Schlagwort-Archive: Arktis

WEGEN GLETSCHERSCHMELZE AM POLARKREIS VERSCHIEBT SICH DIE ERDOBERFLÄCHE ZUM ERDMITTELPUNKT

Grönland und Alaska schrumpfen: Jährlich schmelzen riesige Mengen Gletschereis. Durch den Masseverlust verschiebt sich sogar die Erdoberfläche.

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Grönland ist weltweit der Hauptverlierer an Eismasse. Die Insel gibt rund 104 Milliarden Tonnnen Gletschereis pro Jahr Jahr ans Meer ab. Kurz danach folgt Alaska, hier schmelzen zwei Tonnen weniger Eis im Jahr als in Grönland. An dritter Stelle liegt die Westantarktis, wo etwa 64 Milliarden Tonnen Gletschereis wegschmelzen.

Das zeigt eine Weltkarte, die europäische Wissenschaftler und Nasa Experten in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht haben. Auf der Karte ist zu sehen wie sich die Massen von der letzten großen Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren bis heute auf der Erde verschoben haben.

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ÖLFIEBER AN DER ARKTIS

Das Ölfieber in der Arktis ist früher als erwartet ausgebrochen.Der britische Ölkonzern Cairn Energy hat in der vergangenen Woche verkündet, dass Öl und Gas im Beaufort-Meer vor der Küste Grönlands gefunden wurden.

Die endgültigen Ergebnisse der Bohrungen werden erst im Oktober von den Briten präsentiert. Dennoch ist bereits jetzt klar, dass es Öl in Grönland gibt. Nur eine Frage stellt sich: Wann wird danach gebohrt?

Anfang der kommenden Woche will das Bureau of Minerals and Petroleum der Grönländer bekanntgeben, welche weiteren Unternehmen den Zuschlag bei der Ausschreibung für die Tiefseebohrungen im Beaufort-Meer bekommen haben. Im kommenden Jahr soll eine weitere Ausschreibung erfolgen. Im Jahr darauf soll die dritte Ausschreibung stattfinden. Die wichtigsten Ölkonzerne mit viel Erfahrung bei der Rohstoffförderung in den nördlichen Breiten stehen Schlange, um die Lizenz zu bekommen: die US-Ölunternehmen ExxonMobil und Chevron, die britische-niederländische Shell und der norwegische Energieriese StatOil.

Mittlerweile kam es im Beaufort-Meer zu Auseinandersetzungen zwischen den Greenpeace-Kämpfern, dem Grenzschutz, der Marine und den dänischen und grönländischen Polizisten (Grönland ist Bestandteil Dänemarks). Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stach bereits ins See mit dem Ziel Grönland. Zuvor hatte Grönland eine 500-Meter-Sicherheitszone um die Bohrinsel der Cairn Energy eingerichtet.

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FORSCHUNGEN ERGEBEN, DASS DIE EISMASSE AN DER ARKTIS DRAMATISCH ABNIMMT

Mehr noch als in der Fläche, nimmt das Meereis in der Arktis in der Masse ab

Dass es ums arktische Eis schlecht bestellt ist, hat sich inzwischen herum gesprochen. Sommer für Sommer schrumpft seine Fläche im Rhythmus der Jahreszeiten zusammen, aber seit Beginn der Stellitenmessungen Ende der 1970er Jahre zeigen diese sommerlichen Minima einen deutlich negativen Trend. 2007 zog sich das Eis besonders weit zurück, aber auch in den folgenden Jahren fiel das jeweils gegen Mitte September eintretende Minimum weit unterdurchschnittlich aus.

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