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GEHEIMLOGE P3 IN ITALIEN SORGT WEITER FÜR AUFRUHR

Der Skandal um die Geheimloge P3 sorgt seit Wochen für Aufruhr in Italien.

Ein Kreis von Politikern, Unternehmern mit Mafia-Verbindungen und hohen Richtern steht dabei im Verdacht, Einfluss auf Regionalwahlen, Richterbesetzungen und sogar das Verfassungsgericht zu nehmen. Mehrere Vertraute Berlusconis mussten im Zuge der Affäre bereits ihren Hut nehmen, darunter auch ein Staatssekretär des Justizministeriums.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „Bildung einer geheimen Vereinigung mit dem Ziel, Verfassungsorgane zu beeinflussen“. Die Ziele der P3 wären es außerdem gewesen, illegal Einfluss auf Politik, Justiz und die Vergabe großer Wirtschaftsprojekte zu nehmen.

Auch Berlusconi selbst soll nun vernommen werden, weil Mitglieder dieses Politkartells in abgehörten Telefonaten von einem „Cesare“ sprechen, der Berlusconi sein könnte. Berlusconi selbst streitet jede Verbindung ab und bezeichnet seine Partei Pdl als „saubere Partei“.

Ironischerweise sprechen die (selbsternannt) „seriösen Medien“ beim Thema P3 dieses Mal selbst von einer Verschwörung (es fällt sogar das Wort „Geheimloge“), und nicht etwa von einer Verschwörungstheorie, wie sie es bei 9/11 tun, wenn sie darüber überhaupt noch berichten.


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DIE MEISTEN EU-LÄNDER WOLLEN NUN DOCH DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG

Die Innenkommissarin der EU, Cecilia Malmström, spricht im Interview darüber, dass es problematisch sei, die umstrittene Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zurückzunehmen weil die Zustimmung zur VDS zu groß sei – doch dem ist nur oberflächlich betrachtet so.

Im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurde Cecilia Malmström, die derzeitige EU-Innenkommissarin, unter anderem zum Thema Vorratsdatenspeicherung befragt. Auf die Frage, warum die umstrittene Richtlinie, deren Umsetzung seit ihrer Verabschiedung sich mehr als problematisch gestaltet, nicht einfach zurückgenommen wird, äußerte Frau Malmström die Ansicht, dass die meisten der EU-Staaten die Vorratsdatenspeicherung wollen würden:

ZEIT: Warum, noch mal, machen Sie als verantwortliche Kommissarin dann nicht den Vorschlag, dieses Gesetz zurückzuziehen?
Malmström: Ich glaube, das würde ziemlich irritierte Reaktionen bei den Mitgliedsstaaten hervorrufen. Ich weiß, dass die Debatte in Deutschland recht erhitzt geführt wird. Aber es gibt noch 26 andere EU-Staaten. Die meisten von ihnen wollen die Vorratsdatenspeicherung.

Diese Ansicht ist zunächst einmal missverständlich, denn zwischen einer Befürwortung der VDS im allgemeinen und der Richtlinie im besonderen liegt ein Unterschied.

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IWF WARNT: JAPAN, USA, GROSSBRITANNIEN, ITALIEN, SPANIEN UND ANDERE KÖNNTEN FINANZIELLE HANDLUNGSFÄHIGKEIT VERLIEREN

Neben Griechenland drohten auch großen Ländern wie Japan, USA, Großbritannien und Spanien ihr finanzielle Handlungsfähigkeit zu verlieren

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt erneut und diesmal eindringlicher, dass die steigende Staatsverschuldung der Industrieländer eine Panik an den Finanzmärkten auslösen könnte. 23 Staaten wurden analysiert, von denen acht Länder mehr oder weniger stark bedroht seien, ihren fiskalpolitischen Handlungsspielraum zu verlieren. Darunter sind mit den USA, Japan, Großbritannien, Italien und Spanien auch große Industrieländer. Irland wird vom IWF nur in der Gruppe der „bedrohten“ Länder geführt, dabei bekommt das Land wegen der extremen Kosten für die Bankenrettung das Defizit nicht unter Kontrolle. Die verstaatlichte Anglo Irish Bank schrieb erneut einen Rekordverlust. Auch Spanien, das tief in der Immobilienkrise und einer extremen Arbeitslosigkeit versinkt, kommt erneut besser in der Beurteilung weg als Portugal, weil dem IWF offenbar die Richtung der portugiesischen Sanierung nicht gefällt.

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DIE EU VERSINKT IN SCHULDEN – EIN ALPTRAUM OHNE ABSEHBARES ENDE

Griechenland schlägt brutal auf – Spanien, Portugal und Italien werden als nächstes in die IWF-Knechtschaft verkauft – 20 Länder stehen jetzt vor der Pleite – US-BSP fällt und keine Erholung für den Arbeitsmarkt…weitere Albträume stehen der Wirtschaft bevor.

Schulden überall und sie sind erdrückend. Wir haben alle bereits von der Staatsschuldenkrise, den Schulden Griechenlands und den Schulden Irlands, Spaniens, Portugals und Italiens gehört. Während dieser Phase sank der Euro von USD 1,50 auf USD 1,187, was den Exporteuren der Eurozone einen ziemlichen Vorteil bescherte. Seitdem hat sich der Euro wieder auf USD 1,33 erholt und liegt aktuell bei rund USD 1,28.

Das Geschäftsklima hat sich erholt. Die nächsten großen Maßnahmen, die anstehen, werden jedoch Steuererhöhungen und Austerität sein. Selbst die Verbraucher sind der Meinung, dass sich keine Besserung einstellen wird. Wahrscheinlich haben die Unternehmen alle die Vorteile eines billigeren Euros vor Augen. Selbst die Aufschläge für Kreditausfallversicherungen (CDS) gingen zurück, was bedeutet, dass die Krise bis auf weiteres mit der Übergangslösung namens Kredit gestoppt wurde – Kredite, für deren Rückzahlung die europäischen Länder viele Jahre brauchen werden. Diese Zeit wird durch eine Wirtschaftsdepression geprägt sein. Ein Resultat davon ist, dass sich Griechenland nun kurz vor dem Aufstand befindet.

Eine weitere Folge der Austerität, die den Griechen seitens ihrer illuministischen Regierung auferlegt wurde, ist das Explodieren der Arbeitslosigkeit. In einigen Gebieten ist die Arbeitslosigkeit auf 70% angestiegen. Das Budgetdefizit des Landes ist drakonisch um 40% verringert worden. Die Regierungsausgaben wurden um 10% gekürzt, was doppelt so viel ist, wie die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds verlangt hatten. Bankrotte gibt es im Überfluss und Kaufkraft sowie Konsum sind eingebrochen.

Infolgedessen ist das griechische Bruttosozialprodukt im vergangenen Quartal auch um 1,5% zurückgegangen und die Steuereinnahmen sind völlig eingebrochen. Die Firmen, besonders aus Perama und Piräus, schicken ihre Schiffe immer noch in andere Gegenden um Reparaturen durchführen zu lassen, da die griechischen Arbeitskosten immer noch zu hoch sind. Das bedeutet, die Griechen werden noch härter arbeiten müssen, wenn sie Beschäftigung finden wollen. Experten sagen, das BSP würde dieses Jahr um 4% zurückgehen, ein massiver Einbruch, während bereits 17% der Läden in Athen Insolvenz angemeldet haben.

Statt dieser Verrücktheiten der griechischen Regierung, hätten sie die Staatsausgaben um 30% kürzen, die Steuern senken, den vollständigen oder teilweisen Bankrott auf ihre Schulden erklären, den Euro verlassen und zu einer niedrig bewerteten Drachme zurückkehren müssen. Jetzt stecken sie auf Jahre in einer Depression und zahlen an die Banker, bei deren Krediten und Anleiheverkäufen sie schlecht beraten und deren Gelder aus dem nichts geschaffen wurden.

Die Maßnahmen der griechischen Regierung versetzen das Land in eine Depression und es gibt kein Licht am Ende des Tunnels, da die Banker nach ihrem Geld schreien. Und das Schlimmste kommt erst noch, wenn die großen Kündigungswellen einsetzen und die Preise auf alles explodieren.

Griechenland befindet sich am Rande einer Revolution und das ist gut so. Diese vom IWF auferlegte Tyrannei hätte nie auf derart rabiate Art eingeführt werden dürfen.

Die Griechenland- und Eurokrise ist nicht vorbei und es besteht eine beträchtliche Wahrscheinlichkeit, dass diese Probleme ohne Weiteres auf Spanien, Portugal, Irland und Italien überspringen.

Vor einigen Monaten sagten wir diese Entwicklungen in Griechenlands größter Zeitung und im griechischen Radio voraus. Die Antwort ist, dass sich die Griechen ihrer falschen politischen Führung entledigen müssen, die sie gerade in die Leibeigenschaft des IWFs verkauft, die über Jahrzehnte anhalten wird. So wie Spanien in den 30er Jahren ein Militärtrainingslager für die Deutschen war um sich auf den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten, wird Griechenland nun als Trainingslager für die Weltwirtschaft und finanzielle Unterjochung genutzt, so wie es von den Mächten der Finsternis in ihrem Streben nach Weltherrschaft geplant wurde.

Die Eine-Welt-Anhänger und Erfinder des Euros sind bestürzt darüber, dass 5 weitere der 16 Eurozonenländer den Weg Griechenlands einschlagen. Wir hatten bereits vor 10 Jahren erklärt, dass es Griechenland und Italien niemals hätte erlaubt werden dürfen in die Eurozone einzutreten, da ihre Bücher unter Mithilfe von Goldman Sachs und JPMorgan Chase frisiert wurden. Es wird niemals einen einheitlichen Zinssatz geben, der allen Ländern in der Währungszone passt, solange die Menschen in Europa keine Verfassung verabschiedet haben.

Jetzt hat sich der griechische Premierminister Giorgos Papandreou, Bilderberger und Illuminist, an Tommaso Padoa-Schioppa, einen der Gründungsväter des Euros gewandt, gewandt und ihn gebeten Griechenland bezüglich des Schuldenmanagements zu beraten. Das hat man sich extra so zurechtgezimmert, damit das Land auch genau das macht, was die Illuministen und natürlich auch der IWF von ihm erwarten. Die Frage ist jedoch, wie viel Schulden man den Griechen noch aufhalsen wird um die europäischen Banker zu retten. Der erste Kredit belief sich auf USD 141 Milliarden und die griechischen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit haben immer noch eine Rendite, die viermal so hoch ist wie die Deutschlands.

Gegenwärtig gibt es riesige PR-Kampagne, mit der man versucht den Griechen Herrn Padoa-Schioppa als ihren Heilsbringer zu verkaufen. Und natürlich wird auch eine große Geschichte aus der Tatsache gemacht, dass er Griechenland auf eigene Kosten rettet und sie kostenlos berät. Wir können jedoch versichern, dass die europäischen Elitisten sicherstellen werden, dass er angemessen entschädigt wird.

Die zehnjährige griechische Staatsanleihe hat aktuell eine Rendite von 10,6%, wohingegen die zehnjährige deutsche Anleihe eine Rendite von 2,27% hat, das ist ein Unterschied von 8,33%. Es gibt einen guten Grund für diese gigantische Lücke. Griechenland hatte zu keinem Zeitpunkt die Maastrichter Kriterien eingehalten, die eine maximale Neuverschuldung von 3% des BSPs vorsehen. Es ist völlig egal, von welchem Winkel aus man es auch betrachten mag, Griechenland ist auf direktem Wege in die Zahlungsunfähigkeit und das war von Anfang an offenkundig. Alles was sie gerade tun, ist einfach noch mehr Schulden anzuhäufen. Die Erklärung der vollständigen oder teilweisen Zahlungsunfähigkeit ist die einzige Lösung. Zur gleichen Zeit müssten sie sich dann auch den Euro aufgeben.

Es gibt auch Leute, die der Meinung sind, die Europäische Union und der IWF hätten Griechenland etwas mehr Zeit geschenkt. Das ist vielleicht war, aber die Kosten dafür sind eine Depression, die 30 Jahre anhalten könnte, und der Abverkauf von Vermögen um die Kreditgeber auszuzahlen. Diese Vermögenswerte wird man den elitistischen Aasgeiern für 30% des Wertes verkaufen. Wir sind auch der Meinung, dass sich die Schulden Griechenlands innerhalb der nächsten drei Jahre auf einen Stand von USD 435 Milliarden hochschrauben werden. Wie soll Griechenland diese Schulden begleichen, wenn sie noch nicht einmal in der Lage sind die aktuellen Schulden zu bedienen? Das wird dafür sorgen, dass Griechenland in einer fortwährenden Knechtschaft der Banker gefangen sein wird.

Der Euro und die Europäische Union sind unserer Einschätzung nach Fehlschläge gewesen und jetzt holen die Griechen auch noch Herrn Padoa-Schioppa ins Boot, der diesen Fehlschlag mitgestaltete. Dieser Typ ist lediglich ein Sherpa, ein Bürokrat der europäischen Elitisten.

Es geht hier ausschließlich um die Rettung Griechenlands und der Eurozone. Dabei werden Irland, Portugal, Spanien und Italien gemeinsam mit Griechenland aufgrund nicht rückzahlbarer Schulden ausgeschaltet. Die Europa steuernden Elitisten sind sich im Klaren darüber, dass derartige Ereignisse die EU zerstören können und sie dürfen das nicht zulassen.

Eines der Ergebnisse der griechischen Probleme war, dass HSBC von Januar bis Mai dieses Jahres 8% seiner gesamten Einlagen verlor. Griechenland befindet sich in einer schrecklichen finanziellen Situation, was Kapitalflucht mit sich bringt. Das hatte zur Folge, dass sich die Griechischen Kreditgeber alleine im Juli dieses Jahres USD 123 Milliarden leihen mussten. Portugal, Irland und Spanien haben auch im großen Stil Geld geliehen. Darüberhinaus brechen in all diesen Ländern die Steuereinnahmen ein.

Wir haben von Anfang an gesagt, dass sich Griechenland und seine Kollegen alle in einer Todesspirale befinden. Austerität ist nicht die einzige Lösung. Die Erklärung der Zahlungsunfähigkeit gehört auch dazu.

Zwanzig Länder befinden sich gerade auf dem Weg in die Pleite und es werden weitere folgen. Das bringt uns zu dem Thema der Staatsschulden in den USA. Amerika befindet sich seit 18 Monaten in einer inflationären Depression. Die Bundesstaaten kürzen bereits seit zwei Jahren, aber die Haushaltslöcher sind immer noch da. Der Kampf geht weiter und die Bundesstaaten setzen ihre Entlassungen und Einschnitte fort. 2011 wird ein schreckliches Jahr werden und 80% der Bundesstaaten rechnen mit Defiziten von insgesamt mehr als USD 200 Milliarden. 2012 sieht sogar noch schlimmer aus.

Die Hilfen durch die Bundesregierung könnten kurz vor dem Aus stehen, was bedeutet, dass weitere Einsparungen erfolgen müssen. Diejenigen, welche die Depression erwischt, werden essentielle Leistungen verlieren, was weiteren Schaden in der Wirtschaft anrichten wird. Das Defizit aller Bundesstaaten für dieses und nächstes Jahr könnte sich auf USD 300 Milliarden belaufen. Das bedeutet für 2011 noch mehr Einsparungen. Es wird auf alle Fälle ein schwierigeres Jahr als 2010 und im Moment befinden sich die US-Bundesstaaten jedenfalls in größerer Bedrängnis als die Bundesregierung.

Und was noch schlimmer ist: Es gibt überhaupt gar keine Erholung und es gab auch nie eine. Das waren lediglich die USD 2,5 Billionen, von denen der überwiegende Teil den Casinohallen endete, die man auch unter dem Namen internationale Märkte kennt. Diejenigen, die davon ausgehen, dass die Steuereinnahmen steigen werden und sich die Arbeitslosigkeit wieder absenkt, werden sehr enttäuscht sein.

Wir mussten über die Kommentare von US-Finanzminister Geithner lachen, der erklärte, dass die Erholung im Gange sei. Sobald er seine Arbeit im Finanzministerium erledigt hat, sollte er sich um eine Stelle als Beifallspender bei CNBC bewerben. Als nächstes erwarten wir seine Kommentare zu der technisch perfekten Kopf-Schulter-Formation und dem Einbruch des Dows sowie des USDX. Beim letzteren handelt es sich um den Dollar-Index. Die Formation ist das Schlimmste, was es gibt und zeigt massive Abwärtsaktivitäten an.

Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich nicht erholt. Die U3-Arbeitslosigkeit liegt bei knapp 10%, U6 liegt jedoch bei rund 17% und wenn man die Geburten/Sterberate von Unternehmen abzieht, bei der es sich um Betrug handelt, kommt man auf 21,5%. Vergangene Woche haben sich die Zahlen weiter verschlechtert. Wie sollen die Steuereinnahmen steigen, wenn so viele Menschen arbeitslos sind?

Da sich die Arbeitslosigkeit weiter verschärft, steigt auch der Bedarf an Sozialleistungen, Lebensmittelmarken und staatlicher Krankenversicherung. 69,5% des Bruttosozialprodukts der Vereinigten Staaten kommt von den Verbrauchern. Wie soll es zu einem Wachstum kommen, wenn das Vermögen der Haushalte weiter zurückgeht, ganz zu schweigen von den Steuererhöhungen in Höhe von 15%, die im nächsten Jahr zum Tragen kommen, so wie es uns der Präsident und seine Partei versprochen haben, und die Gehälter und Kaufkraft noch weiter absenken werden?

Dann wird es auch Versuche seitens der Regierung geben die privaten Pensionsgelder zu beschlagnahmen und diese durch staatlich garantierte Renten eines bankrotten Staates zu ersetzen. Hinter den Kulissen gibt es auch Gespräche über eine Transaktionssteuer in Höhe von 1%. Kann es noch schlimmer kommen? Sie wollten Change und das bekommen Sie jetzt auch. Wenn Sie nicht all diese Amtsinhaber im November auf die Straße setzen, sind Sie erledigt. Irgendjemand sollte uns vielleicht mal erklären, wie all diese Faktoren zu einer Erholung führen können.

34 Bundesstaaten haben für 2011 Haushaltsdefizite bekannt gegeben. Klasse Leistung. Im Folgenden finden sie die Haushaltsdefizite von den am stärksten betroffenen Bundesstaaten für das Haushaltsjahr 2011: Nevada 54%; Illinois 41,5%, New Jersey 38,3%, Arizona 36,6%, North Carolina 30,3%, Utah 30,2%, Connecticut 28,9%, Georgia 26,2%, Minnesota 26%, South Carolina 25,6%, Wisconsin 23,9%, Kalifornien und Colorado jeweils 21,6% und Florida 20,2%.

Die defizitärsten Haushalte in 2012 sind Illinois 52,3%, New York 37,3%, Nevada 36,7%, Mississippi 27,6%, Kalifornien 25,7% und Minnesota 25%. So viel zum Thema Inkompetenz. Und diese Zahlen werden sich noch verschlechtern.

30 Bundesstaaten haben die Steuern angehoben, was zu einer Steuerrevolte führen könnte. Auch das wird zu weniger Dienstleistungen, weniger Gesamtnachfrage und weniger Geschäften und Profiten führen, was den Abschwung noch mehr anheizt. Das ist das absolute Horrorszenario und ein Ende ist überhaupt noch nicht in Sicht. Die Bundesregierung kommt für rund 40% dieser Defizite auf, das Meiste davon geht an die staatliche Krankenversicherung, der Rest geht direkt in die Kassen der Bundesstaaten.

Bei einigen Bundesstaaten wird diese Unterstützung Ende dieses Jahres bzw. Mitte nächsten Jahres auslaufen. Die Bewohner dieser Staaten können damit rechnen, dass weitere Leistungen gestrichen werden und die Steuern steigen. Das wird das BSP weiter absenken und vielleicht 1 Million Arbeitsplätze vernichten.

Da haben wir es. Das ist die Richtung, in die sich die US-Bundesstaaten aufgemacht haben. Sie haben sich überhaupt nicht vorbereitet und sind im Grunde genommen bereits erledigt. Die nächste Regierung beabsichtigt die privaten Rentenfonds zum Kauf von US-Staatsanleihen und zur Finanzierung von Arbeitsprojekten der Regierung zu zwingen. Das ist genauso wie in Griechenland und anderen europäischen Ländern – es ist der ultimative Albtraum…

Quelle: propagandafront / The International Forecaster

EUROKRISE – NÄCHSTER AKT

Die „EU-Junta“ hatte geglaubt, sie habe die Eurokrise „gelöst“, indem sie einfach bekanntgibt, sie sei vorüber. EZB und Finanzaufsichtsbehörden organisierten den Schwindel des „Bankenstreßtests“, um verkünden zu können: „Das europäische Bankensystem ist gesund, danke der Nachfrage.“ Am 10.8. jedoch ging es schon wieder los: Die EZB mußte der Anglo-Irish Bank mit 10 Mrd. Euro zur Hilfe eilen, womit die Gesamtkosten für die Rettung der Bank auf 24,5 Mrd. Euro anschwollen, was 10% des irischen BIP entspricht. Und als ob der Unsinn der Streßtests dokumentiert werden sollte, hatte die AIB nicht zu den „getesteten“ Banken gehört!

Ein nach wie vor toter Interbankmarkt, neue Spannungen auf dem Markt für Staatsanleihen und schlechtere realwirtschaftliche Daten – außer der irreführenden deutschen „Erholung“ – zeigen, daß die Eurokrise nie aufgehört hat. Im Gegenteil, die Politik der EU-Junta hat sie noch verschlimmert. Die Kreditkosten für Griechenland sind weiter auf einem Rekordhoch. Die Produktion des Landes sank im 2. Quartal um 3,5%, und es zahlt gleichhohe Zinsen auf Zehnjahresanleihen wie im April, während des Höhepunktes der Schuldenkrise: 10,7%. Griechische Banken sind weiter vom internationalen Kreditmarkt abgeschnitten, und die Athener Handelskammer ließ verlauten, daß Unternehmen von den Banken keine Kredite bekommen.

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