Schlagwort-Archive: Greenpeace

Nanopartikel sind im Essen bereits Standard

Immer häufiger verwendet die Lebensmittelindustrie Nanopartikel in ihren Produkten: Siliziumdioxid wird als Rieselhilfe in Instant-Kaffee und Trockenpulvern eingesetzt, Titandioxid ist in Süßigkeiten und Kaugummi enthalten und mit antibakteriellem Nanosilber werden Kühlschränke und Geschirr beschichtet – und das mit ungewissem Ausgang.

Wie das Greenpeace Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet, können Wissenschaftler noch gar nicht abschätzen, wie sich die winzigen Nanopartikel im Körper verhalten und ob sie langfristig gefährlich sind. Erste Ergebnisse aus Tierversuchen geben Anlass zur Vorsicht. Und selbst das Bundesinstitut für Risikoforschung warnt explizit vor Nanosilber, das in Küchengeräten, Kosmetik und Textilien eingesetzt wird.

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Giftschlammkatastrophe Ungarn: Schaden wird heruntergespielt

Umweltkatastrophe in Ungarn: Greenpeace-Chemiker entdecken „überraschend hohe Giftwerte“. Aluminiumkonzern fühlt sich „völlig schuldlos“.

 

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

 

Von „überraschend“ hohen Giftwerte in Rotschlamm-Proben, die man im ungarischen Ort Kolontar am Tag nach dem katastrophalen Bruch eines Bauxitschlammspeichers entnommen habe, sprachen Vertreter von Greenpeace Österreich heute bei einer Pressekonferenz. Die Proben, die dem österreichischen Umweltbundesamt in Wien und dem Balint-Labor in Budapest übergeben wurden, enthielten außergewöhnlich viel Arsen, nämlich 110 mg/kg, was nach Angaben der Umweltschutzorganisation „das Doppelte der sonst üblichen Konzentrationen in Rotschlamm“ sei. Sowie hohe Quecksilber (1,3 mg/kg Quecksilber) und Chrom-Anteile (660 mg/kg).

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ALTE AKW’s KÖNNEN ABGESCHALTET WERDEN – LAUT GREENPEACE DROHT KEIN ENGPASS

Die Stromversorger sind aufgebracht: Die Politik möchte sie mit der Brennelementesteuer nun endlich mal an den horrenden Kosten beteiligen, welche die Atomkraft für die Gesellschaft verursacht. Sie drohen: Kommt die Steuer, schalten sie alle alten Atomkraftwerke sofort ab.

Das sollen sie mal ruhig machen. Sie können ihre Ankündigung umsetzen und die acht ältesten deutschen Atomkraftwerke sofort stilllegen, ohne dass dies zu Engpässen in der Stromversorgung in Deutschland führt. Dies belegt eine neue Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace, der zufolge die sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser, sowie der Pannenreaktor Krümmel aktuell nur noch zu 5,4 Prozent zur deutschen Stromversorgung beitragen. Die übrigen neun Atommeiler könnten bis zum Jahr 2015 abgeschaltet werden. Das zeigt das vom Aachener Institut EUtech für Greenpeace berechnete Energie-Szenario Plan B 2050.

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GREENPEACE KLAGT FÜR VERÖFFENTLICHUNG DES LÄNGST FÄLLIGEN ENERGIESICHERHEITSBERICHTS

Weil das Wirtschaftsministerium den Bericht zur Energiesicherheit, der möglicherweise die Atomenergie als überflüssig einschätzt, unter Verschluss hält, zieht Greenpeace vor Gericht

Die Energiekonzerne sind mit ein paar Helfern angetreten und scheinen es wieder einmal geschafft zu haben, die windelweiche Bundeskanzlerin mit ihrer irrlichternden schwarz-gelben Mannschaft zurechtzuweisen. Ein Energiekonzept hatte man nicht, betrachtete gleichwohl die Atomenergie als alternativenlose Brückentechnologie, weswegen die Laufzeiten der Kraftwerke verlängert werden müssten – je nach Nähe zur Atomlobby, desto länger. Und weil dann die Gewinne bei den Energiekonzernen sprudeln, für die Atomenergie so billig ist, weil sie mit Zigmilliarden Steuergeldern finanziert wurden und die Endlagerung keine große Rolle spielt – Greenpeace geht in einem Bericht von 165 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen seit 1950 und von künftigen Ausgaben von 92,5 Milliarden aus -, dachte man sich, dass man für das eilfertige Geschenk doch auch ein wenig für das Haushaltsdefizit von den Konzernen mit deren Verständnis abzweigen könnte.

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