Archiv der Kategorie: Natur & Umwelt

WWF Living Planet Report 2010: Planet im Würgegriff – Menschheit lebt von den Rücklagen der Natur

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, dies ist die zentrale Botschaft des „Living Planet Reports 2010″, den der WWF heute vorgestellt hat. Der Bestand von 2.500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, ist seit den 70er Jahren im Schnitt um rund 30 Prozent zurückgegangen. In den Tropen ist der natürliche Reichtum sogar noch stärker eingebrochen. Hier gingen die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurück. Der Living Planet Report dokumentiert, dass die Ursache für den Artentod im wachsenden Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen liegt.

„Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft. Auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

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Eine Welt ohne Bienen?

Seit einigen Jahren beobachten Imker ein großes Bienensterben, besonders in den USA, Europa, dem Nahen Osten, sowie Japan. Dabei kommt es zu Verlusten von bis zu 85 Prozent der Kolonien.

Biene  

Biene

Der Bienenvölker-Kollaps schadet nicht nur den Geschäften der Imker, auch für die Landwirtschaft ist er bedeutsam. 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen sind von der Bienen-Bestäubung abhängig.

Der französische Imker Rene Bayon ist sehr besorgt:
“In den Regionen Isere, Lyonnais und im Elsaß gibt es große Verluste, in manchen Fällen sterben sogar mehr als die Hälfte der Bienen.
Hier bei uns gibt es pro Jahr bis zu einem Viertel Verlust, rund 15 Prozent davon sterben im Winter, was relativ normal ist.”

Um dem Bienensterben auf die Spur zu kommen, hat die Europäische Union das Forschungsprojekt Bee-Doc ins Leben gerufen. Elf Universitäten aus insgesamt neun Ländern arbeiten zusammen.

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Urzeitliche Apokalypse durch kosmischen Gammablitz

Ein erdnaher Gammastrahlenausbruch könnte vor zirka 450 Millionen Jahren ein Massensterben auf der Erde ausgelöst haben.

Paläontologische Funde belegen, dass es Ende des Ordoviziums (488–444 Millionen Jahre v. Chr.) erstmals zu einem archaischen Massensterben kam. Der Grund hierfür ist bis heute unbekannt. Zwei US-Forscher haben nunmehr eine alte Theorie aktualisiert, der zufolge einst ein innergalaktischer Gammastrahlenblitz die Erdatmosphäre stark veränderte und schädigte, worauf die Erde von einer Eiszeit heimgesucht wurde. Ihr fielen mehr als 60 Prozent der irdischen Flora und Fauna zum Opfer.

Gammastrahlenblitz als Kunstwerk. Bild: NASA/Swift/Cruz de Wilde

Gestein schmilzt glasartig auf und wird hochgeschleudert. Gewaltige Feuerstürme ziehen über die Erde. Milliarden Tonnen Gesteinstrümmer, Asche, Ruß und Gase steigen in einer riesigen Rauchsäule bis in die obersten Schichten der Stratosphäre. Große Staub- und giftige Schwefelwolken umhüllen den Globus und bilden einen Wolkenteppich, der Sonnenstrahlen, Licht und Wärme abschirmt. Eisige Kälte hält Einzug. Pflanzen und Tiere sterben.

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Rasend schnelle Umpolung des Erdmagnetfelds

Autor: Andreas von Rétyi

Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis sorgt derzeit für Aufsehen unter Experten. Zwei US-amerikanische Forscher glauben entdeckt zu haben, dass eine Umpolung des Erdmagnetfelds wesentlich schneller erfolgen kann als bisher vermutet. Statt mehrere Jahrtausende in Anspruch zu nehmen, seien den aktuellen Analysen zufolge nur wenige Jahre dafür erforderlich. Die nächste Feldumkehr ist überfällig. Sollte sie ebenso schnell erfolgen, könnte dies gefährliche Folgen für uns haben.

Magnetfeld der Erde

Magnetfeld der Erde

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DARWIN’S EVOLUTIONSMODELL KOMMT GEHÖRIG INS WANKEN: DER KREATIVE GEIST BEEINFLUSST DIE GENE

Das Darwin’sche Modell der Evolution ist fast zu einer Religion geworden. Aber mehr und mehr Indizien sprechen dafür, dass es wohlmöglich nur die halbe Wahrheit ist. Mutation, Konkurrenz und Zufall – alle Pfeiler dieser Theorie geraten mehr und mehr ins Wanken. Ist Evolution vielleicht vielmehr ein kreativer Prozess mit einem klaren Ziel?

Paradigmenwechsel

Jede Generation und Zeitepoche scheint aufs Neue zu glauben, nun endlich doch über gesichertes Wissen zu verfügen. Den Weg zur Erkenntnis scheinen wir uns vorzustellen wie eine Straße, an deren Ende die Wahrheit in einer goldenen Schale dargereicht wird – ab da gibt es dann nichts mehr zu erkennen und forschen, alles Wissen wurde gesammelt, nun darf man sich ausruhen.

Kaum jemandem scheint in den Sinn zu kommen, dass wir wohlmöglich noch verdammt wenig darüber wissen, was hier eigentlich los ist und noch so einiges von unserem angeblich gesicherten Wissen den gleichen Weg nimmt, wie das gesicherte Wissen vorher. Man sollte auch Bedenken, dass wir heute weitestgehend auf der Grundlage von Wissen agieren, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Sei es die Newton’sche Physik – oder eben die Theorie der Evolution nach Darwin.

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SONNENERUPTIONEN BEEINFLUSSEN DEN ZERFALL RADIOAKTIVER ELEMENTE AUF DER ERDE – GRAVIERENDE AUSWIRKUNGEN AUF ZAHLREICHE WISSENSCHAFTLICHE MODELLE

Stanford/ USA – Wissenschaftler in den USA haben eine erstaunliche und ebenso verwirrende Entdeckung gemacht. Der Zerfall von einigen radioaktiven Elementen in Labors rund um den Globus scheint durch Aktivitäten im Innern der Sonne verändert zu werden. Diese Einsicht könnte gravierenden Auswirkungen auf zahlreiche wissenschaftliche Modelle, Theorien, Methoden und Anwendungen haben, wenn festgestellt wird, dass die Zerfallsrate radioaktiver Elemente keine Konstante ist.

Wissenschaftler der Universitäten von Stanford und Purdue glauben Hinweise auf genau diesen Vorgang gefunden zu haben. Ihr bisheriger Erklärungsansatz für das bizarre Phänomen öffnet jedoch zugleich Tür und Tor für ein weiteres, nicht minder ungewöhnliches Rätsel: Die Forscher um Professor (Emeritus) Peter Sturrock, Professor Ephraim Fischbach und Jere Jenkins können nicht ausschließen, dass die Beeinflussung des radioaktiven Zerfalls nicht auch durch bislang unbekannte Partikel ausgelöst werden, die von der Sonne abgestrahlt werden.

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ERDATMOSPHÄRE WEGEN VERMINDERTER SONNENAKTIVITÄT GESCHRUMPFT

Wegen einer verminderten Aktivität der Sonne ist eine der obersten Schichten der Erdatmosphäre geschrumpft.

Das berichteten US-Wissenschaftler am Donnerstag. Was sich zunächst nach einer schlechten Nachricht anhört, ist jedoch eine gute Nachricht für den Satelliten-Betrieb, denn die künstlichen Himmelskörper erfahren dadurch weniger Widerstand und können so länger im Orbit kreisen.

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WWF WARNT VOR DRAMATISCHER ÜBERNUTZUNG DER OSTSEE

Der Ostsee droht nach Einschätzung der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in den nächsten 20 Jahren eine dramatische Übernutzung und der Verlust weiträumiger Ökosysteme.

Laut einer am Donnerstag in Stralsund vorgestellten Studie werden vor allem Schifffahrt, Offshore-Industrie und Umweltbelastungen durch weiter zunehmenden Tourismus um mehr als das Doppelte steigen. WWF-Projektleiter Jochen Lamp forderte eine auf Nachhaltigkeit und Kapazitätsbegrenzung gerichtete Meeresraumplanung, die von den Staatschefs der neun Anrainerstaaten zur Chefsache gemacht werden müsse.

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US-FORSCHER ENTSCHLÜSSELN GENOM DER AMEISE

Wissenschaftler in den USA haben erstmals das komplette Genom einer Ameise entschlüsselt. Nach der bereits erfolgreichen Dokumentation des Genoms der Honigbiene erhoffen sich die Autoren der Studie, die im Magazin „Science“ veröffentlicht wurde, neue Erkenntnisse über Tiere, die in hoch entwickelten Großgemeinschaften leben.

„Ameisen sind äußerst soziale Wesen, und ihr Überleben hängt ähnlich wie beim Menschen von der Gruppe ab“, schreibt Studienautor Danny Reinberg, ein Biochemiker von der New York University. Die Untersuchung des Genoms solle neue Erkenntnisse über das Verhalten der Ameisen geben, erhoffen sich die Wissenschaftler.

Insbesondere gehe es dabei um Rückschlüsse über das komplexe Rollenverhalten innerhalb des Ameisenstaats, der sich in Arbeiterinnen, Soldaten und Königin aufteilt. Auch wollen die Forscher anhand des Materials der Frage nachgehen, warum es innerhalb eines Ameisenstaats ausgeprägte Altersunterschiede zwischen Königinnen und Arbeiterinnen gibt. Arbeiter-Ameisen sterben oft nach sechs Wochen bis zu einem Jahr, Königinnen können zehn Mal älter werden.

Quelle: AFP / Yahoo

ABIOTISCHES ERDÖL IN UNMENGEN VORHANDEN

Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Mit der Ölpest im Golf von Mexiko sprudeln auch die Theorien vom „abiotischen“ Erdöl erneut an die Oberfläche. Sollten Sie noch ein paar Argumente brauchen – hier sind sie. Sehen Sie milde auf etwaige Stilblüten – wir waren noch jung und mussten handeln.

Eins ist klar: Öl bestimmt die Weltpolitik. Ohne Öl läuft in unseren Gesellschaften nichts, aber auch gar nichts. Wir fahren unsere Autos damit, heizen unsere Häuser, machen Plastik daraus und eine Menge anderer nützlicher Dinge. Und es ist teuer – Tendenz steigend. Deshalb müssen wir sparsam damit umgehen, das weiß jedes Kind. Denn es geht rapide zur Neige, richtig?

Nun – nein, vielleicht auch nicht. Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Dass er nach wie vor in Unmengen vorhanden ist, sich möglicherweise in der gleichen Geschwindigkeit reproduziert, in der wir ihn verbrauchen, und dass alles, was man uns über seine Entstehung erzählt hat, nur eine weitere Lüge ist?

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WESENTLICHER AKTEUR DER EVOLUTION ENTSCHLÜSSELT: TRANSPOSONE

Wesentliche Akteure der Evolution, die jedoch bisher noch wenig erforscht sind, haben Wissenschaftler der Johns Hopkins University  näher bestimmt. Sie erhoben die Genstrang-Orte der als „Transposone“ bezeichneten springenden Gene des Menschen, berichtet die Fachzeitschrift Cell.

Diese Elemente des Erbguts lösen sich selbst aus der DNA, bewegen sich frei und setzen sich an gewissen Stellen nach dem Zufallsprinzip wieder ein. Damit tragen sie zur Artentstehung bei, können aber auch Krankheiten auslösen. „Erstmals gelang es, diese Gene fast vollständig zu verorten“, berichtet Studienleiter Jef Boeke gegenüber pressetext.

Die Forscher scannten das Genom von 15 nicht verwandten Menschen und fanden dabei bei jeder Person rund hundert Stellen, an denen sich springende Gene wieder einpflanzen können. „Es überraschte uns, wie viele solcher Orte es gibt. Transposons sind somit weit aktiver als wir zuvor vermutet haben“, so Boeke. Möglich war die Verortung durch drei Code-Buchstaben, in denen sich die Transposons von ihren nicht springenden Kollegen unterscheiden, sowie durch den Einsatz eines Gen-Chips. Das Genmaterial, das Transposons in ihrem Anhang mit sich führen, wurde dabei allerdings noch nicht untersucht.

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