ende 2011 bleiben, um angeblich die irakischen Sicherheitskräfte in ihrem Kampf gegen Aufständische zu unterstützen.

Zum anderen will das US-Aussenministerium an mehrere private Söldnerfirmen Aufträge vergeben haben, um die Lücken zu füllen, die durch den stufenweisen Abzug der US-Truppen aus dem Irak entstehen. An die Stelle von staatlichen Militärtruppen tritt ein bunt zusammengewürfeltes Söldnerheer, das von keiner Regierung auf offiziellem Wege kontrolliert werden kann und wird, das keinen militärischen Befehlen oder einem Kodex gehorcht, aber sich gerade deswegen bestens für eine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten eignet, da sie keine Hemmungen haben.

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OBAMA – PRÄSIDENT DER KRIEGE

Wie die New York Times berichtet, hat der US-Präsident Barack Obama  die bereits unter der Regierung von Präsident George Bush angefangenen  Kriege gegen sogenannte Terroristen in Asien und Afrika noch einmal deutlich verstärkt.

Praktisch keiner der „neuen, aggressiven Schritte“ der US-Regierung seien öffentlich geworden. Laut der New York Times verwandelt sich der US-Auslandsgeheimdienst CIA unter Obama zunehmend in eine paramilitärische Organisation. Das Pentagon wird aussedem zugleich der CIA immer ähnlicher. Es führt im  Nahen Osten immer häufiger Spionagemissionen durch oder sammelt mit Hilfe von angeheuerten und teuer bezahlten privaten Firmen und Organisationen Geheimdienstinformationen über Verstecke von Aufständischen, Terroristen oder militanten Extremisten im Pakistan.

Der Präsident Obama habe die  Drohnen-Angriffe im Pakistan verstärkt, Angriffe auf echte oder vermeintliche Al-Kaida-Mitglieder in Somalia autorisiert und zudem Geheimoperationen von Kenia aus genehmigt. Gemeinsam mit den europäischen Verbündeten seien Terrorgruppen in Nordafrika ausgehoben worden. Außerdem – obwohl nie offiziell bestätigt – sei im Jemen eine Militärkampagne gestartet worden.

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