Schlagwort-Archive: Finanzkrise

Greatest Depression: Millionen US-Bürger verkommen zu Almosenempfängern

Während Millionen US-Bürger keine Arbeit finden und zu Almosenempfängern verkommen, verleiben sich ausländische Staatsfonds riesige Teile der US-amerikanischen Infrastruktur ein.

Die meisten Amerikaner begreifen immer noch nicht, wie schlimm der wirtschaftliche Albtraum, mit dem wir nun konfrontiert sind, wirklich ist. Millionen von Amerikaner leben jetzt als Almosenempfänger in dem von ihren Vorvätern einst aufgebauten Land, während ihnen die Infrastruktur Amerikas durch korrupte Politiker buchstäblich unter ihren Füßen wegverkauft wird.

Die „offizielle“ Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten liegt seit 14 Monaten in Folge über 9,5% und der durchschnittliche Amerikaner braucht heute rund 35 Wochen, um eine neue Arbeit zu finden. Die „offizielle“ Arbeitslosenrate ist jedoch irreführend, da sie keine Arbeiter beinhaltet, welche die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz aufgegeben haben oder Arbeitszeitkürzungen hinnehmen mussten und nur noch halbtags tätig sind.

Laut der Fernsehsendung „60 Minutes“ beläuft sich die wirkliche US-Arbeitslosenquote auf 17% und in Bundesstaaten wie Kalifornien sogar auf rund 22%, nimmt man die „entmutigten Arbeiter“ und die „Unterbeschäftigten“ hinzu.

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Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu – Die Verluste werden astronomisch sein

Wall Street ist in völliger Aufregung wegen dem riesen Tsunami an Verlusten die wahrscheinlich aus dem sogenannten Hypotheken-Betrug resultieren wird. Es geht um mehrere Billionen, ja richtig, ein Desaster von mehreren Tausend Milliarden. Wie schlimm wird es werden? Es gibt mehrere Szenarien die passieren können. Der GAU lautet, der ganze Hypothekenmarkt bricht zusammen und die Verluste sind astronomisch, alle wird es ausradieren. Aber auch wenn es nicht so schlimm kommt, einige der Grossbanken werden es nicht überleben.

Um was geht es beim Hypotheken-Betrug oder „Foreclosuregate“ wie es jetzt heisst? Es haben mehrere Banken versucht ein und das selbe Haus gleichzeitig zwangszuversteigern. Dabei kam heraus, die Immobilie wurde als Sicherheit mehrmals für verschiedene Hypothekenkredite verwendet, obwohl es nur einmal sein kann. Wie ist so etwas möglich? Ganz klar ein Betrug von wem auch immer der diese Hypotheken vergeben hat.

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Ein Sturz ins monetäre Niemandsland

Bob Chapman, der Herausgeber des „International Forecaster“, beschreibt die wahrscheinlichen Konsequenzen der Geldpolitik in den USA. Zudem zeigt er auf, wer sich auf dem Goldmarkt unter geopolitischem Aspekt gegenübersteht: der Westen vs die BRIC-Staaten. Er sieht eine Zeitenwende kommen, inklusive heftiger Probleme.

Die Frage, die bezüglich der Federal Reserve weiterhin herumwirbelt, ist die, wie viel Papier des  US-Schatzamtes sie nach den derzeit geltenden Regeln vom Markt aufkaufen kann. Unsere Vermutung liegt bei ungefähr 1.7 Billionen US-Dollar. Ein guter Teil davon könnten auch Schatzwechsel sein, was wahrscheinlich langfristig datierte Zinsraten niedrig halten würde. Auf der anderen Seite können sie womöglich das derzeitige Limit anheben und alles kaufen, das sich im Blickfeld befindet. Das hieße wohl, dass die Schatzwechsel mit einer 10-jährigen Laufzeit von ihrem aktuellen Rendite-Niveau bei 2.50% auf 1.5% fielen. Die Hypotheken könnten, wie wir schon des Öfteren zuvor bemerkten, auf 3,38% bei den festverzinslichen Darlehen mit einer 30-jährigen Laufzeit fallen.

Diese Art des temperamentvollen Aufkaufs würde die Masse der anderen Käufer in ausländische Anleihen, Rohstoffe, Gold und Silber sowie zurück in den Aktienmarkt zwingen. Diese Art der Politik bedeutet eine umfangreiche Monetarisierung, höhere Inflation und vielleicht irgendwann Hyperinflation. Unnötig zu sagen, dass dies ein sehr gefährliches Spiel ist. Ein Sturz ins monetäre Niemandsland. Die Liquidität, die im POMO-Markt freigesetzt werden wird, wird enorm sein, und die Lawine wird Anfang nächsten Jahres beginnen, eine Asset-Preisinflation verursachend. Diese Eskapaden werden gleichfalls zur Unterdrückung des Dollar-Werts beitragen.

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Geldsystem: Infarkt 2011?

Mit einem neuen Schulden-Emissionsrekord wurde das Geldsystem in 2010 noch mal vor dem Kollaps bewahrt. Doch was passiert 2011? Eines steht fest: in 2011 braucht das System rund 6-7 Billionen neue Schulden.

Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne endlos weiter gehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.

Kenneth Boulding, economist

Die westlichen Industrienationen (USA, EU, GB) erzeugten 2010 einen Neuverschuldungsrekord von rund 5 Billionen Dollar. Diese Summe war notwendig, um das Geldsystem nicht zusammenbrechen zu lassen. Denn im Verlauf der Krise drohte die Gesamtkreditmenge zu schrumpfen – und das ist tödlich für’s System.

In unserem schuldbasierten Geldsystem ist es notwendig,  dass ständig neue Kredite mindestens die Zinszahlungen der alten Schulden ausgleichen. Wenn dies nicht passiert, bricht das Geldsystem zusammen.

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Schlimmer als die Große Depression: Lockere Geldmarktpolitik reißt die USA in den Abgrund

Da es der US-Wirtschaft nicht gelang sich zu erholen, so wie es von vielen vorhergesagt wurde, nimmt der Druck auf die Federal Reserve nun weiter zu hier eine Lösung herbeizuzaubern.

In der Tat sieht sich die Federal Reserve aktuell der schwierigsten Entscheidung in ihrer Geschichte gegenüber. Entweder sie verdoppelt ihre vorangegangenen Anstrengungen um Amerikas aus Blasen bestehende Wirtschaft wieder anzufeuern, wodurch sie die Vernichtung des US-Dollars riskiert, oder sie hört damit auf Geld ins System zu pumpen und lässt die Wirtschaft auf ein sich selbst tragendes Niveau absinken. Bedauerlicherweise sind beide Entscheidungen auf Garantie mit wirtschaftlichen Leiden verbunden – aber nur eine Entscheidung wird letzten Endes erfolgreich sein.

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Foreclosuregate: Zwangsvollstreckungsskandal kann die gesamte US-Wirtschaft zum Einsturz bringen

Der „finale Schuss, der alle Arten von Finanzinstitutionen der westlichen Welt niederstrecken wird“: 6 Dinge, die Sie über die Zwangsvollstreckungskrise und die Auswirkungen auf hypothekarisch besicherte Wertpapiere wissen sollten

Der Betrug mit den Zwangsvollstreckungen scheint immer weiter an Fahrt zu gewinnen. Nun ist berichtet worden, dass alle 50 US-Bundesstaaten eine gemeinsame Untersuchung über die Betrugsvorwürfe der Hypothekenbranche eingeleitet haben. Das ist eine riesige Geschichte, eine, die in nächster Zeit bestimmt nicht einfach so wieder verschwinden wird.

Fakt ist, dass der Umfang des Betruges, welcher in der US-Hypothekenbranche im Gange war, kaum zu überschätzen ist und wir nun erleben, wie sich hier Dinge entwickeln, die das Potenzial haben die gesamte US-Wirtschaft in Stücke zu fetzen.

Viele bezeichnen diese Krise als „Foreclosuregate“ und es zeichnet sich bereits ab, dass es das Schlimmste ist, was der US-Hypothekenbranche jemals widerfahren sein dürfte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es unvermeidlich, dass einige Finanzinstitutionen aufgrund des ganzen Schlamassels untergehen werden. Es könnte in der Tat sogar so sein, dass wir am Ende dieser Geschichte erleben werden, wie eine ganze Reihe dieser Kreditvergabeinstitute zusammenbrechen und in Flammen aufgehen werden.

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Gold gewinnt, Papiergeldsystem zunehmend unter Betrugsverdacht – Marc Faber garantiert US-Staatsbankrott

Gold und Silber legten gestern einen ordentlichen Sprung nach oben hin, und zwar ohne dass dieser wieder gleich durch einen abstürzenden Dollar vernichtet wurde.
Besonders Silber konnte mit einem Anstieg von 23,40 auf über 24 USD glänzen. Damit hat das ehemalige Währungsmetall seit August von 18 USD weg um immerhin schon ein Drittel zugelegt.

Es werden inzwischen immer mehr Stimmen laut, dass das derzeit vorherrschende Papiergeldwesen auf Betrug basiert. So sagt der WU-Professor Franz Hörmann in einem heutigen „Standard“-Interview mit dem Titel: „Banken erfinden Geld aus der Luft“: „Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird“ . Seiner Ansicht sind die „Banken rund um den Globus pleite“ und er rechnet mit einem ultimativen Crash in absehbarer Zeit. Das Thema stößt auf reges Interesse, alleine heute abend wurden 1900 Postings dazu verfasst.

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Wiener Professor fordert Weltregierung und Abschaffung von Geld zur Bekämpfung der Finanzkrise

Franz Hörmann von der Wirtschaftsuniversität Wien sagt innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre einen gigantischen globalen Währungs- und Wirtschaftscrash voraus und empfiehlt als Lösung die Einführung einer despotischen Technokratie, bei der die Nationalstaaten aufgelöst werden und man Geld durch elektronisch erfasste Gutscheine ersetzt.

Hörmann ist nicht der einzige deutschsprachige „Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler“ bei dem ein globalistischer Lösungsreflex beobachtet werden kann. Diese Leute erklären recht genau, warum wir uns in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise befinden, geht es aber darum, was wir daraus lernen sollten und wie die Bevölkerung damit umzugehen hat, entpuppen sich diese Gestalten in der Regel als despotische Technokraten, Möchtegern-Eine-Welt-Regierer oder kollektivistische Naivlinge.

Ein schönes Beispiel ist Professor Bernd Senf an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Senf kann auch stundenlang unterhaltsam erklären, warum es sich bei dem aktuellen fraktionalen Reservesystem um einen gigantischen Betrug handelt, die Abkopplung des US-Dollars vom Goldstandard zu einer extremen Abwertung führte und das Kartenhaus dieses Pyramidenspiels zwingend einstürzen muss – schlägt dann jedoch als Lösung den Bancor bzw. Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds vor.

Franz Hörmann geht mit seinen Lösungsvorschlägen noch ein wenig weiter. In einem am 13.10.2010 veröffentlichten Interview mit der österreichischen Zeitung Der Standard, erklärt er, dass das gesamte Finanzsystem innerhalb der nächsten drei Jahre zusammenbrechen wird, wahrscheinlich schon im Jahre 2011, und bemängelt in diesem Zusammenhang unter anderem das fraktionale Reservesystem. Im Verlaufe des Interviews räumt er sogar ein, dass es für eine souveräne im nationalen Interesse ihrer Bürger agierende Republik garnicht nötig ist bei Privatbanken Schulden aufzunehmen, sondern die gewählten Repräsentanten ohne Weiteres selber Geld emittieren können.

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Währungskrieg hat begonnen

Seit Monaten fordern die USA, China müsse seine Währung abwerten, während China versucht, die globale Hegemonie des US-Dollar zu durchbrechen. Es drohen ein Handelskonflikt und ein Währungskrieg. Doch wem geht es wirklich an den Kragen?

Der Hurrikan der Finanzkrise ist noch nicht vorbei, da naht schon der nächste Wirbelsturm, der einer Währungskrise, ja eines Währungskriegs. Zuerst sprach der brasilianische Finanzminister davon, dann der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank am Wochenende in Washington.

Die Lage ist ernst. Die schon seit Jahren auf jeder Tagung der G8-Industrienationen angesprochenen «strukturellen Ungleichgewichte» geraten ausser Kontrolle. Ein weltwirtschaftlicher Umbruch kündigt sich an. Es stellt sich die Frage: Kann der US-Dollar seine Position als Reservewährung halten – und können Welthandel, Finanztransaktio­nen und nicht zuletzt die Verträge über Öllieferungen wie bisher üblich in US-Dollar abgewickelt werden, wenn gleichzeitig die politischen und wirtschaftlichen Eliten der USA aggressiv eine Aufwertung des chinesischen Renminbi Yuan verlangen? Denn das ist spiegelbildlich die Ankündigung einer Abwertung des US-Dollar. Wenn andere Länder dieser Forderung folgen, haben wir einen Währungskrieg wie schon einmal im Vorfeld der Weltwirtschaftskrise der dreissiger Jahre.

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EZB Betrug geht weiter

EZB-Chefvolkswirt Stark warnt Banken. „Einzelne Banken oder Bankengruppen können sich nicht darauf verlassen, ihren Refinanzierugsbedarf durch die EZB abzudecken“. – Den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen, will die EZB offenbar noch weiterführen, und zwar „so lange, wie wir das für nötig erachten.“

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, hat die Banken davor gewarnt, sich bei ihrer Refinanzierung zu sehr von der EZB abhängig zu machen. „Einzelne Banken oder Bankengruppen können sich nicht darauf verlassen, ihren Refinanzierugsbedarf durch die EZB abzudecken“, sagte Stark in einem Interview mit dem Handelsblatt. Die EZB steige allmählich aus den unkonventionellen Maßnahmen aus, mit denen sie dem Markt zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt habe. Jetzt seien die Mitgliedstaaten entweder durch die Regulierer oder die Aufsicht in der Verantwortung, Lösungen auszuarbeiten.

Den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen, will die EZB offenbar noch weiterführen, und zwar „so lange, wie wir das für nötig erachten“, sagte der EZB-Chefvolkswirt. Die EZB werde aber die Situation am Markt sehr genau beobachten.

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LEHREN AUS DER FINANZKRISE

Autor: Rainer Sommer

Verfügt ein Staat über eine eigene Währung, kann das Bankensystem immer gerettet und die Regierungen nie zahlungsunfähig werden

Eine Welt, in der die öffentliche Verschuldung der OECD-Staaten in Friedenszeiten im Schnitt bald 90 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, die private Verschuldung so hoch ist wie nie zuvor und Banken mit Summen gerettet werden, die überwiegend zweistellige Anteile der jeweiligen Sozialprodukte erreichen, ist historisch offenbar einzigartig.

Folglich fußen auch die Rezepte, die die traditionelle Wirtschaftswissenschaft zur Lösung dieser Probleme bereitstellt, zwangsläufig mehr auf analytischen Theorien als auf empirischen Erfahrungen. Besonders die traditionelle ökonomische Theorie, die zudem die monetären Verhältnisse ausblendet, und für die für den Staat in Hinsicht auf die Haushaltsführung im Grunde dieselben Regeln gelten wie für jedes andere Wirtschaftssubjekt, entspricht dabei offenbar längst nicht mehr den realen Gegebenheiten. Insofern verwundert, warum sie als Ratgeber der Wirtschaftspolitik noch immer nicht ausgedient und von realitätsnäheren Ansätzen wie den „Modern Monetary Economics“ abgelöst wird.

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IRLAND: BAILOUT DURCH EU UND IWF RÜCKT NÄHER

Während 38.000 oder ein Drittel aller irischen Unternehmen laut einer Studie der renommierten Analysefirma Vision-net.ie vor der Insolvenz stünden, rückt ein Bailout des Landes durch die EU und den IWF in immer greifbarere Nähe. Irland bekommt die explodierenden Kosten zur “Rettung” seines Bankensystems nicht in den Griff, so dass der Bond Spread nach einer am Freitag durch Barclays Bank veröffentlichten Warnung auf ein neues Hoch kletterte.

38.000 irische Unternehmen laut Studie durch Bankrott bedroht

Mehr als 38.000 irische Unternehmen sehen sich dem hohen Risiko eines Bankrotts ausgesetzt, während in diesem Jahr in die Insolvenz gegangene Firmen mehr als 1 Milliarde Euro an unbezahlten Schulden zurückgelassen haben, wie die irische Daten- und Analysefirma Vision-Net.ie auf ihrer Webseite berichtete. Eine Studie, die über 100.000 Unternehmen analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass 36 Prozent aller Firmen einem hohen Risiko ausgesetzt seien, in absehbarer Zukunft Insolvenz anmelden zu müssen, während 17 Prozent als mittelstark und 47 Prozent als kaum bedroht eingestuft wurden.

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DIE EURO-ZONE VOR DEM ZERFALL

Europa fehlen strukturelle Reformen und vernünftige finanzpolitische Entscheidungen, in Randstaaten wie Irland, Griechenland und Spanien schrumpft das Bruttoinlandsprodukt. Im besten Fall kann sich die Euro-Zone noch fünf Jahre durchwursteln. Im schlimmsten Fall bricht sie auseinander.

Im Sommer konnten sich die Europäer in die Sonne legen und ihre Sorgen vergessen. Jetzt aber holt sie die Realität ein. Denn die grundlegenden Probleme der Euro-Zone sind keineswegs gelöst.

Erstens: Im Mai hatte das eine Billion Dollar schwere Rettungspaket die unmittelbar bevorstehende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen Zerfall der Euro-Zone verhindert. Inzwischen sind die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Randstaaten der Euro-Zone wieder auf den Stand geklettert, den sie auf dem Höhepunkt der Krise im Mai hatten.

Zweitens: Die getürkten „Stresstests“ sollten die Märkte überzeugen, dass die europäischen Banken nur 3,5 Milliarden an frischem Kapital benötigen. Nun aber stellt sich heraus, dass allein die Anglo Irish Bank wohl eine Kapitallücke von 70 Milliarden Euro aufweist. Das wirft ernste Bedenken über den Zustand anderer Banken in Irland, Spanien, Griechenland und Deutschland auf.

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DAS ENDE DER VIRTUELLEN KONSUMWELT IN SICHT

Wohin führt die Krise? Gibt es ein Leben nach dem Kollaps? Wann kommt das Ende? „Diese virtuelle Konsumwelt basiert nur auf den virtuellen Scheinchen, welche die Menschen auf der Bank haben und von denen sie meinen, dass sie einen Wert darstellen. Doch die Stunde der Abrechnung rückt näher.“ Michael Mross im Interview mit nexworld.tv

Die gegenwärtige Geldsystemkrise ist nicht gelöst, sondern nur übertüncht. Die nächsten Einschläge sind programmiert. Das System selbst befindet sich in der finalen Phase. Zu diesem Schluss kommt Michael Mross in einem Interview mit nexworld.tv .

Alle Selbstreinigungsprozesse im Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft wurden aufgehoben. Politiker sind nur noch Getriebene des Systems. Die Demokratie beschränkt sich auf Rauchverbote in Oberbayern. Doch wenn’s ernst wird, werden Gesetze angeblich ohne Alternative im Parlament durchgepeitscht. Allein diese Vorgehensweise zeigt, wie weit es bereits gekommen ist. Was bleibt, ist die künstliche Beatmung eines maroden Systems, dessen Untergang zwangsläufig programmiert ist.

Die weltweite Schuldensumme muss systembedingt immer weiter steigen. Dass dies nicht ewig so weiter gehen kann, dazu braucht man kein Volkswirt sein, um es zu verstehen.

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WEITERE 40 MILLIARDEN FÜR DIE HYPO REAL ESTATE

Die Bankenkrise, die Irland in Atem hält, wütet auch in Deutschland weiter, weshalb Staatsgarantien für die HRE auf 142 Milliarden Euro steigen.

Es war ruhig um den Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) geworden. Nur bei dem wenig stressigen Bankenstresstest tauchte der Name mal wieder auf, weil es die einzige Bank aus Deutschland war, die man durchfallen ließ. Dabei wurde eine Kernkapitalquote von 4,7% festgestellt.

Doch nachdem nun der Bankenrettungsfonds Soffin am Freitag erklärte, dass die HRE erneut eine Geldspritze von 40 Milliarden Euro braucht, hat sich eigentlich nur bestätigt, dass die Kriterien des Tests äußerst lasch waren. Nun wird das Garantievolumen, mit dem der Steuerzahler für die inzwischen verstaatlichte Bank einsteht, um 40 Milliarden auf 142 Milliarden Euro erhöht. „Dies ist ein hochkomplexer und mit Blick auf das zu transferierende Volumen wohl einmaliger Vorgang, sein Gelingen bedeutet einen Meilenstein in der Restrukturierung der HRE“, sagte der Soffin-Chef Hannes Rehm.

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IWF WARNT: JAPAN, USA, GROSSBRITANNIEN, ITALIEN, SPANIEN UND ANDERE KÖNNTEN FINANZIELLE HANDLUNGSFÄHIGKEIT VERLIEREN

Neben Griechenland drohten auch großen Ländern wie Japan, USA, Großbritannien und Spanien ihr finanzielle Handlungsfähigkeit zu verlieren

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt erneut und diesmal eindringlicher, dass die steigende Staatsverschuldung der Industrieländer eine Panik an den Finanzmärkten auslösen könnte. 23 Staaten wurden analysiert, von denen acht Länder mehr oder weniger stark bedroht seien, ihren fiskalpolitischen Handlungsspielraum zu verlieren. Darunter sind mit den USA, Japan, Großbritannien, Italien und Spanien auch große Industrieländer. Irland wird vom IWF nur in der Gruppe der „bedrohten“ Länder geführt, dabei bekommt das Land wegen der extremen Kosten für die Bankenrettung das Defizit nicht unter Kontrolle. Die verstaatlichte Anglo Irish Bank schrieb erneut einen Rekordverlust. Auch Spanien, das tief in der Immobilienkrise und einer extremen Arbeitslosigkeit versinkt, kommt erneut besser in der Beurteilung weg als Portugal, weil dem IWF offenbar die Richtung der portugiesischen Sanierung nicht gefällt.

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