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Geld regiert die Welt. Und wer regiert das Geld?

Banken nehmen Geld, das ihnen nicht gehört und schaffen damit mehr Geld, das gar nicht existiert. Und für alles kassieren sie Zinsen. Man sollte sich immer einmal wieder vor Augen führen, welches System der Steuerzahler kürzlich vor dem Untergang gerettet hat.

Unser modernes Geldsystem ist im Grunde nicht schwer zu verstehen, doch die wenigsten machen sich überhaupt die Mühe, etwas darüber zu erfahren. Wichtig zu wissen: Geld regiert die Welt und die Banken regieren das Geld. Damit ist klar, wer die Macht hat. Die Banken können beliebig viel Geld aus dem Nichts erschaffen, solange es Menschen gibt, die es leihen wollen.

Die Dokumentation “Money as Dept” (“Geld als Schuld”) erklärt auf verständliche Weise, wie unser modernes auf Schein und Vertrauen angelegtes Schuldgeldsystem funktioniert.

Interessiert? Bitte hier weiterlesen!

LEHREN AUS DER FINANZKRISE

Autor: Rainer Sommer

Verfügt ein Staat über eine eigene Währung, kann das Bankensystem immer gerettet und die Regierungen nie zahlungsunfähig werden

Eine Welt, in der die öffentliche Verschuldung der OECD-Staaten in Friedenszeiten im Schnitt bald 90 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, die private Verschuldung so hoch ist wie nie zuvor und Banken mit Summen gerettet werden, die überwiegend zweistellige Anteile der jeweiligen Sozialprodukte erreichen, ist historisch offenbar einzigartig.

Folglich fußen auch die Rezepte, die die traditionelle Wirtschaftswissenschaft zur Lösung dieser Probleme bereitstellt, zwangsläufig mehr auf analytischen Theorien als auf empirischen Erfahrungen. Besonders die traditionelle ökonomische Theorie, die zudem die monetären Verhältnisse ausblendet, und für die für den Staat in Hinsicht auf die Haushaltsführung im Grunde dieselben Regeln gelten wie für jedes andere Wirtschaftssubjekt, entspricht dabei offenbar längst nicht mehr den realen Gegebenheiten. Insofern verwundert, warum sie als Ratgeber der Wirtschaftspolitik noch immer nicht ausgedient und von realitätsnäheren Ansätzen wie den „Modern Monetary Economics“ abgelöst wird.

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