Schlagwort-Archive: EU

Französische Aktivisten rufen zu Kontenkündigung auf

Französische Aktivisten rufen zu einer europaweiten Kontenkündigung auf. Die Protestaktion ist für den 7. Dezember geplant.

Die Initiatoren begründen ihren Schritt damit, dass die seit Wochen andauernden Demonstrationen in Frankreich offenkundig wenig bewirkt hätten.

Da die Macht in der Realität ohnehin nicht länger bei den Parlamenten und Regierungen liegen würde, sondern bei den internationalen Konzernen und Großbanken, rufen die Aktivisten jeden Franzosen dazu auf, am 7. Dezember seine Konten leer zu räumen, um so die Macht der Banken zu brechen.

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Verdi-Chef sieht Protest in Frankreich als Vorbild

Verdi-Chef Frank Bsirske sieht die Massenproteste in Frankreich gegen die Rentenreform als Vorbild für den gesamten Kontinent.

„Überall in Europa müssen sich Beschäftigte, Rentner, Arbeitslose, Schüler und Studenten gegen eine Politik zur Wehr setzen, die keine Lehren aus der Krise zieht“, schreibt der Gewerkschafter in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.


Ein Sturz ins monetäre Niemandsland

Bob Chapman, der Herausgeber des „International Forecaster“, beschreibt die wahrscheinlichen Konsequenzen der Geldpolitik in den USA. Zudem zeigt er auf, wer sich auf dem Goldmarkt unter geopolitischem Aspekt gegenübersteht: der Westen vs die BRIC-Staaten. Er sieht eine Zeitenwende kommen, inklusive heftiger Probleme.

Die Frage, die bezüglich der Federal Reserve weiterhin herumwirbelt, ist die, wie viel Papier des  US-Schatzamtes sie nach den derzeit geltenden Regeln vom Markt aufkaufen kann. Unsere Vermutung liegt bei ungefähr 1.7 Billionen US-Dollar. Ein guter Teil davon könnten auch Schatzwechsel sein, was wahrscheinlich langfristig datierte Zinsraten niedrig halten würde. Auf der anderen Seite können sie womöglich das derzeitige Limit anheben und alles kaufen, das sich im Blickfeld befindet. Das hieße wohl, dass die Schatzwechsel mit einer 10-jährigen Laufzeit von ihrem aktuellen Rendite-Niveau bei 2.50% auf 1.5% fielen. Die Hypotheken könnten, wie wir schon des Öfteren zuvor bemerkten, auf 3,38% bei den festverzinslichen Darlehen mit einer 30-jährigen Laufzeit fallen.

Diese Art des temperamentvollen Aufkaufs würde die Masse der anderen Käufer in ausländische Anleihen, Rohstoffe, Gold und Silber sowie zurück in den Aktienmarkt zwingen. Diese Art der Politik bedeutet eine umfangreiche Monetarisierung, höhere Inflation und vielleicht irgendwann Hyperinflation. Unnötig zu sagen, dass dies ein sehr gefährliches Spiel ist. Ein Sturz ins monetäre Niemandsland. Die Liquidität, die im POMO-Markt freigesetzt werden wird, wird enorm sein, und die Lawine wird Anfang nächsten Jahres beginnen, eine Asset-Preisinflation verursachend. Diese Eskapaden werden gleichfalls zur Unterdrückung des Dollar-Werts beitragen.

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Geldsystem: Infarkt 2011?

Mit einem neuen Schulden-Emissionsrekord wurde das Geldsystem in 2010 noch mal vor dem Kollaps bewahrt. Doch was passiert 2011? Eines steht fest: in 2011 braucht das System rund 6-7 Billionen neue Schulden.

Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne endlos weiter gehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.

Kenneth Boulding, economist

Die westlichen Industrienationen (USA, EU, GB) erzeugten 2010 einen Neuverschuldungsrekord von rund 5 Billionen Dollar. Diese Summe war notwendig, um das Geldsystem nicht zusammenbrechen zu lassen. Denn im Verlauf der Krise drohte die Gesamtkreditmenge zu schrumpfen – und das ist tödlich für’s System.

In unserem schuldbasierten Geldsystem ist es notwendig,  dass ständig neue Kredite mindestens die Zinszahlungen der alten Schulden ausgleichen. Wenn dies nicht passiert, bricht das Geldsystem zusammen.

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Konflikt um französische Rentenreform spitzt sich weiter zu

Während die Versorgung mit Treibstoff zusammenbricht, geht die Polizei zunehmend gewaltsam vor.

Der Konflikt um die „Mutter aller Reformen“, wie Nicolas Sarkozy seine Rentenreform nennt, wächst dem kleinen Franzosen über den Kopf. Die Gewerkschaften beschränken sich angesichts der unnachgiebigen und autokratischen Haltung der Regierung längst nicht mehr mit einzelnen Aktions- und Streiktagen. Inzwischen wird in einigen Sektoren schon dauerhaft gestreikt und der Streik hat sich, weil sich Schüler und Studenten angeschlossen haben, längst deutlich verjüngt. Zeigen wird sich das heute erneut, wenn es an diesem Aktionstag in 230 Städten zu Demonstrationen kommen wird.

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Einsatz der Armee gegen Streikende verlangt

Der französischen Häfen werden durch den Streik der Kranfahrer weiter blockiert und nichts geht mehr. So liegen 70 Schiffe mittlerweile vor der Küste von Marseille die ihre Ladung nicht löschen können. Deshalb hat der Präsident des Arbeitgeberverbandes Jean-Luc Chauvin die Mobilisierung der Armee und Polizei gefordert, um die Blockade der Streikenden am Ölterminal von Fos-Lavéra in Südfrankreich zu brechen.

An einer Pressekonferenz die von France 3 TV übertragen wurde sagte Chauvin, „Wir fordern die Intervention aller Sicherheitsorgane und dass der Staat alles notwendige unternimmt, um die Blockade des Hafens aufzuheben.

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Frankreichs Benzinproduktion bricht unter Streik zusammen

In Frankreich hat der landesweite Streik nun alle Raffinerien erreicht. Die meisten der zwölf Anlagen können ihren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten. An den Tankstellen dürften Hamsterkäufe deshalb massiv zunehmen.

Als letzte Anlage musste Exxon Mobil bei Port Jerome den Betrieb einstellen. Laut einem Sprecher ist wegen der streikenden Ölarbeiter im Hafen Le Havre die Versorgung unterbrochen. Auch Petroplus mit Sitz in Zug musste ihre Raffinerie Petit Couronne schliessen, weil der Streik einen sicheren Betrieb verunmöglicht.

Damit hat sich die Situation seit Donnerstagabend nochmals verschärft: Mittlerweile stehen alle zwölf Raffinerien in Frankreich still oder haben das Shutdown-Programm eingeleitet. Dies teilten die Gewerkschaften mit.

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IWF: USA und Europa müssen Macht abgeben

Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds wurde vor allem eines klar: die Industriestaaten müssen Macht zugunsten der Schwellenländer abgeben.

Angeführt von China wurde am Wochenende eine striktere Kontrolle der Wirtschaftspolitik der weiter entwickelten Nationen wie den USA und europäischen Staaten durchgesetzt.

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Die Angst vor einem Währungskrieg steigt

„Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“ – Der autistische Währungskurs der USA und die Reaktionen in China, Japan und Europa

Der Klügere gibt nach. Oder ist China gegenüber den massiven Forderungen aus den USA eingeknickt, die dem Reich der Mitte vorwerfen, seine Währung künstlich zu verbilligen, um die Wettbewerbsfähigkeit hoch zu halten? Stets wird den Chinesen vorgehalten, das „Volksgeld“ (Renminbi, die Einheit heißt Yuan) sei etwa 20% unterbewertet. Im derzeitigen US-Wahlkampf wird das Thema populistisch stark aufgebauscht und an sehr gefährlichen Gesetzen gebastelt. Mit Unterstützung der Opposition hat das Repräsentantenhaus der USA in der vergangenen Woche mit klarer Mehrheit (348 zu 79) ein Gesetz verabschiedet, das Handelssanktionen ermöglicht, wenn sich Länder durch „Währungsmanipulationen“ einen unangemessenen Vorteil im Welthandel verschaffen.

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IWF-Chef attackiert China

Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington macht das Wort Währungskrieg die Runde. IWF-Chef Strauss-Kahn greift in diesem Zusammenhang China mit ungewohnter Schärfe an. Seiner Meinung nach ist die Unterbewertung des Yuan die Quelle der Spannungen. Weltbank-Präsident Zoellick warnt vor dramatischen Folgen für den Welthandel.

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat China im Währungsstreit direkt angegriffen. Sollte die Volksrepublik ihre Währung nicht stärker aufwerten, könnte es zu einer neuen Krise kommen, sagte Strauss-Kahn der französischen Zeitung „Le Monde“.

Die Unterbewertung des Yuan sei die Quelle von Spannungen in der Weltwirtschaft, „die dabei sind, zu einer Bedrohung zu werden“. Der Konflikt dürfte das am Freitag beginnende Treffen der Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in Washington bestimmen. Zuletzt wurden gar Warnungen vor einem Währungskrieg zwischen Industrie- und Schwellenländern laut.

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PHARMALOBBY AUF BESTEM WEG, HEILPFLANZEN UND NATURPRODUKTE IN DER EU ZU VERBIETEN

Die Pharmalobby hat es fast geschafft, die lästige Konkurrenz die von Naturprodukten kommt auszuschalten. Ab 1. April 2011 wird der Verkauf aller Mittel aus Heilpflanzen in der EU verboten, die nicht lizenziert sind.

Foto: AllesSchallundRauch

Foto: AllesSchallundRauch

Die Pharma- und Agrarmultis wollen jeden Aspekt unser Gesundheit und Ernährung kontrollieren, und alles, was dem im Wege steht, wird vernichtet. Wer in Zukunft Naturprodukte anbietet muss den gleichen aufwendigen und teuren Prüfungsprozess durchlaufen wie für Arzneimittel, was viele eliminieren wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Kräuter und Pflanzen aus der Natur seit Jahrtausende sich bewährt haben.Laut Europäischen Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD), wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark einschränkt.

Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Produkte aus Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben. Die Direktive verlangt, dass alle Präparate der gleichen Prozedur unterzogen werden wie chemische Arzneien. Es spielt keine Rolle, dass diese schon seit Jahrtausende in der Bevölkerung als bewehrte Hausmittel verwendet wurden. Die Pharmagiganten können sich das teure Zulassungsverfahren leisten, aber wie soll ein kleiner Hersteller von Kräuterprodukten das machen, wenn für jeden Naturstoff oder eine Mischung daraus eine einzelne Prüfung bezahlt werden muss? Für die Zulassung muss ein Betrieb der Heilmittel mit Kräutern herstellt nachweisen, dass sein Produkt seit mindestens 30 Jahren innerhalb der EU sicher und effektiv angewendet wurde. Eine grosse Hürde die nicht jeder erfüllen kann. Neue und innovative Produkte oder Heilmittel die aus China, Indien, Japan oder sonst wo ausserhalb der EU kommen und die keine sichere Anwendungsvergangenheit innerhalb der EU von 30 Jahren haben, bleiben vom Markt.Alle Naturstoffe die eine heilende Wirkung haben, werden in Zukunft wie eine gefährlich Droge behandelt, die erst auf ihre Ungefährlichkeit geprüft werden muss, was völlig absurd ist. Mit dieser Hürde als Trick wird die Pharmamafia alleine bestimmen, was gut für unsere Gesundheit ist. Keine Alternativen sind dann erlaubt. Das Motto lautet, was die Natur produziert ist gefährlich, nur was aus dem Labor kommt ist sicher.

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LEHREN AUS DER FINANZKRISE

Autor: Rainer Sommer

Verfügt ein Staat über eine eigene Währung, kann das Bankensystem immer gerettet und die Regierungen nie zahlungsunfähig werden

Eine Welt, in der die öffentliche Verschuldung der OECD-Staaten in Friedenszeiten im Schnitt bald 90 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, die private Verschuldung so hoch ist wie nie zuvor und Banken mit Summen gerettet werden, die überwiegend zweistellige Anteile der jeweiligen Sozialprodukte erreichen, ist historisch offenbar einzigartig.

Folglich fußen auch die Rezepte, die die traditionelle Wirtschaftswissenschaft zur Lösung dieser Probleme bereitstellt, zwangsläufig mehr auf analytischen Theorien als auf empirischen Erfahrungen. Besonders die traditionelle ökonomische Theorie, die zudem die monetären Verhältnisse ausblendet, und für die für den Staat in Hinsicht auf die Haushaltsführung im Grunde dieselben Regeln gelten wie für jedes andere Wirtschaftssubjekt, entspricht dabei offenbar längst nicht mehr den realen Gegebenheiten. Insofern verwundert, warum sie als Ratgeber der Wirtschaftspolitik noch immer nicht ausgedient und von realitätsnäheren Ansätzen wie den „Modern Monetary Economics“ abgelöst wird.

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IRLAND: BAILOUT DURCH EU UND IWF RÜCKT NÄHER

Während 38.000 oder ein Drittel aller irischen Unternehmen laut einer Studie der renommierten Analysefirma Vision-net.ie vor der Insolvenz stünden, rückt ein Bailout des Landes durch die EU und den IWF in immer greifbarere Nähe. Irland bekommt die explodierenden Kosten zur “Rettung” seines Bankensystems nicht in den Griff, so dass der Bond Spread nach einer am Freitag durch Barclays Bank veröffentlichten Warnung auf ein neues Hoch kletterte.

38.000 irische Unternehmen laut Studie durch Bankrott bedroht

Mehr als 38.000 irische Unternehmen sehen sich dem hohen Risiko eines Bankrotts ausgesetzt, während in diesem Jahr in die Insolvenz gegangene Firmen mehr als 1 Milliarde Euro an unbezahlten Schulden zurückgelassen haben, wie die irische Daten- und Analysefirma Vision-Net.ie auf ihrer Webseite berichtete. Eine Studie, die über 100.000 Unternehmen analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass 36 Prozent aller Firmen einem hohen Risiko ausgesetzt seien, in absehbarer Zukunft Insolvenz anmelden zu müssen, während 17 Prozent als mittelstark und 47 Prozent als kaum bedroht eingestuft wurden.

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GLOBALE CO2-STEUER SOWIE FINANZTRANSAKTIONSSTEUER IN DER EU KOMMEN

Europäische Union will globale CO2- und Finanztransaktionssteuer einführen.

Eine von der Europäischen Union angeführte Gruppe aus 60 Ländern und dutzenden internationalen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen fordert die Einführung globaler Finanztransaktionssteuern und globaler CO2-Abgaben zur Rettung des Planeten und wagt nächste Woche einen neuen Vorstoß

Vom 21.09.2010 bis 23.09.2010 werden sich Vertreter aus 191 Ländern in New York einfinden um die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu besprechen. Dabei handelt es sich um eine Reihe supranationaler Zielsetzungen, die man bis 2015 erfüllen will. Zur Erreichung der hochgesteckten Erwartungen der Globalisten sind laut den Vereinten Nationen (UN) und der Europäischen Union (EU) viele zusätzliche Milliarden an Geldern aus den reichen Ländern nötig.

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FRANKREICHS ROMA-PROBLEM WEITET SICH IN DER GESAMTEN EU AUS

Zu Beginn waren es 14. Sie verließen Frankreich am Morgen des 19. August vom Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle aus. 300 Euro hatte man ihnen mit auf den Weg gegeben, Kinder bekamen 100 Euro.

Am selben Tag startete von Lyon aus ein weiteres Flugzeug mit 60 bis 80 Personen an Bord. Ihr Ziel war das gleiche wie das der Maschine vom Vormittag: Bukarest. Freiwillig würden sie das Land verlassen, behaupteten die französischen Behörden. Aber das war nur die halbe Wahrheit, denn die Betroffenen wurden abgeschoben. Sie seien kriminelle Rumänen, heißt es zur Begründung. In einem internen Schreiben des Innenministeriums aber stand der eigentliche Grund: In erster Linie seien die Lager der Roma zu räumen, hieß es da.

Von einem EU-Land ins andere abgeschoben

Es dürfte das erste Mal in der Geschichte der Europäischen Union gewesen sein, dass ein Mitgliedsland Bürger eines anderen Mitgliedslandes in so großem Stil herauswirft. Und die Empörung darüber ebbt nicht ab, im Gegenteil: Auf dem EU-Gipfel, der derzeit in Brüssel tagt, sind sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso offenbar derartig in die Haare geraten, das anwesende Diplomaten danach von einem „ungewöhnlichen Eklat“ sprachen. Zuvor hatte sich Viviane Reding, Kommissionsvizepräsidentin, dazu hinreißen lassen, die französische Politik mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, wofür sie sich aber wenig später entschuldigte.

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DIE EURO-ZONE VOR DEM ZERFALL

Europa fehlen strukturelle Reformen und vernünftige finanzpolitische Entscheidungen, in Randstaaten wie Irland, Griechenland und Spanien schrumpft das Bruttoinlandsprodukt. Im besten Fall kann sich die Euro-Zone noch fünf Jahre durchwursteln. Im schlimmsten Fall bricht sie auseinander.

Im Sommer konnten sich die Europäer in die Sonne legen und ihre Sorgen vergessen. Jetzt aber holt sie die Realität ein. Denn die grundlegenden Probleme der Euro-Zone sind keineswegs gelöst.

Erstens: Im Mai hatte das eine Billion Dollar schwere Rettungspaket die unmittelbar bevorstehende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen Zerfall der Euro-Zone verhindert. Inzwischen sind die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Randstaaten der Euro-Zone wieder auf den Stand geklettert, den sie auf dem Höhepunkt der Krise im Mai hatten.

Zweitens: Die getürkten „Stresstests“ sollten die Märkte überzeugen, dass die europäischen Banken nur 3,5 Milliarden an frischem Kapital benötigen. Nun aber stellt sich heraus, dass allein die Anglo Irish Bank wohl eine Kapitallücke von 70 Milliarden Euro aufweist. Das wirft ernste Bedenken über den Zustand anderer Banken in Irland, Spanien, Griechenland und Deutschland auf.

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DIE MEISTEN EU-LÄNDER WOLLEN NUN DOCH DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG

Die Innenkommissarin der EU, Cecilia Malmström, spricht im Interview darüber, dass es problematisch sei, die umstrittene Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zurückzunehmen weil die Zustimmung zur VDS zu groß sei – doch dem ist nur oberflächlich betrachtet so.

Im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurde Cecilia Malmström, die derzeitige EU-Innenkommissarin, unter anderem zum Thema Vorratsdatenspeicherung befragt. Auf die Frage, warum die umstrittene Richtlinie, deren Umsetzung seit ihrer Verabschiedung sich mehr als problematisch gestaltet, nicht einfach zurückgenommen wird, äußerte Frau Malmström die Ansicht, dass die meisten der EU-Staaten die Vorratsdatenspeicherung wollen würden:

ZEIT: Warum, noch mal, machen Sie als verantwortliche Kommissarin dann nicht den Vorschlag, dieses Gesetz zurückzuziehen?
Malmström: Ich glaube, das würde ziemlich irritierte Reaktionen bei den Mitgliedsstaaten hervorrufen. Ich weiß, dass die Debatte in Deutschland recht erhitzt geführt wird. Aber es gibt noch 26 andere EU-Staaten. Die meisten von ihnen wollen die Vorratsdatenspeicherung.

Diese Ansicht ist zunächst einmal missverständlich, denn zwischen einer Befürwortung der VDS im allgemeinen und der Richtlinie im besonderen liegt ein Unterschied.

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FRANKREICH VERSINKT IN RASSISMUS

Die Opposition bläst zum Widerstand gegen Sarkozys Immigrationspolitik

Frankreichs Linke geht am Samstag auf die Strasse – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Die Attacken der Regierung Sarkozy gegen Roma und Immigranten haben mittlerweile neben der französischen Opposition sowie Menschenrechtsorganisationen auch die Uno und die EU auf den Plan gerufen. Derweil werden jeden Tag mehr Roma abgeschoben.

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DIE EU VERSINKT IN SCHULDEN – EIN ALPTRAUM OHNE ABSEHBARES ENDE

Griechenland schlägt brutal auf – Spanien, Portugal und Italien werden als nächstes in die IWF-Knechtschaft verkauft – 20 Länder stehen jetzt vor der Pleite – US-BSP fällt und keine Erholung für den Arbeitsmarkt…weitere Albträume stehen der Wirtschaft bevor.

Schulden überall und sie sind erdrückend. Wir haben alle bereits von der Staatsschuldenkrise, den Schulden Griechenlands und den Schulden Irlands, Spaniens, Portugals und Italiens gehört. Während dieser Phase sank der Euro von USD 1,50 auf USD 1,187, was den Exporteuren der Eurozone einen ziemlichen Vorteil bescherte. Seitdem hat sich der Euro wieder auf USD 1,33 erholt und liegt aktuell bei rund USD 1,28.

Das Geschäftsklima hat sich erholt. Die nächsten großen Maßnahmen, die anstehen, werden jedoch Steuererhöhungen und Austerität sein. Selbst die Verbraucher sind der Meinung, dass sich keine Besserung einstellen wird. Wahrscheinlich haben die Unternehmen alle die Vorteile eines billigeren Euros vor Augen. Selbst die Aufschläge für Kreditausfallversicherungen (CDS) gingen zurück, was bedeutet, dass die Krise bis auf weiteres mit der Übergangslösung namens Kredit gestoppt wurde – Kredite, für deren Rückzahlung die europäischen Länder viele Jahre brauchen werden. Diese Zeit wird durch eine Wirtschaftsdepression geprägt sein. Ein Resultat davon ist, dass sich Griechenland nun kurz vor dem Aufstand befindet.

Eine weitere Folge der Austerität, die den Griechen seitens ihrer illuministischen Regierung auferlegt wurde, ist das Explodieren der Arbeitslosigkeit. In einigen Gebieten ist die Arbeitslosigkeit auf 70% angestiegen. Das Budgetdefizit des Landes ist drakonisch um 40% verringert worden. Die Regierungsausgaben wurden um 10% gekürzt, was doppelt so viel ist, wie die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds verlangt hatten. Bankrotte gibt es im Überfluss und Kaufkraft sowie Konsum sind eingebrochen.

Infolgedessen ist das griechische Bruttosozialprodukt im vergangenen Quartal auch um 1,5% zurückgegangen und die Steuereinnahmen sind völlig eingebrochen. Die Firmen, besonders aus Perama und Piräus, schicken ihre Schiffe immer noch in andere Gegenden um Reparaturen durchführen zu lassen, da die griechischen Arbeitskosten immer noch zu hoch sind. Das bedeutet, die Griechen werden noch härter arbeiten müssen, wenn sie Beschäftigung finden wollen. Experten sagen, das BSP würde dieses Jahr um 4% zurückgehen, ein massiver Einbruch, während bereits 17% der Läden in Athen Insolvenz angemeldet haben.

Statt dieser Verrücktheiten der griechischen Regierung, hätten sie die Staatsausgaben um 30% kürzen, die Steuern senken, den vollständigen oder teilweisen Bankrott auf ihre Schulden erklären, den Euro verlassen und zu einer niedrig bewerteten Drachme zurückkehren müssen. Jetzt stecken sie auf Jahre in einer Depression und zahlen an die Banker, bei deren Krediten und Anleiheverkäufen sie schlecht beraten und deren Gelder aus dem nichts geschaffen wurden.

Die Maßnahmen der griechischen Regierung versetzen das Land in eine Depression und es gibt kein Licht am Ende des Tunnels, da die Banker nach ihrem Geld schreien. Und das Schlimmste kommt erst noch, wenn die großen Kündigungswellen einsetzen und die Preise auf alles explodieren.

Griechenland befindet sich am Rande einer Revolution und das ist gut so. Diese vom IWF auferlegte Tyrannei hätte nie auf derart rabiate Art eingeführt werden dürfen.

Die Griechenland- und Eurokrise ist nicht vorbei und es besteht eine beträchtliche Wahrscheinlichkeit, dass diese Probleme ohne Weiteres auf Spanien, Portugal, Irland und Italien überspringen.

Vor einigen Monaten sagten wir diese Entwicklungen in Griechenlands größter Zeitung und im griechischen Radio voraus. Die Antwort ist, dass sich die Griechen ihrer falschen politischen Führung entledigen müssen, die sie gerade in die Leibeigenschaft des IWFs verkauft, die über Jahrzehnte anhalten wird. So wie Spanien in den 30er Jahren ein Militärtrainingslager für die Deutschen war um sich auf den Zweiten Weltkrieg vorzubereiten, wird Griechenland nun als Trainingslager für die Weltwirtschaft und finanzielle Unterjochung genutzt, so wie es von den Mächten der Finsternis in ihrem Streben nach Weltherrschaft geplant wurde.

Die Eine-Welt-Anhänger und Erfinder des Euros sind bestürzt darüber, dass 5 weitere der 16 Eurozonenländer den Weg Griechenlands einschlagen. Wir hatten bereits vor 10 Jahren erklärt, dass es Griechenland und Italien niemals hätte erlaubt werden dürfen in die Eurozone einzutreten, da ihre Bücher unter Mithilfe von Goldman Sachs und JPMorgan Chase frisiert wurden. Es wird niemals einen einheitlichen Zinssatz geben, der allen Ländern in der Währungszone passt, solange die Menschen in Europa keine Verfassung verabschiedet haben.

Jetzt hat sich der griechische Premierminister Giorgos Papandreou, Bilderberger und Illuminist, an Tommaso Padoa-Schioppa, einen der Gründungsväter des Euros gewandt, gewandt und ihn gebeten Griechenland bezüglich des Schuldenmanagements zu beraten. Das hat man sich extra so zurechtgezimmert, damit das Land auch genau das macht, was die Illuministen und natürlich auch der IWF von ihm erwarten. Die Frage ist jedoch, wie viel Schulden man den Griechen noch aufhalsen wird um die europäischen Banker zu retten. Der erste Kredit belief sich auf USD 141 Milliarden und die griechischen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit haben immer noch eine Rendite, die viermal so hoch ist wie die Deutschlands.

Gegenwärtig gibt es riesige PR-Kampagne, mit der man versucht den Griechen Herrn Padoa-Schioppa als ihren Heilsbringer zu verkaufen. Und natürlich wird auch eine große Geschichte aus der Tatsache gemacht, dass er Griechenland auf eigene Kosten rettet und sie kostenlos berät. Wir können jedoch versichern, dass die europäischen Elitisten sicherstellen werden, dass er angemessen entschädigt wird.

Die zehnjährige griechische Staatsanleihe hat aktuell eine Rendite von 10,6%, wohingegen die zehnjährige deutsche Anleihe eine Rendite von 2,27% hat, das ist ein Unterschied von 8,33%. Es gibt einen guten Grund für diese gigantische Lücke. Griechenland hatte zu keinem Zeitpunkt die Maastrichter Kriterien eingehalten, die eine maximale Neuverschuldung von 3% des BSPs vorsehen. Es ist völlig egal, von welchem Winkel aus man es auch betrachten mag, Griechenland ist auf direktem Wege in die Zahlungsunfähigkeit und das war von Anfang an offenkundig. Alles was sie gerade tun, ist einfach noch mehr Schulden anzuhäufen. Die Erklärung der vollständigen oder teilweisen Zahlungsunfähigkeit ist die einzige Lösung. Zur gleichen Zeit müssten sie sich dann auch den Euro aufgeben.

Es gibt auch Leute, die der Meinung sind, die Europäische Union und der IWF hätten Griechenland etwas mehr Zeit geschenkt. Das ist vielleicht war, aber die Kosten dafür sind eine Depression, die 30 Jahre anhalten könnte, und der Abverkauf von Vermögen um die Kreditgeber auszuzahlen. Diese Vermögenswerte wird man den elitistischen Aasgeiern für 30% des Wertes verkaufen. Wir sind auch der Meinung, dass sich die Schulden Griechenlands innerhalb der nächsten drei Jahre auf einen Stand von USD 435 Milliarden hochschrauben werden. Wie soll Griechenland diese Schulden begleichen, wenn sie noch nicht einmal in der Lage sind die aktuellen Schulden zu bedienen? Das wird dafür sorgen, dass Griechenland in einer fortwährenden Knechtschaft der Banker gefangen sein wird.

Der Euro und die Europäische Union sind unserer Einschätzung nach Fehlschläge gewesen und jetzt holen die Griechen auch noch Herrn Padoa-Schioppa ins Boot, der diesen Fehlschlag mitgestaltete. Dieser Typ ist lediglich ein Sherpa, ein Bürokrat der europäischen Elitisten.

Es geht hier ausschließlich um die Rettung Griechenlands und der Eurozone. Dabei werden Irland, Portugal, Spanien und Italien gemeinsam mit Griechenland aufgrund nicht rückzahlbarer Schulden ausgeschaltet. Die Europa steuernden Elitisten sind sich im Klaren darüber, dass derartige Ereignisse die EU zerstören können und sie dürfen das nicht zulassen.

Eines der Ergebnisse der griechischen Probleme war, dass HSBC von Januar bis Mai dieses Jahres 8% seiner gesamten Einlagen verlor. Griechenland befindet sich in einer schrecklichen finanziellen Situation, was Kapitalflucht mit sich bringt. Das hatte zur Folge, dass sich die Griechischen Kreditgeber alleine im Juli dieses Jahres USD 123 Milliarden leihen mussten. Portugal, Irland und Spanien haben auch im großen Stil Geld geliehen. Darüberhinaus brechen in all diesen Ländern die Steuereinnahmen ein.

Wir haben von Anfang an gesagt, dass sich Griechenland und seine Kollegen alle in einer Todesspirale befinden. Austerität ist nicht die einzige Lösung. Die Erklärung der Zahlungsunfähigkeit gehört auch dazu.

Zwanzig Länder befinden sich gerade auf dem Weg in die Pleite und es werden weitere folgen. Das bringt uns zu dem Thema der Staatsschulden in den USA. Amerika befindet sich seit 18 Monaten in einer inflationären Depression. Die Bundesstaaten kürzen bereits seit zwei Jahren, aber die Haushaltslöcher sind immer noch da. Der Kampf geht weiter und die Bundesstaaten setzen ihre Entlassungen und Einschnitte fort. 2011 wird ein schreckliches Jahr werden und 80% der Bundesstaaten rechnen mit Defiziten von insgesamt mehr als USD 200 Milliarden. 2012 sieht sogar noch schlimmer aus.

Die Hilfen durch die Bundesregierung könnten kurz vor dem Aus stehen, was bedeutet, dass weitere Einsparungen erfolgen müssen. Diejenigen, welche die Depression erwischt, werden essentielle Leistungen verlieren, was weiteren Schaden in der Wirtschaft anrichten wird. Das Defizit aller Bundesstaaten für dieses und nächstes Jahr könnte sich auf USD 300 Milliarden belaufen. Das bedeutet für 2011 noch mehr Einsparungen. Es wird auf alle Fälle ein schwierigeres Jahr als 2010 und im Moment befinden sich die US-Bundesstaaten jedenfalls in größerer Bedrängnis als die Bundesregierung.

Und was noch schlimmer ist: Es gibt überhaupt gar keine Erholung und es gab auch nie eine. Das waren lediglich die USD 2,5 Billionen, von denen der überwiegende Teil den Casinohallen endete, die man auch unter dem Namen internationale Märkte kennt. Diejenigen, die davon ausgehen, dass die Steuereinnahmen steigen werden und sich die Arbeitslosigkeit wieder absenkt, werden sehr enttäuscht sein.

Wir mussten über die Kommentare von US-Finanzminister Geithner lachen, der erklärte, dass die Erholung im Gange sei. Sobald er seine Arbeit im Finanzministerium erledigt hat, sollte er sich um eine Stelle als Beifallspender bei CNBC bewerben. Als nächstes erwarten wir seine Kommentare zu der technisch perfekten Kopf-Schulter-Formation und dem Einbruch des Dows sowie des USDX. Beim letzteren handelt es sich um den Dollar-Index. Die Formation ist das Schlimmste, was es gibt und zeigt massive Abwärtsaktivitäten an.

Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich nicht erholt. Die U3-Arbeitslosigkeit liegt bei knapp 10%, U6 liegt jedoch bei rund 17% und wenn man die Geburten/Sterberate von Unternehmen abzieht, bei der es sich um Betrug handelt, kommt man auf 21,5%. Vergangene Woche haben sich die Zahlen weiter verschlechtert. Wie sollen die Steuereinnahmen steigen, wenn so viele Menschen arbeitslos sind?

Da sich die Arbeitslosigkeit weiter verschärft, steigt auch der Bedarf an Sozialleistungen, Lebensmittelmarken und staatlicher Krankenversicherung. 69,5% des Bruttosozialprodukts der Vereinigten Staaten kommt von den Verbrauchern. Wie soll es zu einem Wachstum kommen, wenn das Vermögen der Haushalte weiter zurückgeht, ganz zu schweigen von den Steuererhöhungen in Höhe von 15%, die im nächsten Jahr zum Tragen kommen, so wie es uns der Präsident und seine Partei versprochen haben, und die Gehälter und Kaufkraft noch weiter absenken werden?

Dann wird es auch Versuche seitens der Regierung geben die privaten Pensionsgelder zu beschlagnahmen und diese durch staatlich garantierte Renten eines bankrotten Staates zu ersetzen. Hinter den Kulissen gibt es auch Gespräche über eine Transaktionssteuer in Höhe von 1%. Kann es noch schlimmer kommen? Sie wollten Change und das bekommen Sie jetzt auch. Wenn Sie nicht all diese Amtsinhaber im November auf die Straße setzen, sind Sie erledigt. Irgendjemand sollte uns vielleicht mal erklären, wie all diese Faktoren zu einer Erholung führen können.

34 Bundesstaaten haben für 2011 Haushaltsdefizite bekannt gegeben. Klasse Leistung. Im Folgenden finden sie die Haushaltsdefizite von den am stärksten betroffenen Bundesstaaten für das Haushaltsjahr 2011: Nevada 54%; Illinois 41,5%, New Jersey 38,3%, Arizona 36,6%, North Carolina 30,3%, Utah 30,2%, Connecticut 28,9%, Georgia 26,2%, Minnesota 26%, South Carolina 25,6%, Wisconsin 23,9%, Kalifornien und Colorado jeweils 21,6% und Florida 20,2%.

Die defizitärsten Haushalte in 2012 sind Illinois 52,3%, New York 37,3%, Nevada 36,7%, Mississippi 27,6%, Kalifornien 25,7% und Minnesota 25%. So viel zum Thema Inkompetenz. Und diese Zahlen werden sich noch verschlechtern.

30 Bundesstaaten haben die Steuern angehoben, was zu einer Steuerrevolte führen könnte. Auch das wird zu weniger Dienstleistungen, weniger Gesamtnachfrage und weniger Geschäften und Profiten führen, was den Abschwung noch mehr anheizt. Das ist das absolute Horrorszenario und ein Ende ist überhaupt noch nicht in Sicht. Die Bundesregierung kommt für rund 40% dieser Defizite auf, das Meiste davon geht an die staatliche Krankenversicherung, der Rest geht direkt in die Kassen der Bundesstaaten.

Bei einigen Bundesstaaten wird diese Unterstützung Ende dieses Jahres bzw. Mitte nächsten Jahres auslaufen. Die Bewohner dieser Staaten können damit rechnen, dass weitere Leistungen gestrichen werden und die Steuern steigen. Das wird das BSP weiter absenken und vielleicht 1 Million Arbeitsplätze vernichten.

Da haben wir es. Das ist die Richtung, in die sich die US-Bundesstaaten aufgemacht haben. Sie haben sich überhaupt nicht vorbereitet und sind im Grunde genommen bereits erledigt. Die nächste Regierung beabsichtigt die privaten Rentenfonds zum Kauf von US-Staatsanleihen und zur Finanzierung von Arbeitsprojekten der Regierung zu zwingen. Das ist genauso wie in Griechenland und anderen europäischen Ländern – es ist der ultimative Albtraum…

Quelle: propagandafront / The International Forecaster

PANIK VOR WELTWIRTSCHAFTSKRISE NIMMT ZU

Das US-Finanzministerium teilte vor Kurzem mit, dass Chinas offizieller Bestand an US-Staatsanleihen zwischen April und Mai dieses Jahres um rund USD 30 Milliarden von USD 900 Milliarden auf USD 868 Milliarden zurückging.

Laut den US-Behörden bedeutet dies, dass sich der chinesische Bestand von US-Regierungspapieren jetzt auf dem niedrigsten Niveau der letzten 12 Monate befindet. Nun stellt ein Rückgang zwischen 2% und 3% keinen gigantischen Abverkauf dar, sondern bedeutet ganz einfach, dass sich China gerade im Prozess der Diversifikation befindet. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass China mehr US-Staatsanleihen hält, als aus den offiziellen Angaben hervorgeht, höchstwahrscheinlich durch Stellvertreterkäufe über Hong Kong und andere Orte.

Mit den Bestandsverkäufen von Eigenheimen in den Vereinigten Staaten, die, wie heute Morgen bekannt wurde, um 27% einbrachen, sowie den verheerenden Statistiken zur Arbeitslosigkeit und zu den Zwangsvollstreckungen, sollte es offenkundig sein, dass sich die US-Wirtschaft in einer Depression befindet. Selbst auf dem Sender CNBC befragte Experten fangen damit an, sich dieser offenkundigen Tatsache bewusst zu werden.

Weltweite Anleiheblase

Am 24.08.2010 erreichte die US-Staatsanleihe mit zweijähriger Laufzeit ihren höchsten Preis seit Aufzeichnung dieser Daten, was bedeutet, dass die Rendite ein Rekordtief erreichte. Momentan stürzt sich die gesamte Welt auf US-Staatsanleihen und viele Käufer können davon einfach nicht genug bekommen. Das macht die Reaktionäre des rechten Flügels zum Gespött, die ständig wiederholen, die USA würden bald Griechenland gleichen, nicht in der Lage Geld aufzunehmen.

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DIE EU – EIN AFFRONT GEGEN DIE DEMOKRATIE

Die Europäische Union ist ein koloniales und hochbürokratisches Regime und keine Konstruktion an der Großbritannien teilhaben sollte, so Gerard Batten, Mitglied der UK Independence Party und Abgeordneter des Europäischen Parlaments.

In einem Interview mit RT erklärte Batten:

„Sie ist eine wirtschaftliche und demokratische Katastrophe. Zunächst einmal gibt es überhaupt keinen Grund für die Europäische Union. Ich meine, die Art, wie man es den Menschen vor 40 Jahren verkaufte und es seitdem immer noch tut, ist, dass wir sie für den Handel und die Arbeitsplätze brauchen. Wir brauchen sie nicht für den Handel und die Arbeitsplatze, selbst die Europäische Union hat sich von diesem Argument distanziert. Was wir brauchen, ist Handel mit Europa und dem Rest der Welt, Freundschaft und Zusammenarbeit. Wir müssen keine Mitglieder in dieser riesigen bürokratischen Organisation sein um das zu erreichen.

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EU IST EIN TOTALITÄRES REGIME

Die EU entwickelt sich zu einem diktatorischen, faschistischen Monster, das die Demokratie, die ohnehin nur auf dem Papier existiert, ad absurdum führt. So werden Probleme gewälzt, die im Grunde gar nicht existent sind. So wie man die Führerscheine in Zukunft befristen möchte. Die Frage stellt sich nur, in welcher Zukunft?

Denn wenn man noch Zeit und Kapazitäten hat, in Anbetracht der ruinösen, äusserst brisanten Lage, sich den Kopf über Führerscheine und deren Geltungsdauer zu zerbrechen, anstatt gegen den drohenden Meltdown zu arbeiten, dann kann man nur Unverständnis und Kopfschütteln ernten.

Die EU baut ein totalitäres Regime auf und möchte absolut herrschen. Unbekannte, von irgendeinem Gremium gewählte EU-Regierung unter dem Vorsitz von Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates, sind eher mit Berserkern zu vergleichen, als mit demokratischen Politikern.

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IRLAND UND PORTUGAL BRAUCHEN VIELLEICHT BALD DEN EU-RETTUNGSSCHIRM

Für Irland und Portugal wird es immer schwieriger, Kredite am Kapitalmarkt zu bekommen. Bald dürfte der 750-Milliarden-Rettungsschirm gefragt sein.

Deutschlands Stärke entwickelt sich zum Problem für die Eurozone: Während die hiesige Wirtschaft dank boomender Exporte brummt, tritt das Gros der übrigen Länder wirtschaftlich auf der Stelle: Das verstärkt die ohnehin vorhandenen Fliehkräfte in der Währungsgemeinschaft.

Die überwunden geglaubte Krise holt die Europäer ein. Und das wiederum bedeutet: die Gefahr steigt, dass der 750 Mrd. Euro umfassende Rettungsschirm von EU und IWF in Anspruch genommen wird. Auf paradoxe Weise könnte ihre boomende Wirtschaft die Bundesbürger noch teuer zu stehen kommen.

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EUROKRISE – NÄCHSTER AKT

Die „EU-Junta“ hatte geglaubt, sie habe die Eurokrise „gelöst“, indem sie einfach bekanntgibt, sie sei vorüber. EZB und Finanzaufsichtsbehörden organisierten den Schwindel des „Bankenstreßtests“, um verkünden zu können: „Das europäische Bankensystem ist gesund, danke der Nachfrage.“ Am 10.8. jedoch ging es schon wieder los: Die EZB mußte der Anglo-Irish Bank mit 10 Mrd. Euro zur Hilfe eilen, womit die Gesamtkosten für die Rettung der Bank auf 24,5 Mrd. Euro anschwollen, was 10% des irischen BIP entspricht. Und als ob der Unsinn der Streßtests dokumentiert werden sollte, hatte die AIB nicht zu den „getesteten“ Banken gehört!

Ein nach wie vor toter Interbankmarkt, neue Spannungen auf dem Markt für Staatsanleihen und schlechtere realwirtschaftliche Daten – außer der irreführenden deutschen „Erholung“ – zeigen, daß die Eurokrise nie aufgehört hat. Im Gegenteil, die Politik der EU-Junta hat sie noch verschlimmert. Die Kreditkosten für Griechenland sind weiter auf einem Rekordhoch. Die Produktion des Landes sank im 2. Quartal um 3,5%, und es zahlt gleichhohe Zinsen auf Zehnjahresanleihen wie im April, während des Höhepunktes der Schuldenkrise: 10,7%. Griechische Banken sind weiter vom internationalen Kreditmarkt abgeschnitten, und die Athener Handelskammer ließ verlauten, daß Unternehmen von den Banken keine Kredite bekommen.

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GRIECHENLAND VERSINKT WEITER IN DEPRESSION

Die Depression in Griechenland treibt die Arbeitslosigkeit im Lande beständig höher. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung steigt mit dem verabschiedeten Sparprogramm der Regierung fast täglich und belastet die wirtschaftliche Entwicklung des EU-Staates.

Der BIP Griechenlands schrumpfte im 2. Quartal 2010 gegenüber der Vorjahresperiode um 3,5 %. Besonders hart trifft es den Einzelhandel; die offizielle Arbeitslosenquote stieg damit auf 12 %. Die Zukunftsprognosen hängen gänzlich davon ab, wie schlimm sich die Arbeitslosigkeit in der nächsten Zeit noch entwickeln wird. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass die nationale Arbeitslosenquote im Jahr 2012 die Marke von 14,8% erreichen wird. Manche Arbeitsmarktexperten fürchteten jedoch, dass zu diesem Zeitpunkt bereits ein Fünftel der Griechen ohne Arbeitsplatz dasteht.

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