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EPIGENETIK: GENE LASSEN SICH EIN- UND AUSSCHALTEN

Wir leben in einer Zeit der Revolutionen. Fast jede wissenschaftliche Disziplin muss derzeit drastisch umdenken – und selbst die noch recht junge Genforschung hat schon die erste kopernikanische Wende hinter sich.

Die so genannte Epigenetik räumt gründlich mit Vorstellungen auf, die gerade erst richtig in der Gesellschaft angekommen waren. Sie zeigt: Gene sind alles andere als starr oder schicksalsbestimmend. Sie lassen sich durch Ernährung, Lebensstil und den Geist ein Leben lang sozusagen „umschreiben“: Jeder Mensch kann seine Gene fast willentlich an- und ausschalten – und diese Veränderung sogar an seine Kinder weitervererben.

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DARWIN’S EVOLUTIONSMODELL KOMMT GEHÖRIG INS WANKEN: DER KREATIVE GEIST BEEINFLUSST DIE GENE

Das Darwin’sche Modell der Evolution ist fast zu einer Religion geworden. Aber mehr und mehr Indizien sprechen dafür, dass es wohlmöglich nur die halbe Wahrheit ist. Mutation, Konkurrenz und Zufall – alle Pfeiler dieser Theorie geraten mehr und mehr ins Wanken. Ist Evolution vielleicht vielmehr ein kreativer Prozess mit einem klaren Ziel?

Paradigmenwechsel

Jede Generation und Zeitepoche scheint aufs Neue zu glauben, nun endlich doch über gesichertes Wissen zu verfügen. Den Weg zur Erkenntnis scheinen wir uns vorzustellen wie eine Straße, an deren Ende die Wahrheit in einer goldenen Schale dargereicht wird – ab da gibt es dann nichts mehr zu erkennen und forschen, alles Wissen wurde gesammelt, nun darf man sich ausruhen.

Kaum jemandem scheint in den Sinn zu kommen, dass wir wohlmöglich noch verdammt wenig darüber wissen, was hier eigentlich los ist und noch so einiges von unserem angeblich gesicherten Wissen den gleichen Weg nimmt, wie das gesicherte Wissen vorher. Man sollte auch Bedenken, dass wir heute weitestgehend auf der Grundlage von Wissen agieren, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Sei es die Newton’sche Physik – oder eben die Theorie der Evolution nach Darwin.

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US-FORSCHER ENTSCHLÜSSELN GENOM DER AMEISE

Wissenschaftler in den USA haben erstmals das komplette Genom einer Ameise entschlüsselt. Nach der bereits erfolgreichen Dokumentation des Genoms der Honigbiene erhoffen sich die Autoren der Studie, die im Magazin „Science“ veröffentlicht wurde, neue Erkenntnisse über Tiere, die in hoch entwickelten Großgemeinschaften leben.

„Ameisen sind äußerst soziale Wesen, und ihr Überleben hängt ähnlich wie beim Menschen von der Gruppe ab“, schreibt Studienautor Danny Reinberg, ein Biochemiker von der New York University. Die Untersuchung des Genoms solle neue Erkenntnisse über das Verhalten der Ameisen geben, erhoffen sich die Wissenschaftler.

Insbesondere gehe es dabei um Rückschlüsse über das komplexe Rollenverhalten innerhalb des Ameisenstaats, der sich in Arbeiterinnen, Soldaten und Königin aufteilt. Auch wollen die Forscher anhand des Materials der Frage nachgehen, warum es innerhalb eines Ameisenstaats ausgeprägte Altersunterschiede zwischen Königinnen und Arbeiterinnen gibt. Arbeiter-Ameisen sterben oft nach sechs Wochen bis zu einem Jahr, Königinnen können zehn Mal älter werden.

Quelle: AFP / Yahoo