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TRANSMUTATION: NEUES VERFAHREN, WIE ATOMMÜLL UNSCHÄDLICH GEMACHT WERDEN KANN

Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Atommüll unschädlich machen wollen. Damit rauben sie Kernkraft-Gegnern viele Argumente.

Die Transmutation ist keine Utopie mehr. Irgendwann wird der Atommüll nicht mehr strahlen, vielleicht schon sehr bald. Foto: DPA

Die Transmutation ist keine Utopie mehr. Irgendwann wird der Atommüll nicht mehr strahlen, vielleicht schon sehr bald. Foto: DPA

Mit einem Lächeln lesen wir heute über die Alchemisten, die zu Beginn der Neuzeit sich anschickten, in die Grundlagen unserer Welt einzugreifen, die aus einem chemischen Element ein anderes herstellen wollten. Ihr Hauptziel: aus unedlen Metallen Gold herstellen. Helfen sollte der Stein der Weisen, doch wurde er nie ge- oder erfunden. Er blieb ein Mythos.

Heute weiß man, warum die Alchemisten im 15. und 16. Jahrhundert trotz ihrer Mörser und Stößel, trotz Retorten, Serpentinen und anderen Gerätschaften, in denen sie es blubbern und zischen ließen, nicht zum Ziel kommen konnten.

Ein Element in ein anderes zu verwandeln, an der Wertigkeit der Urstoffe zu manipulieren war den vom Urknall aufgeladenen Kräften des Kosmos vorbehalten. Der Mensch war zu klein und schwach dafür.

Das änderte sich seit dem Einstieg ins Atomzeitalter. Himmlische Kräfte werden frei im Reaktor, die Atomkerne spalten sich – und herauskommt bei diesem Prozess, der nun schon ein halbes Jahrhundert anhält, nicht nur elektrische Energie, sondern auch das, was mancher als die teuflischsten Elemente ansieht: giftiger, ewig strahlender Atommüll.

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NUN KÜRZT AUCH FRANKREICH DIE VERGÜTUNGEN FÜR SOLARSTROM

Auch die französische Regierung kürzt nach Deutschland und Spanien nun die Vergütungen für Solarstrom. Dennoch bleibt der Markt im Nachbarland attraktiv – auch für deutsche Firmen

Bisher lebten die französischen Solarstromproduzenten wie Gott in Frankreich: Um den erneuerbaren Strom zu fördern, gab es hohe Vergütungssätze. Auch nach der dritten Kürzung in Folge, die Anfang der Woche in Kraft trat, liegen die Sätze noch um einiges höher als in Deutschland. Insgesamt werden die Einspeisevergütungen um 12 Prozent gesenkt. Das betrifft allerdings nur gewerbliche Solarstromproduzenten. Ausgenommen sind private Haushalte, die sich Solarpanele bis zu 30 Quadratmeter installieren.

„Die neue Absenkung der Tarife hat uns nicht sehr geschockt“, erklärt Vael Elamine von der Gewerkschaft für die Erneuerbare-Energien-Branche. Es sei aber unverantwortlich, dass die neuen Tarife erst eine Woche vorher bekannt gegeben wurden, kritisiert der Solarstromexperte der Gewerkschaft. Pleiten von kleineren Solarunternehmen seien deshalb nicht auszuschließen. Immerhin kürzte die Regierung die Tarife seit letztem Jahr schon um insgesamt 40 Prozent. „Langsam wird es auch für die französische Solarwirtschaft kritisch“, meint Elamine. Er hofft, dass es erst einmal bei den aktuellen Kürzungen bleibt.

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ALTE AKW’s KÖNNEN ABGESCHALTET WERDEN – LAUT GREENPEACE DROHT KEIN ENGPASS

Die Stromversorger sind aufgebracht: Die Politik möchte sie mit der Brennelementesteuer nun endlich mal an den horrenden Kosten beteiligen, welche die Atomkraft für die Gesellschaft verursacht. Sie drohen: Kommt die Steuer, schalten sie alle alten Atomkraftwerke sofort ab.

Das sollen sie mal ruhig machen. Sie können ihre Ankündigung umsetzen und die acht ältesten deutschen Atomkraftwerke sofort stilllegen, ohne dass dies zu Engpässen in der Stromversorgung in Deutschland führt. Dies belegt eine neue Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace, der zufolge die sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser, sowie der Pannenreaktor Krümmel aktuell nur noch zu 5,4 Prozent zur deutschen Stromversorgung beitragen. Die übrigen neun Atommeiler könnten bis zum Jahr 2015 abgeschaltet werden. Das zeigt das vom Aachener Institut EUtech für Greenpeace berechnete Energie-Szenario Plan B 2050.

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