Archiv der Kategorie: Technik & Erfindungen

Sonnenwind-Kraftwerk im Weltraum

Nach einem Konzept wären die Satelliten billig und technisch einfach, das Problem bleibt, wie die Energie zur Erde kommen soll.

Vor 50 Jahren überlegte der Physiker Freeman Dyson, dass intelligente Zivilisationen versuchen würden, die Energie, die von der Sonne ihres Planetensystems erzeugt wird, maximal zu nutzen. Er stellte sich vor, dass eine Art Blase oder ein Schwarm von Sonnensegel, das Planetensystem umgeben könnte. Durch eine solche Dyson-Sphäre würde dann nur noch Infrarotstrahlung ausgehen, anhand derer sich dann auch ein Planetensystem entdecken ließe, das von einer intelligenten Zivilisation bewohnt würde.

Zwar wird angesichts der Klimaerwärmung seit einiger Zeit ein wenig realistischer über Geo-Engineering nachgedacht, der Bau von Dyson-Sphären ist bestenfalls Science Fiction. Allerdings gibt es schon länger Überlegungen, wie man die Sonnenenergie aus dem Weltraum als Energiequelle nutzen könnte. Meist ging man davon aus, riesige Sonnensegel zu nutzen, was noch denkbar erscheint. Schwieriger würde denn schon sein, wie man die Energie auf die Erde hinunterbringt. Gedacht wurde beispielsweise daran, den Strom in Mikrowellen umzuwandeln und mit Antennen zu einer Empfangsstation mit riesigen Schirmen auf der Erde zu senden, wo die Mikrowellen wieder in Strom umgewandelt würden.

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QUANTENCOMPUTER WERDEN FRÜHER ALS ERWARTET EINGEFÜHRT

Quantencomputer im Anmarsch

Im Vergleich zu herkömmlichen Rechnern sollen Quantencomputer in Zukunft weitaus komplexere Berechnungen durchführen können. Einigen Forschern ist nun mit der Entwicklung eines neuartigen Chips offenbar ein großer Schritt in diese Richtung gelungen.

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FORSCHER BEFÜRCHTEN BEWUSSTSEINSÄNDERUNGEN DURCH NEUE TECHNOLOGIEN

Oxford/ England – Britische Neurowissenschaftler haben zur intensiven Erforschung möglicher Auswirkungen der alltäglichen Nutzung moderner Technologien aufgerufen, für die sie schon jetzt Hinweise gefunden haben wollen und die sie als eine der „größten Bedrohungen der Menschheit“ bezeichnen.

Mysterium Hirn und Bewusstsein (Illu.). Foto: grenzwissenschaft-aktuell

Mysterium Hirn und Bewusstsein (Illu.). Foto: grenzwissenschaft-aktuell

Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield von der „Oxford University“ hat sich mit einem Aufruf an die britische Regierung gewandt und mögliche Gefahren, wie sie von modernen Technologien ausgehen könnten, als „größte Bedrohung für die Menschheit nach dem Klimawandel“ eingestuft. In ihrer Petition ruft die Wissenschaftlerin Regierungen und private Technologieunternehmen dazu auf, gemeinsam die Auswirkungen von Computerspielen, Internetnutzung und sozialen Online-Netzwerken wie „Facebook“ und „Twitter“ auf das menschliche Hirn und Bewusstsein zu erforschen.

Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Guardian„, bezeichnet Greenfield die Auswirkungen von Langzeitnutzung des Computers auf das Gehirn als „Bewusstseinsveränderung“ (mind change). Allerdings glauben die meisten ihrer Kollegen, dass es derzeit noch zu früh sei, um die teilweise bereits nachgewiesenen Effekte als besorgniserregend zu bezeichnen.

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SCANNER AUS „MINORITY REPORT“ WERDEN WIRKLICHKEIT

Iris-Kameras werden an der Grenze zwischen Texas und Mexiko getestet: Die Augen von Vorbeigehenden lassen sich aus zwei Meter Distanz einscannen.

Steven Spielbergs Film „Minority Report“ aus dem Jahr 2002 beeindruckte nicht zuletzt durch die Darstellung einer Technologie, die seinerzeit noch als Science fiction galt: der Iris-Scan.

Dabei wird das bei jedem Menschen einzigartige Muster der Augeniris optisch eingescannt und zur Identifizierung von Individuen herangezogen. Zwar sind mittlerweile Iris-Scanner bereits kommerziell erhältlich – um sie zum Beispiel für Zugangskontrollen zu Hochsicherheitsbereichen einzusetzen. Doch erstmals soll diese Technologie – weiter verbessert – an einer Grenzkontrollstation eingesetzt werden.

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ENTWICKLUNG KÜNSTLICHER HAUT

Wissenschaftler an der University of California in Berkeley haben ein Material aus Halbleiter-Nanodrähten entwickelt, das auf Druck sensibel reagiert und so die Grundlage für eine künstliche Haut darstellen könnte, mit der es möglich würde, Dinge zu spüren und entsprechend zu berühren.

Diese „elektronische Haut“ (e-skin) ist freilich nicht direkt als Ersatzhaut für Menschen gedacht, sondern zunächst für Roboter, die damit die Feinfühligkeit erlangen könnten, Objekte mit dem angemessenen Kraftaufwand zu halten und mit ihnen umzugehen. Mit zerbrechlichen Gegenständen wie Weingläsern oder Eiern haben Roboter bislang ebenso Schwierigkeiten wie beispielsweise beim Umgang mit Menschen. Roboter mit einer druck- und tastempfindlichen Haut könnten dann auch als Pflegeroboter eingesetzt werden. Allerdings könnte eine solche künstliche Haut auch für Prothesen geeignet sein, um bei Menschen, die Glieder verloren haben, den Tastsinn wiederherzustellen, sofern die elektronische Haut direkt mit dem entsprechenden Gehirnarealen verbunden werden könnte.

Die elektronische Haut mit den Sensoren. Bild: Ali Javey and Kuniharu Takei, UC Berkeley

Haut mit den Sensoren. Bild: Ali Javey and Kuniharu Takei, UC Berkeley

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CERN: ANTIMATERIE-DETEKTOR FLIEGT INS ALL

Genf (apn). Auf dem Genfer Flughafen ist am Mittwoch ein über 7,5 Tonnen schwerer Antimaterie-Detektor für seine Reise zum Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral in Florida verladen worden. Von dort soll er an Bord des letzten Raumfähren-Flugs im Februar 2011 zur Internationalen Raumstation befördert werden. Dort wollen Physiker mit dem Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) genannten Instrument die Existenz von Antimaterie im Weltall nachweisen.

Nach einigen kosmologischen Modellen ist beim Urknall neben der normalen Materie ebenso viel Antimaterie entstanden. Bislang gelang deren Nachweis aber einzig im Labor. Außerhalb der vor kosmischer Strahlung schützenden Erdatmosphäre hoffen die Wissenschaftler die mysteriösen Anti-Teilchen endlich auch in der Natur messen zu können und damit einen Beweis für deren Existenz zu erbringen – oder zumindest eine Erklärung für ihre Abwesenheit zu finden.

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RUSSLAND BAUT NEUEN WELTRAUMBAHNHOF

Moskau (apn). Baikonur hat bald ausgedient: Russland plant den Bau eines neuen Weltraumbahnhofs. Am Samstag besuchte Ministerpräsident Wladimir Putin den Standort des geplanten Raumfahrtzentrums Wostotschni bei Uglegorsk auf der Insel Sachalin. Ab 2018 sollen dann alle kommerziellen und bemannten russischen Weltraumraketen von dem rund 5.800 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Stützpunkt starten.

Bislang dient Russland noch der aus Sowjetzeiten stammende Weltraumbahnhof Baikonur als Tor ins All, der aber seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu Kasachstan gehört und von Russland noch bis 2050 gepachtet ist. Zwar liege Baikonur in einem befreundeten Staat, doch sei es für Russland eine strategische Notwendigkeit, einen «unabhängigen Zugang zum Weltall zu haben», sagte Putin bei seinem Besuch.

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