Schlagwort-Archive: Diabetes

Die geheime Macht der Fettzellen

Das weiße Fettgewebe wirkt als Organ, das aktiv mit vielen Signalen den Körper beeinflusst – und wahrscheinlich krank macht.

Fettzellen sind nicht nur lästig, wenn sie den Körper anschwellen lassen und mühsam durch Bewegung, Diät oder Absaugen zum Verschwinden gebracht werden sollen. Übergewichtige oder adipöse Menschen leben nicht nur gefährlicher, weil sie ein höheres Risiko für bestimmte Erkrankungen haben, die Fettzellen selbst sind keineswegs nur ein Mittel des Körpers, überflüssige Kalorien für spätere karge Zeiten besonders am Bauch, am Hintern der und den Oberschenkeln zu speichern.

Niederländische, deutsche und belgische Wissenschaften berichten im Journal of Proteome Research, dass sie neue Belege gefunden haben, dass weiße Fettzellen (Adipozyten) keineswegs passiv sind, sondern ein endokrines Organ bilden, das aktiv zahlreiche chemische Signale an den Körper aussendet, die Stoffwechselvorgänge beeinflussen, aber auch Entzündungen auslösen, den Blutdruck regulieren oder aber vielleicht die Krankheiten verursachen können, die mit Fettleibigkeit einhergehen.

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Vitamin D schützt tatsächlich vor Krebs und Autoimmunkrankheiten

Eine neue Untersuchung der Universität Oxford benennt Vitamin-D-Mangel als Verursacher schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunkrankheiten. Der Studie zufolge, die kürzlich in der Fachzeitschrift Genome Research veröffentlich wurde, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten oder andere ernste Erkrankungen nicht ausbrechen zu lassen.

Multiple Sklerose, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Leukämie – diese und noch viele weitere Krankheiten werden oft durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufen. Unsere Gene verfügen über Rezeptoren, die Vitamin D benötigen, damit die Genexpression (d. h. im weiteren Sinne die Umsetzung der genetischen Information und im engeren Sinne die Biosynthese der RNS) normal funktionieren kann. Fehlt dieses wichtige Vitamin, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen.

Die Forschergruppe der renommierten englischen Universität stellte im Einzelnen die Bedeutung von Vitamin D in den Bereichen des Erbgutes fest, die im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und Krebs stehen, und hob hervor, Vitamin D sei unerlässlich, um die Entstehung dieser Erkrankungen zu verhindern.

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Knoblauchöl schützt bei Diabetes wirksam vor Herzschäden

Diabetes beeinträchtigt nicht nur die Bauchspeicheldrüse und bringt die Blutzuckerwerte durcheinander, sondern erhöht bei Patienten das allgemeine Risiko weiterer gesundheitlicher Probleme von Sehstörungen bis hin zu Nervenschmerzen. Mehr als 30 Prozent der Diabetiker in den USA leiden nach Statistiken der Framingham-Untersuchung zusätzlich an Herzerkrankungen. Zusätzlich zu Makroangiopathie (Erkrankung größerer Gefäße) und einer beschleunigten Arteriosklerose (Arterienverkalkung) tritt Diabetes oft auch zusammen mit einer sekundären endokrinen (diabetischen) Kardiomyopathie (DCM) auf, die zur Vergrößerung des Herzens führt. Darüber hinaus verdickt das Herz und verliert an Elastizität. Zu weiteren Komplikationen einer Kardiomyopathie gehören Herzversagen, Herzrhythmusstörungen, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge und den unteren Gliedmaßen sowie der Tod.

Knoblauch

Knoblauch

Aber jetzt zeigen neue Forschungsergebnisse, die in der Fachzeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht wurden, dass eine natürliche Therapie – mit Knoblauchöl – vor diesen potentiell tödlichen Herzproblemen, die zu Entzündungen des Herzmuskels führen und ihn schwächen können, zu schützen vermag.

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SUBSTANZ IN GRAPEFRUIT KÖNNTE SICH POSITIV AUF DIABETES TYP-2 AUSWIRKEN

Naringenin sensibilisiert Ratten für Insulin und fördert den Fettabbau

London – Der für den bitteren Geschmack von Grapefruits verantwortliche Stoff kann möglicherweise die Therapie von Typ-2-Diabetes unterstützen. Wie israelische Mediziner entdeckten, macht die Substanz Naringenin Ratten sensibler für das Hormon Insulin und fördert zudem den Fettabbau. Naringenin entsteht beim Abbau von Naringin – jenem Stoff, der bei Grapefruits und anderen Zitrusfrüchten für den bitteren Geschmack sorgt.

Naringenin aktivierte in der Leber der Tiere eine Gruppe von Proteinen, die am Abbau von Fettsäuren beteiligt sind, wie die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem im Online-Journal „PLoS One“ schreiben. In seiner Wirkung vereint Naringenin demnach den Effekt zweier unterschiedlicher Medikamente – des Fettsenkers Fenofibrat und des Diabetesmittels Rosiglitazon -, allerdings vermutlich ohne die mit diesen Präparaten verbundenen Nebenwirkungen.

„Naringenin ist ein Ergänzungspräparat mit klarem Sicherheitsprofil“, sagt Studienleiter Jaakow Nahmias. „Es gibt sogar Hinweise darauf, dass es die Leber vor Schäden schützt.“ Allerdings wurde der beobachtete Effekt beim Menschen noch nicht bestätigt.

Quelle: Der Standard

NATÜRLICHER PFLANZENWIRKSTOFF EMODIN GEGEN DIABETES

Forscher vom „Shanghai Institute of Materia Medica“ der „Chinese Academy of Science“ haben in einer Versuchsreihe mit Mäusen gezeigt, dass der natürliche Pflanzenwirkstoff Emodin, welcher aus verschiedenen chinesischen Kräutern gewonnen wird, die Auswirkungen von Typ-2-Diabetes reduziert.

Das Forscherteam um die Spezialistin Dr. Ying Leng hat seine Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „British Journal of Pharmacology“ veröffentlicht und kommt hier zu dem Schluss, dass Emodin als natürliches Extrakt aus verschiedenen Chinesischen Kräutern Personen mit Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) bei ihrer Erkrankung helfen kann. Auch bei anderen Stoffwechselkrankheiten die in Verbindung mit Insulinresistenzen stehen, verspricht Emodin Abhilfe, so die Expertin Dr. Leng. „Unsere Versuche haben gezeigt, dass dieser natürliche Extrakt aus chinesischen Kräutern Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen kann. Mit dieser Erkenntnis können wir Stoffe, die ähnlich wirken wie Emodin, zu einem Medikament weiterentwickeln“, erklärte Dr. Leng im „British Journal of Pharmacology“.

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