Archiv der Kategorie: Kosmos

Um jede vierte Sonne kreist eine Erde

Da ist viel Raum für mögliches Leben in den Weiten des Weltraums, denn es gibt viel mehr Planeten, als bislang angenommen.

Die Suche nach Expoplaneten läuft extrem erfolgreich. Jetzt haben sich Astronomen in der ganz engen Umgebung von sonnenähnlichen Sternen genau umgesehen. Eine extrem heiße Region, die bislang eher als Wüste galt. Erstaunlicherweise tummeln sich dort aber jede Menge Planeten, vor allem viele kleinere. Nach den Hochrechnungen der Wissenschaftler bedeuten diese neuen Erkenntnisse, dass wahrscheinlich um ungefähr 23 Prozent der unserer Sonne ähnlichen Sterne erdähnliche Planeten kreisen.

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Astronomen gelang ein Blick mehr als 13 Milliarden Jahre zurück in die kosmische Vergangenheit

Einmal mehr macht das Weltraumteleskop Hubble in Kooperation mit dem auf der Erde stehenden Riesenteleskop der ESO (Europäischen Südsternwarte) einen spektakulären Durchbruch möglich: Die Entdeckung der ältesten je gesichteten Galaxie! Nur 600 Millionen Jahre nach dem Urknall bahnte sich ihr Licht schon durch den Wasserstoffnebel des frühen Universums.

Im Anfang war das Nichts. Alles begann vor ungefähr 13,7 Milliarden Jahren mit dem BigBang, dem mächtigen Urknall, aus dem heraus sich das Universum selbst entfaltete und ausdehnte.

Galaxien während des Zeitalters der Reionisierung im frühen Universum, Bild: ESO/M. Alvarez, R. Kaehler, T. Abel

Galaxien während des Zeitalters der Reionisierung im frühen Universum, Bild: ESO/M. Alvarez, R. Kaehler, T. Abel

Zuerst gab es nur einen ionisierten Feuerball und dann herrschte Dunkelheit, das Licht konnte sich erst nach und nach seinen Weg bahnen. Im Dunkle Zeitalter, wie Astronomen es nennen, kühlte der Weltraum sich ab, es formte sich die erste Materie, die ersten Atome entstanden, die erste Strahlung, die uns bis heute als kosmische Hintergrundstrahlung erreicht. Elektronen und Protonen verbanden sich zu Wasserstoff – alles war zunächst ein dunkles und kaltes Gas, das selbst die ersten Sterne noch umhüllte, die sich durch Verdichtung der Urmaterie allmählich zusammenballten. Ihr Licht, eine intensive ultraviolette Strahlung, lichtete nach und nach den dichten, alles einhüllenden Wasserstoffnebel, machte ihn durch die Aufspaltung der Atome in Elektronen und Protonen zunehmend durchsichtig. Nur zögerlich ward Licht im All.

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Mars – Leben im Untergrund auch heute noch möglich?

Durch dein Einschlag eines Meteoriten wurde im Marskrater Leighton Tiefengestein an die Oberfläche befördert, in dem US-Forscher nun weitere Hinweise auf lebensfreundliche Bedingungen in einstigen Seen und Ozeane auf dem Roten Planeten gefunden haben. Selbst für mögliches heutiges Leben auf dem Mars könnte die Entdeckung wichtige Auswirkungen haben.

Wie das Team um Joseph Michalski vom „Planetary Science Institute“ und Paul Niles vom „Johnson Space Center „der NASA im Fachjournal „Nature Geoscience“ berichten, entdeckten sie anhand von spektrografischen Analysen von Daten und Aufnahmen der Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) in den Auswürfen des Kraters karbonathaltiges Gestein, wie es auf lebensfreundliche Bedingungen im Innern der planetaren Kruste des Mars hindeutet.

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Urzeitliche Apokalypse durch kosmischen Gammablitz

Ein erdnaher Gammastrahlenausbruch könnte vor zirka 450 Millionen Jahren ein Massensterben auf der Erde ausgelöst haben.

Paläontologische Funde belegen, dass es Ende des Ordoviziums (488–444 Millionen Jahre v. Chr.) erstmals zu einem archaischen Massensterben kam. Der Grund hierfür ist bis heute unbekannt. Zwei US-Forscher haben nunmehr eine alte Theorie aktualisiert, der zufolge einst ein innergalaktischer Gammastrahlenblitz die Erdatmosphäre stark veränderte und schädigte, worauf die Erde von einer Eiszeit heimgesucht wurde. Ihr fielen mehr als 60 Prozent der irdischen Flora und Fauna zum Opfer.

Gammastrahlenblitz als Kunstwerk. Bild: NASA/Swift/Cruz de Wilde

Gestein schmilzt glasartig auf und wird hochgeschleudert. Gewaltige Feuerstürme ziehen über die Erde. Milliarden Tonnen Gesteinstrümmer, Asche, Ruß und Gase steigen in einer riesigen Rauchsäule bis in die obersten Schichten der Stratosphäre. Große Staub- und giftige Schwefelwolken umhüllen den Globus und bilden einen Wolkenteppich, der Sonnenstrahlen, Licht und Wärme abschirmt. Eisige Kälte hält Einzug. Pflanzen und Tiere sterben.

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Rasend schnelle Umpolung des Erdmagnetfelds

Autor: Andreas von Rétyi

Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis sorgt derzeit für Aufsehen unter Experten. Zwei US-amerikanische Forscher glauben entdeckt zu haben, dass eine Umpolung des Erdmagnetfelds wesentlich schneller erfolgen kann als bisher vermutet. Statt mehrere Jahrtausende in Anspruch zu nehmen, seien den aktuellen Analysen zufolge nur wenige Jahre dafür erforderlich. Die nächste Feldumkehr ist überfällig. Sollte sie ebenso schnell erfolgen, könnte dies gefährliche Folgen für uns haben.

Magnetfeld der Erde

Magnetfeld der Erde

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PHOENIXDATEN BELEGEN: WASSER UND VULKANISMUS AUF MARS

Houston/ USA – Auch wenn das NASA-Marslabor „Phoenix“ schon seit einiger Zeit keine Daten mehr liefert, dauert die wissenschaftliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse weiterhin an. Jetzt erklärt die NASA, dass die gewonnen Daten belegen, dass vulkanische Aktivität und flüssiges Wasser die Oberfläche des Roten Planeten bis in die jüngere Vergangenheit beeinflusst hat. Die neuen Messungen belegen, dass der Mars geologisch deutlich aktiver war und immer noch ist als zuvor geglaubt.

Hauptargument der neuen Einschätzungen der NASA ist Kohlendioxid, das 95 Prozent der Marsatmosphäre ausmacht. „Atmosphärisches Kohlendioxid wirkt wie ein chemischer Spion“, erläutert der Weltraumwissenschaftler Paul Niles vom „Johnson Space Center“ der NASA. „Es infiltriert jeden Teil der Oberfläche des Planeten und kann so als Indikator für Wasser und seine geologische Geschichte genutzt werden.“ Ihre Ergebnisse haben die Forscher aktuell im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

Genaueste Messungen der Isotope von Kohlenstoff und Sauerstoff im Kohlendioxid der Atmosphäre mit dem „Thermal and Evolved-Gas Analyzer“ des Marslabors erlaubte es den Wissenschaftlern um Niles, die Geschichte des Wassers und von Vulkanismus auf dem Mars nachzuzeichnen. „Die Isotope können als chemische Signaturen verwendet werden und sagen uns, wo etwas herkam und welche Ereignisse es durchlaufen hat.“

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SONNE SCHLEUDERTE MEGAERUPTION INS ALL

Greenbelt/ USA – Unmittelbar nachdem in der Nacht zum vergangenen Donnerstag der Sonnenfleck Nummer 1105 auf der der Erde abgewandten Hemisphäre der Sonne verschwunden war, entlud sich die aktive Region in einer ebenso gewaltigen wie beeindruckenden Eruption, einem Koronalen Massenauswurf (KMA; eng.: Coronal Mass Ejection, CME).

Die Sonneneruption der Klasse C3 vom 8. September 2010 | Foto: NASA/SDO

Die Sonneneruption der Klasse C3 vom 8. September 2010 | Foto: NASA/SDO

Mit dem im Weltraum stationierten Sonnenobservatorium „Solar Dynamic Observatory“ (SDO) konnten NASA-Wissenschaftler das faszinierende kosmische Schauspiel direkt beobachten und dokumentieren.

Bewegende Aufnahmen der Sonneneruption vom 8. September 2010

Trotz der gewaltigen Masse an geladenen Teilchen, die bei der Eruption ins All geschossen wurde, gehen von dem Ereignis keine Gefahren aus, da der Strom aus hochenergetisch geladenen Teilchen nicht in Richtung eines Planeten des Sonnensystem gerichtet war. Aus diesem Grund verursachte die Eruption auch auf der Erde noch nicht einmal verstärkte Polarlichtaktivität.

SPIRALGALAXIEN WIE UNSERE MILCHSTRASSE FRESSEN ZWERGGALAXIEN

Heidelberg/ Deutschland – Spiralgalaxien wie unsere Milchstraße wachsen, indem sie sich kleinere Zwerggalaxien einverleiben. Dabei werden die Zwerggalaxien massiv verzerrt, und um die Spiralgalaxie herum entstehen z.B. surreal anmutende Ranken und Sternströme. Nun konnte eine neue Himmelsdurchmusterung solche Verschmelzungsspuren erstmals an Galaxien außerhalb unserer kosmischen Nachbarschaft nachweisen.

Sternströme um die Spiralgalaxie M 63: Überreste einer kleineren Satellitengalaxie, die sich M 63 einverleibt hat. In der Bildmitte ein herkömmliches positives Bild; die äußeren Regionen sind als Bildnegativ gezeigt, damit die schwach leuchtenden Strukturen, nach denen in dieser Durchmusterung gesucht wurde, klarer hervortreten. M 63 ist rund 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. | Copyright: R. Jay Gabany (Blackbird Obs.), D. Martínez-Delgado (MPIA und IAC) et al.

Sternströme um die Spiralgalaxie M 63: Überreste einer kleineren Satellitengalaxie, die sich M 63 einverleibt hat. In der Bildmitte ein herkömmliches positives Bild; die äußeren Regionen sind als Bildnegativ gezeigt, damit die schwach leuchtenden Strukturen, nach denen in dieser Durchmusterung gesucht wurde, klarer hervortreten. M 63 ist rund 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. | Copyright: R. Jay Gabany (Blackbird Obs.), D. Martínez-Delgado (MPIA und IAC) et al.

Mit dieser Beobachtung der Forschergruppe um David Martínez-Delgado vom „Max-Planck-Institut für Astronomie“ (mpia.de) und dem „Instituto de Astrofísica de Canarias“ ergeben sich neue Möglichkeiten, das heutige Bild von der Entstehung von Spiralgalaxien zu überprüfen. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler aktuell in der Fachneuen „Astronomical Journal“ veröffentlicht.

Galaxien sind von Natur aus Kannibalen: In den gängigen Modellen der Galaxienevolution wachsen sie, indem sie sich andere Sternensysteme einverleiben. Spiralgalaxien wie unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wachsen, in dem sie kleinere Zwerggalaxien schlucken.

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NEUE MISSION FÜR MESSDATEN AUS DER SONNENATMOSPHÄRE

Noch in diesem Jahrzehnt plant die NASA eine bislang einmalige Mission: Die Sonde Solar Probe Plus soll erstmals in die Atmosphäre der Sonne vordringen und auf diese Weise einmalige Messdaten von unserem Zentralgestirn sammeln. Diese könnten helfen, das Weltraumwetter berechenbarer zu machen. An dem Unternehmen beteiligt sind auch Astrophysiker der Universität Göttingen.

Spätestens im Jahr 2018 will die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA erstmals in die Atmosphäre der Sonne vordringen. An Bord der Raumsonde Solar Probe Plus soll sich dann auch Technik befinden, die unter anderem am Institut für Astrophysik der Universität Göttingen entwickelt wurde. Die Göttinger Wissenschaftler sind zuständig für die Software der Mission sowie für die Datenanalyse der an Bord installierten Weitwinkelkamera. Die Kamera soll unter anderem erstmals Bilder des Sonnenwindes aus nächster Nähe einfangen.

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JUPITER MOMENTAN BESONDERS ERDNAH

Manchen dürfte er schon aufgefallen sein, der helle Planet, der derzeit die ganze Nacht über am Himmel zu sehen ist. Es handelt sich um den Gasriesen Jupiter, der in der kommenden Woche seine Oppositionsstellung zur Sonne erreicht. In diesem Jahr ist er der Erde dabei besonders nahe. Direkt neben Jupiter ist zudem noch ein anderer Planet auszumachen.

Jupiter, hier eine Aufnahme von Voyager 1, ist in diesen Tagen besonders gut am Himmel zu sehen. Foto: NASA / JPL

Jupiter, hier eine Aufnahme von Voyager 1, ist in diesen Tagen besonders gut am Himmel zu sehen. Foto: NASA / JPL

Steht ein Planet in Opposition zur Sonne bricht für Freunde nächtlicher Exkursionen am Nachthimmel immer eine besondere Zeit an: Bei einer Oppositionsstellung liegen Sonne, Erde und Planet praktisch auf einer Linie. Der Planet erscheint damit am hellsten und ist die gesamte Nacht über am Himmel zu beobachten. Zum ungefähr gleichen Zeitpunkt erreicht der Planet auch den geringsten Abstand von der Erde. Dieser fällt wegen der elliptischen Umlaufbahnen der Planeten nicht exakt mit der Oppositionsstellung zusammen, was aber in der Praxis kaum etwas ausmacht.

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SONNENERUPTIONEN BEEINFLUSSEN DEN ZERFALL RADIOAKTIVER ELEMENTE AUF DER ERDE – GRAVIERENDE AUSWIRKUNGEN AUF ZAHLREICHE WISSENSCHAFTLICHE MODELLE

Stanford/ USA – Wissenschaftler in den USA haben eine erstaunliche und ebenso verwirrende Entdeckung gemacht. Der Zerfall von einigen radioaktiven Elementen in Labors rund um den Globus scheint durch Aktivitäten im Innern der Sonne verändert zu werden. Diese Einsicht könnte gravierenden Auswirkungen auf zahlreiche wissenschaftliche Modelle, Theorien, Methoden und Anwendungen haben, wenn festgestellt wird, dass die Zerfallsrate radioaktiver Elemente keine Konstante ist.

Wissenschaftler der Universitäten von Stanford und Purdue glauben Hinweise auf genau diesen Vorgang gefunden zu haben. Ihr bisheriger Erklärungsansatz für das bizarre Phänomen öffnet jedoch zugleich Tür und Tor für ein weiteres, nicht minder ungewöhnliches Rätsel: Die Forscher um Professor (Emeritus) Peter Sturrock, Professor Ephraim Fischbach und Jere Jenkins können nicht ausschließen, dass die Beeinflussung des radioaktiven Zerfalls nicht auch durch bislang unbekannte Partikel ausgelöst werden, die von der Sonne abgestrahlt werden.

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COMPUTERSIMULATION ZEIGT, WIE SUPERMASSIVE SCHWARZE LÖCHER ENTSTEHEN

Zürich/ Schweiz – Schon kurz nach dem Urknall sollen die ersten supermassiven Schwarzen Löcher entstanden sein. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Lucio Mayer von der „Universität Zürich“.

Wie die Forschenden in „Nature“ schreiben, haben sich die supermassiven Schwarzen Löcher vor 13 Milliarden Jahren durch die Kollision von Galaxien gebildet. Die neuen Erkenntnisse sind wichtig, um die Entstehung der Gravitation und kosmologischer Strukturen zu verstehen.

Kurz nach dem Verschmelzen der Galaxien: 100'000 Lichtjahre später ist eine dichte Scheibe entstanden, mit einer supermassiven Wolke im Zentrum (u.l.). Daraus entsteht das supermassive Schwarze Loch (u.r.). Bild: UZH

Lucio Mayer, Professor für theoretische Physik an der Universität Zürich, und sein Team sind überzeugt, dass sie den Ursprung der ersten supermassiven Schwarzen Löcher entdeckt haben. Supermassive Schwarze Löcher sind vor rund 13 Milliarden Jahren, also ganz zu Beginn des Universums, entstanden. In ihrem in „Nature“ erschienenen Artikel beschreiben Lucio Mayer und seine Kollegen ihre Computersimulationen, mit denen sie die Entstehung von Galaxien und Schwarzen Löchern während der ersten Milliarden Jahre nach dem Urknall modellierten.

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ERDATMOSPHÄRE WEGEN VERMINDERTER SONNENAKTIVITÄT GESCHRUMPFT

Wegen einer verminderten Aktivität der Sonne ist eine der obersten Schichten der Erdatmosphäre geschrumpft.

Das berichteten US-Wissenschaftler am Donnerstag. Was sich zunächst nach einer schlechten Nachricht anhört, ist jedoch eine gute Nachricht für den Satelliten-Betrieb, denn die künstlichen Himmelskörper erfahren dadurch weniger Widerstand und können so länger im Orbit kreisen.

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CERN: ANTIMATERIE-DETEKTOR FLIEGT INS ALL

Genf (apn). Auf dem Genfer Flughafen ist am Mittwoch ein über 7,5 Tonnen schwerer Antimaterie-Detektor für seine Reise zum Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral in Florida verladen worden. Von dort soll er an Bord des letzten Raumfähren-Flugs im Februar 2011 zur Internationalen Raumstation befördert werden. Dort wollen Physiker mit dem Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) genannten Instrument die Existenz von Antimaterie im Weltall nachweisen.

Nach einigen kosmologischen Modellen ist beim Urknall neben der normalen Materie ebenso viel Antimaterie entstanden. Bislang gelang deren Nachweis aber einzig im Labor. Außerhalb der vor kosmischer Strahlung schützenden Erdatmosphäre hoffen die Wissenschaftler die mysteriösen Anti-Teilchen endlich auch in der Natur messen zu können und damit einen Beweis für deren Existenz zu erbringen – oder zumindest eine Erklärung für ihre Abwesenheit zu finden.

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UNSER SONNENSYSTEM DURCHQUERT ZUR ZEIT INTERSTELLARE GASWOLKE – KÖNNTE ES SICH UM DEN PHOTONENRING HANDELN?

Unser Sonnensystem durchquert seit kurzem eine interstellare Wolke, und laut der Physik dürfte diese eigentlich gar nicht existieren. Die Wolke befindet sich unmittelbar am Rand unseres Sonnensystems, ist rund 30 Lichtjahre im Durchmesser groß, 6000 Grad Celsius heiß und besteht aus einem dünnen Gemisch aus Wasserstoff- und Heliumatomen. Das Mysteriöse an der Wolke, die auch die „Lokale Interstellare Wolke“ oder kurz „Lokale Flocke“ genannt wird, ist für die Wissenschaftler die Frage, wie sich eine solche Wolke im Raum halten konnte.

Denn sie entstand, als vor rund 10 Millionen Jahren ganz in kosmischer Nähe eine Gruppe von Sternen explodierte. Dabei entstand eine gigantische Blase aus Gas, die Millionen Grad heiß war. Von den dichten Überresten der Supernovae ist die Wolke vollständig umgeben, hätte aber normalerweise aufgrund ihrer Beschaffenheit von diesen zerquetscht werden müssen. Sie dürfte heute nicht mehr in dieser Dichte existieren und müsste sich längst zerstreut haben. Doch sie hielt dem enormen Druck stand und behielt ihre Dichte bei. Da die Voyager-Sonden sich derzeit in unmittelbarer Nähe der Wolke aufhalten, nahmen die Forscher die Daten der Sonden zuhilfe, um auf das Rätsel eine Antwort zu finden.

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SCHLAMMVULKANE AUF DEM MARS KÖNNTEN HINWEIS AUF LEBEN SEIN

Houston/ USA – Auf dem Mars gibt es geologische Strukturen, die Forscher für das einstige Schlammvulkane halten. Genau hier, vermuten sie, dass die Chance Spuren von einstigem oder sogar derzeitigem Leben auf dem Roten Planeten zu finden besonders hoch sind.

Im Süden der nördlich des Marsäquators gelegenen Mars-Region „Acidalia Planitia“ sind die Wissenschaftler um Dorothy Oehler vom „Johnson Space Center“ der NASA mit Hilfe von Aufnahmen der NASA-Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) auf mehr als 18.000 kreisförmige Hügelstrukturen gestoßen, von welchen 4.000 das Ergebnis von Schlammvulkanen zu sein scheinen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Icarus“ veröffentlicht.

Schlammvulkan Mars

Einstige Schlammvulkane im Süden der Marsregion Acidalia Planitia. Bild: NASA

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NASA-STUDIE BELEGT, DASS UNSER MOND SCHRUMPFT

Mond

Erstmals wurde die Verwerfung "Gregory Scarp" während der Apollo-Missionen fotografiert. Bild: NASA

Washington/ USA – Die NASA-Mondsonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ (LRO) belegt schier Unglaubliches: Bislang unentdeckte Landschaftsstrukturen auf der Oberfläche des Erdtrabanten zeigen, dass der Mond schrumpft.

Wie die Forscher um Thomas Watters vom „Center for Earth and Planetary Studies“ (CEPS) am „National Air and Space Museum“ in ihrer aktuell im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie aufzeigen, gibt es Verwerfungen, wie sie erstmals von den Apollo-Missionen 15, 16 und 17 aufgrund der Landeplätze der Raumfähren lediglich in der Nähe des Mondäquators fotografiert wurden, auch in anderen Mondregionen.

Bei den Mulden, Spalten, Gräben, Hängen und Schluchten handelt es sich um geologisch betrachtet noch relativ junge Strukturen, anhand deren Veränderungen die Forscher allerdings nachweisen können, dass der Mond seit der Entstehung der Strukturen insgesamt um rund 100 Meter geschrumpft ist. „Eine der besonders auffallender Aspekt dieser Mondspalten ist ihr offenkundig junges Alter“, so Watters.

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ERSTMALS ZWEI PLANETEN GEFUNDEN, DIE GEMEINSAM AN EINEM STERN VORBEIZIEHEN

Washington/ USA – Mit dem Weltraumteleskop „Kepler“, mit dem die NASA nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems und gezielt nach einer oder mehreren zweiten Erden fahndet, hat erstmals ein Planetensystem entdeckt, in dem mindestens zwei Planeten, perspektivisch von der Erde aus betrachtet, vor ihrem Stern vorbeiziehen.

Anhand der minimalen Helligkeitsschwankung des Sonnenlichts während dieser sogenannten Transits zeichneten sich deutlich zwei Planeten (Kepler-9b und 9c) ab, die den sonnenähnlichen Stern „Kepler-9“ umkreisen. Hinzu gibt es Hinweise auf einen weiteren Himmelskörper in dem System, bei dem es sich möglicherweise um eine sogenannte Supererde handeln. Die Entdeckung gehört zu den ersten Ergebnissen einer siebenmonatigen Beobachtung von mehr als 156.000 Sternen und wurde von den Wissenschaftlern um Doug Hudgins vom NASA-Kepler-Team und Matthew Holman vom „Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics“ im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

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NASA ENTDECKT SONNENSYSTEM MIT ERDÄHNLICHEN PLANETEN

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat ein neues Sonnensystem entdeckt, in dem es möglicherweise einen der Erde ähnlichen Planeten gibt.

Aufgespürt wurden das Sonnensystem vom Kepler Weltraumteleskop, welches die Arbeit im März 2009 aufnahm. Der wissenschaftliche Leiter der Kepler-Mission, William Borucki, sagte während einer Telefonkonferenz, dass es sich um „die erste Entdeckung mehrerer Planeten, die den selben Stern umkreisen“ handle.

Zunächst seien zwei große Planeten entdeckt worden, die der Größe nach dem Saturn ähneln. Innerhalb dieses Sonnensystems gäbe es aber noch einen weiteren, weitaus kleineren Planeten, der der Erde ähneln soll. Die Kepler-Mission sucht den Weltraum nach Planeten ab, die eine ähnliche Größe wie die Erde aufweisen.

Quelle: News25

KÖNNTE SICH UNSER UNIVERSUM IN EINEM SCHWARZEN LOCH BEFINDEN?

THEORETISCH KÖNNTE ES MÖGLICH SEIN, DASS SICH UNSER UNIVERSUM IN EINEM SCHWARZEN LOCH BEFINDET

Der polnische Wissenschaftler Nikodem Poplawski von der Indiana University verfasste folgenden Beitrag, der in den Physics Letters B erschienen ist.

Darin führt er aus, dass in Schwarzen Löchern möglicherweise andere Universen existieren könnten. Es könnte sogar sein, dass wir mit unserer Galaxie also in einem Schwarzen Loch leben, das gierig weiter Materie in sich hinein frisst. Dann wären die Schwarzen Löcher tatsächlich auch Wurmlöcher, die zu anderen Universen führen könnten, wie auch schon andere Wissenschaftler vermuteten.

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