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Der globale Wasserkreislauf verändert sich auf „alarmierende“ Weise

Nach einer Studie wachsen die Wassermassen schnell, da die Flüsse immer mehr Süsswasser in die Meere transportieren. Der Grund ist vermutlich die Klimaerwärmung.

Alljährlich fließt mehr Süßwasser in die Ozeane des Meeres. Grund dafür seien häufigere und extremere Stürme, die nach Ansicht von US-Geologen mit der globalen Erwärmung verbunden sind. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Jay Famiglietti von der University of California in Irvine haben für ihre Studie, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, weltweite Daten von Satelliten ausgewertet, um abzuschätzen, wie viel Wasser vom Land in die Meere fließt.

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WEGEN GLETSCHERSCHMELZE AM POLARKREIS VERSCHIEBT SICH DIE ERDOBERFLÄCHE ZUM ERDMITTELPUNKT

Grönland und Alaska schrumpfen: Jährlich schmelzen riesige Mengen Gletschereis. Durch den Masseverlust verschiebt sich sogar die Erdoberfläche.

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Grönland ist weltweit der Hauptverlierer an Eismasse. Die Insel gibt rund 104 Milliarden Tonnnen Gletschereis pro Jahr Jahr ans Meer ab. Kurz danach folgt Alaska, hier schmelzen zwei Tonnen weniger Eis im Jahr als in Grönland. An dritter Stelle liegt die Westantarktis, wo etwa 64 Milliarden Tonnen Gletschereis wegschmelzen.

Das zeigt eine Weltkarte, die europäische Wissenschaftler und Nasa Experten in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht haben. Auf der Karte ist zu sehen wie sich die Massen von der letzten großen Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren bis heute auf der Erde verschoben haben.

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FORSCHUNGEN ERGEBEN, DASS DIE EISMASSE AN DER ARKTIS DRAMATISCH ABNIMMT

Mehr noch als in der Fläche, nimmt das Meereis in der Arktis in der Masse ab

Dass es ums arktische Eis schlecht bestellt ist, hat sich inzwischen herum gesprochen. Sommer für Sommer schrumpft seine Fläche im Rhythmus der Jahreszeiten zusammen, aber seit Beginn der Stellitenmessungen Ende der 1970er Jahre zeigen diese sommerlichen Minima einen deutlich negativen Trend. 2007 zog sich das Eis besonders weit zurück, aber auch in den folgenden Jahren fiel das jeweils gegen Mitte September eintretende Minimum weit unterdurchschnittlich aus.

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