Archiv der Kategorie: POLITIK & WIRTSCHAFT

Französische Aktivisten rufen zu Kontenkündigung auf

Französische Aktivisten rufen zu einer europaweiten Kontenkündigung auf. Die Protestaktion ist für den 7. Dezember geplant.

Die Initiatoren begründen ihren Schritt damit, dass die seit Wochen andauernden Demonstrationen in Frankreich offenkundig wenig bewirkt hätten.

Da die Macht in der Realität ohnehin nicht länger bei den Parlamenten und Regierungen liegen würde, sondern bei den internationalen Konzernen und Großbanken, rufen die Aktivisten jeden Franzosen dazu auf, am 7. Dezember seine Konten leer zu räumen, um so die Macht der Banken zu brechen.

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Verdi-Chef sieht Protest in Frankreich als Vorbild

Verdi-Chef Frank Bsirske sieht die Massenproteste in Frankreich gegen die Rentenreform als Vorbild für den gesamten Kontinent.

„Überall in Europa müssen sich Beschäftigte, Rentner, Arbeitslose, Schüler und Studenten gegen eine Politik zur Wehr setzen, die keine Lehren aus der Krise zieht“, schreibt der Gewerkschafter in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.


Greatest Depression: Millionen US-Bürger verkommen zu Almosenempfängern

Während Millionen US-Bürger keine Arbeit finden und zu Almosenempfängern verkommen, verleiben sich ausländische Staatsfonds riesige Teile der US-amerikanischen Infrastruktur ein.

Die meisten Amerikaner begreifen immer noch nicht, wie schlimm der wirtschaftliche Albtraum, mit dem wir nun konfrontiert sind, wirklich ist. Millionen von Amerikaner leben jetzt als Almosenempfänger in dem von ihren Vorvätern einst aufgebauten Land, während ihnen die Infrastruktur Amerikas durch korrupte Politiker buchstäblich unter ihren Füßen wegverkauft wird.

Die „offizielle“ Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten liegt seit 14 Monaten in Folge über 9,5% und der durchschnittliche Amerikaner braucht heute rund 35 Wochen, um eine neue Arbeit zu finden. Die „offizielle“ Arbeitslosenrate ist jedoch irreführend, da sie keine Arbeiter beinhaltet, welche die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz aufgegeben haben oder Arbeitszeitkürzungen hinnehmen mussten und nur noch halbtags tätig sind.

Laut der Fernsehsendung „60 Minutes“ beläuft sich die wirkliche US-Arbeitslosenquote auf 17% und in Bundesstaaten wie Kalifornien sogar auf rund 22%, nimmt man die „entmutigten Arbeiter“ und die „Unterbeschäftigten“ hinzu.

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Warum Google kaum Steuern zahlt

Nach einem Bericht von Bloomberg News nutzt der Konzern die „Double Irish“-Methode, um die Gewinne in Steuerparadiese zu transferieren.

Wo es Schlupflöcher gibt, werden diese auch genutzt. Multinationale Konzerne verwenden gerne alle Tricks, um in den reichen Ländern möglichst viel Profit abzuschöpfen, aber möglichst wenig Steuern zu zahlen. Das machen auch Konzerne, die sich zwar nicht als gut, aber zumindest als nicht böse bezeichnen. Nach Bloomberg News hat es Google geschafft, im Vergleich zu anderen Konzernen – die durchaus ähnlich arbeiten -, wie Apple, IBM oder Microsoft, die vermutlich geringsten Steuern zu zahlen.

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Die Irak-Protokolle von Wikileaks: Die Veröffentlichungen

Wikileaks hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Medienpartnern heute die Irak-Protokolle (iraq war logs) veröffentlicht.

Rund 400.000 Meldungen dokumentieren den Irak-Krieg zwischen 2004-2009. Das interessante daran ist die Umsetzung bei den verschiedenen Medien. Nachdem bei den Afghanisatan-Tagebüchern nur der Guardian mit Datenjournalismus glänzte, bemühen sich nun alle beteiligten Medien, die Datenberge anschaulich zu visualisieren. Beteiligt waren Le Monde, New York Times, Guardian, Bureau of investigative journalism und der Spiegel. Interessanterweise hat Al Jazeera die Sperrfrist um eine halbe Stunde verletzt, wie man auf Twitter verfolgen konnte.

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USA: Schockstarre nach Foreclosuregate

Unzählige Zwangsvollstreckungen sind offenbar in den USA ohne belastbare rechtliche Grundlage durchgeführt worden und die Nachrichten über das bereits als »Forclosuregate« bekannt gewordene Desaster reißen nicht ab. Zurzeit sind die Zwangsvollstreckungen, -räumungen und -versteigerungen erst einmal weiträumig ausgesetzt worden. Es ist wie nach einer Explosion: Wenn der Knall verhallt ist, herrscht für einen Moment absolute Stille, bevor Geschrei und Chaos einsetzen.

Die Hypothekengeber des unglaublichen Eigenheimbooms in den USA hatten diese Hypotheken zu immer neuen Investmentpaketen gebündelt und weltweit weiterverkauft. Die Käufer dieser Immobilienpakete, in denen sogenannte »Subprimes«, also nicht sonderlich zuverlässige Darlehensnehmer, zu dreifach A-bewerteten Paketen zusammengeschnürt wurden, strukturierten diese Hypothekenpakete dann wiederum neu, versahen sie mit einem neuen, schönen Etikett und verhökerten den finanziellen Giftmüll weiter. Dabei gingen viele ursprüngliche Urkunden und Papiere der einzelnen, konkreten Immobiliendarlehen irgendwie im Dschungel verloren. Und so stellten Gerichte bei den in der Immobilienkrise stattfindenden Zwangsvollstreckungen gegen säumige Darlehenszahler fest, dass die zwangsvollstreckenden Institute ihre Legitimation für einen konkreten Anspruch des Hypothekennehmers gar nicht gerichtsfest belegen konnten oder gar mit falschen Dokumenten ihren Anspruch durchzusetzen versuchten.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich dann heraus, dass die Bankinstitute wie JP Morgan massenhaft völlig unqualifizierte Leute von der Straße weg »schanghait« hatten, um den Wust von Zahlungsausfällen bei Hypotheken durchzuarbeiten und Zwangsversteigerungen im Akkord durchzupeitschen. Ließ sich nicht schnell genug irgendwelches Personal dafür finden, wurden sogar Subunternehmen auf den Philippinen oder auf der schönen exotischen Insel Guam eingesetzt. So geschehen bei der Citigroup.

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Die nächste Pleitewelle rollt auf Wall Street zu – Die Verluste werden astronomisch sein

Wall Street ist in völliger Aufregung wegen dem riesen Tsunami an Verlusten die wahrscheinlich aus dem sogenannten Hypotheken-Betrug resultieren wird. Es geht um mehrere Billionen, ja richtig, ein Desaster von mehreren Tausend Milliarden. Wie schlimm wird es werden? Es gibt mehrere Szenarien die passieren können. Der GAU lautet, der ganze Hypothekenmarkt bricht zusammen und die Verluste sind astronomisch, alle wird es ausradieren. Aber auch wenn es nicht so schlimm kommt, einige der Grossbanken werden es nicht überleben.

Um was geht es beim Hypotheken-Betrug oder „Foreclosuregate“ wie es jetzt heisst? Es haben mehrere Banken versucht ein und das selbe Haus gleichzeitig zwangszuversteigern. Dabei kam heraus, die Immobilie wurde als Sicherheit mehrmals für verschiedene Hypothekenkredite verwendet, obwohl es nur einmal sein kann. Wie ist so etwas möglich? Ganz klar ein Betrug von wem auch immer der diese Hypotheken vergeben hat.

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Ein Sturz ins monetäre Niemandsland

Bob Chapman, der Herausgeber des „International Forecaster“, beschreibt die wahrscheinlichen Konsequenzen der Geldpolitik in den USA. Zudem zeigt er auf, wer sich auf dem Goldmarkt unter geopolitischem Aspekt gegenübersteht: der Westen vs die BRIC-Staaten. Er sieht eine Zeitenwende kommen, inklusive heftiger Probleme.

Die Frage, die bezüglich der Federal Reserve weiterhin herumwirbelt, ist die, wie viel Papier des  US-Schatzamtes sie nach den derzeit geltenden Regeln vom Markt aufkaufen kann. Unsere Vermutung liegt bei ungefähr 1.7 Billionen US-Dollar. Ein guter Teil davon könnten auch Schatzwechsel sein, was wahrscheinlich langfristig datierte Zinsraten niedrig halten würde. Auf der anderen Seite können sie womöglich das derzeitige Limit anheben und alles kaufen, das sich im Blickfeld befindet. Das hieße wohl, dass die Schatzwechsel mit einer 10-jährigen Laufzeit von ihrem aktuellen Rendite-Niveau bei 2.50% auf 1.5% fielen. Die Hypotheken könnten, wie wir schon des Öfteren zuvor bemerkten, auf 3,38% bei den festverzinslichen Darlehen mit einer 30-jährigen Laufzeit fallen.

Diese Art des temperamentvollen Aufkaufs würde die Masse der anderen Käufer in ausländische Anleihen, Rohstoffe, Gold und Silber sowie zurück in den Aktienmarkt zwingen. Diese Art der Politik bedeutet eine umfangreiche Monetarisierung, höhere Inflation und vielleicht irgendwann Hyperinflation. Unnötig zu sagen, dass dies ein sehr gefährliches Spiel ist. Ein Sturz ins monetäre Niemandsland. Die Liquidität, die im POMO-Markt freigesetzt werden wird, wird enorm sein, und die Lawine wird Anfang nächsten Jahres beginnen, eine Asset-Preisinflation verursachend. Diese Eskapaden werden gleichfalls zur Unterdrückung des Dollar-Werts beitragen.

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Schlimmer als die Große Depression: Lockere Geldmarktpolitik reißt die USA in den Abgrund

Da es der US-Wirtschaft nicht gelang sich zu erholen, so wie es von vielen vorhergesagt wurde, nimmt der Druck auf die Federal Reserve nun weiter zu hier eine Lösung herbeizuzaubern.

In der Tat sieht sich die Federal Reserve aktuell der schwierigsten Entscheidung in ihrer Geschichte gegenüber. Entweder sie verdoppelt ihre vorangegangenen Anstrengungen um Amerikas aus Blasen bestehende Wirtschaft wieder anzufeuern, wodurch sie die Vernichtung des US-Dollars riskiert, oder sie hört damit auf Geld ins System zu pumpen und lässt die Wirtschaft auf ein sich selbst tragendes Niveau absinken. Bedauerlicherweise sind beide Entscheidungen auf Garantie mit wirtschaftlichen Leiden verbunden – aber nur eine Entscheidung wird letzten Endes erfolgreich sein.

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Geld regiert die Welt. Und wer regiert das Geld?

Banken nehmen Geld, das ihnen nicht gehört und schaffen damit mehr Geld, das gar nicht existiert. Und für alles kassieren sie Zinsen. Man sollte sich immer einmal wieder vor Augen führen, welches System der Steuerzahler kürzlich vor dem Untergang gerettet hat.

Unser modernes Geldsystem ist im Grunde nicht schwer zu verstehen, doch die wenigsten machen sich überhaupt die Mühe, etwas darüber zu erfahren. Wichtig zu wissen: Geld regiert die Welt und die Banken regieren das Geld. Damit ist klar, wer die Macht hat. Die Banken können beliebig viel Geld aus dem Nichts erschaffen, solange es Menschen gibt, die es leihen wollen.

Die Dokumentation “Money as Dept” (“Geld als Schuld”) erklärt auf verständliche Weise, wie unser modernes auf Schein und Vertrauen angelegtes Schuldgeldsystem funktioniert.

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Konflikt um französische Rentenreform spitzt sich weiter zu

Während die Versorgung mit Treibstoff zusammenbricht, geht die Polizei zunehmend gewaltsam vor.

Der Konflikt um die „Mutter aller Reformen“, wie Nicolas Sarkozy seine Rentenreform nennt, wächst dem kleinen Franzosen über den Kopf. Die Gewerkschaften beschränken sich angesichts der unnachgiebigen und autokratischen Haltung der Regierung längst nicht mehr mit einzelnen Aktions- und Streiktagen. Inzwischen wird in einigen Sektoren schon dauerhaft gestreikt und der Streik hat sich, weil sich Schüler und Studenten angeschlossen haben, längst deutlich verjüngt. Zeigen wird sich das heute erneut, wenn es an diesem Aktionstag in 230 Städten zu Demonstrationen kommen wird.

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Einsatz der Armee gegen Streikende verlangt

Der französischen Häfen werden durch den Streik der Kranfahrer weiter blockiert und nichts geht mehr. So liegen 70 Schiffe mittlerweile vor der Küste von Marseille die ihre Ladung nicht löschen können. Deshalb hat der Präsident des Arbeitgeberverbandes Jean-Luc Chauvin die Mobilisierung der Armee und Polizei gefordert, um die Blockade der Streikenden am Ölterminal von Fos-Lavéra in Südfrankreich zu brechen.

An einer Pressekonferenz die von France 3 TV übertragen wurde sagte Chauvin, „Wir fordern die Intervention aller Sicherheitsorgane und dass der Staat alles notwendige unternimmt, um die Blockade des Hafens aufzuheben.

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Foreclosuregate: Zwangsvollstreckungsskandal kann die gesamte US-Wirtschaft zum Einsturz bringen

Der „finale Schuss, der alle Arten von Finanzinstitutionen der westlichen Welt niederstrecken wird“: 6 Dinge, die Sie über die Zwangsvollstreckungskrise und die Auswirkungen auf hypothekarisch besicherte Wertpapiere wissen sollten

Der Betrug mit den Zwangsvollstreckungen scheint immer weiter an Fahrt zu gewinnen. Nun ist berichtet worden, dass alle 50 US-Bundesstaaten eine gemeinsame Untersuchung über die Betrugsvorwürfe der Hypothekenbranche eingeleitet haben. Das ist eine riesige Geschichte, eine, die in nächster Zeit bestimmt nicht einfach so wieder verschwinden wird.

Fakt ist, dass der Umfang des Betruges, welcher in der US-Hypothekenbranche im Gange war, kaum zu überschätzen ist und wir nun erleben, wie sich hier Dinge entwickeln, die das Potenzial haben die gesamte US-Wirtschaft in Stücke zu fetzen.

Viele bezeichnen diese Krise als „Foreclosuregate“ und es zeichnet sich bereits ab, dass es das Schlimmste ist, was der US-Hypothekenbranche jemals widerfahren sein dürfte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es unvermeidlich, dass einige Finanzinstitutionen aufgrund des ganzen Schlamassels untergehen werden. Es könnte in der Tat sogar so sein, dass wir am Ende dieser Geschichte erleben werden, wie eine ganze Reihe dieser Kreditvergabeinstitute zusammenbrechen und in Flammen aufgehen werden.

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Frankreichs Benzinproduktion bricht unter Streik zusammen

In Frankreich hat der landesweite Streik nun alle Raffinerien erreicht. Die meisten der zwölf Anlagen können ihren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten. An den Tankstellen dürften Hamsterkäufe deshalb massiv zunehmen.

Als letzte Anlage musste Exxon Mobil bei Port Jerome den Betrieb einstellen. Laut einem Sprecher ist wegen der streikenden Ölarbeiter im Hafen Le Havre die Versorgung unterbrochen. Auch Petroplus mit Sitz in Zug musste ihre Raffinerie Petit Couronne schliessen, weil der Streik einen sicheren Betrieb verunmöglicht.

Damit hat sich die Situation seit Donnerstagabend nochmals verschärft: Mittlerweile stehen alle zwölf Raffinerien in Frankreich still oder haben das Shutdown-Programm eingeleitet. Dies teilten die Gewerkschaften mit.

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Gold gewinnt, Papiergeldsystem zunehmend unter Betrugsverdacht – Marc Faber garantiert US-Staatsbankrott

Gold und Silber legten gestern einen ordentlichen Sprung nach oben hin, und zwar ohne dass dieser wieder gleich durch einen abstürzenden Dollar vernichtet wurde.
Besonders Silber konnte mit einem Anstieg von 23,40 auf über 24 USD glänzen. Damit hat das ehemalige Währungsmetall seit August von 18 USD weg um immerhin schon ein Drittel zugelegt.

Es werden inzwischen immer mehr Stimmen laut, dass das derzeit vorherrschende Papiergeldwesen auf Betrug basiert. So sagt der WU-Professor Franz Hörmann in einem heutigen „Standard“-Interview mit dem Titel: „Banken erfinden Geld aus der Luft“: „Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird“ . Seiner Ansicht sind die „Banken rund um den Globus pleite“ und er rechnet mit einem ultimativen Crash in absehbarer Zeit. Das Thema stößt auf reges Interesse, alleine heute abend wurden 1900 Postings dazu verfasst.

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Wiener Professor fordert Weltregierung und Abschaffung von Geld zur Bekämpfung der Finanzkrise

Franz Hörmann von der Wirtschaftsuniversität Wien sagt innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre einen gigantischen globalen Währungs- und Wirtschaftscrash voraus und empfiehlt als Lösung die Einführung einer despotischen Technokratie, bei der die Nationalstaaten aufgelöst werden und man Geld durch elektronisch erfasste Gutscheine ersetzt.

Hörmann ist nicht der einzige deutschsprachige „Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler“ bei dem ein globalistischer Lösungsreflex beobachtet werden kann. Diese Leute erklären recht genau, warum wir uns in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise befinden, geht es aber darum, was wir daraus lernen sollten und wie die Bevölkerung damit umzugehen hat, entpuppen sich diese Gestalten in der Regel als despotische Technokraten, Möchtegern-Eine-Welt-Regierer oder kollektivistische Naivlinge.

Ein schönes Beispiel ist Professor Bernd Senf an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Senf kann auch stundenlang unterhaltsam erklären, warum es sich bei dem aktuellen fraktionalen Reservesystem um einen gigantischen Betrug handelt, die Abkopplung des US-Dollars vom Goldstandard zu einer extremen Abwertung führte und das Kartenhaus dieses Pyramidenspiels zwingend einstürzen muss – schlägt dann jedoch als Lösung den Bancor bzw. Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds vor.

Franz Hörmann geht mit seinen Lösungsvorschlägen noch ein wenig weiter. In einem am 13.10.2010 veröffentlichten Interview mit der österreichischen Zeitung Der Standard, erklärt er, dass das gesamte Finanzsystem innerhalb der nächsten drei Jahre zusammenbrechen wird, wahrscheinlich schon im Jahre 2011, und bemängelt in diesem Zusammenhang unter anderem das fraktionale Reservesystem. Im Verlaufe des Interviews räumt er sogar ein, dass es für eine souveräne im nationalen Interesse ihrer Bürger agierende Republik garnicht nötig ist bei Privatbanken Schulden aufzunehmen, sondern die gewählten Repräsentanten ohne Weiteres selber Geld emittieren können.

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Währungskrieg hat begonnen

Seit Monaten fordern die USA, China müsse seine Währung abwerten, während China versucht, die globale Hegemonie des US-Dollar zu durchbrechen. Es drohen ein Handelskonflikt und ein Währungskrieg. Doch wem geht es wirklich an den Kragen?

Der Hurrikan der Finanzkrise ist noch nicht vorbei, da naht schon der nächste Wirbelsturm, der einer Währungskrise, ja eines Währungskriegs. Zuerst sprach der brasilianische Finanzminister davon, dann der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank am Wochenende in Washington.

Die Lage ist ernst. Die schon seit Jahren auf jeder Tagung der G8-Industrienationen angesprochenen «strukturellen Ungleichgewichte» geraten ausser Kontrolle. Ein weltwirtschaftlicher Umbruch kündigt sich an. Es stellt sich die Frage: Kann der US-Dollar seine Position als Reservewährung halten – und können Welthandel, Finanztransaktio­nen und nicht zuletzt die Verträge über Öllieferungen wie bisher üblich in US-Dollar abgewickelt werden, wenn gleichzeitig die politischen und wirtschaftlichen Eliten der USA aggressiv eine Aufwertung des chinesischen Renminbi Yuan verlangen? Denn das ist spiegelbildlich die Ankündigung einer Abwertung des US-Dollar. Wenn andere Länder dieser Forderung folgen, haben wir einen Währungskrieg wie schon einmal im Vorfeld der Weltwirtschaftskrise der dreissiger Jahre.

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EZB Betrug geht weiter

EZB-Chefvolkswirt Stark warnt Banken. „Einzelne Banken oder Bankengruppen können sich nicht darauf verlassen, ihren Refinanzierugsbedarf durch die EZB abzudecken“. – Den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen, will die EZB offenbar noch weiterführen, und zwar „so lange, wie wir das für nötig erachten.“

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, hat die Banken davor gewarnt, sich bei ihrer Refinanzierung zu sehr von der EZB abhängig zu machen. „Einzelne Banken oder Bankengruppen können sich nicht darauf verlassen, ihren Refinanzierugsbedarf durch die EZB abzudecken“, sagte Stark in einem Interview mit dem Handelsblatt. Die EZB steige allmählich aus den unkonventionellen Maßnahmen aus, mit denen sie dem Markt zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt habe. Jetzt seien die Mitgliedstaaten entweder durch die Regulierer oder die Aufsicht in der Verantwortung, Lösungen auszuarbeiten.

Den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen, will die EZB offenbar noch weiterführen, und zwar „so lange, wie wir das für nötig erachten“, sagte der EZB-Chefvolkswirt. Die EZB werde aber die Situation am Markt sehr genau beobachten.

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Die irreversiblen Staatsschulden

Die Ratingagentur Standard & Poor’s sieht die Staatsschulden der Industrieländer explodieren.

Als „unumkehrbare Wahrheit“ bezeichnet die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) ein Horrorszenario, wonach vor allem eine alternde Bevölkerung dafür sorgen werde, dass sich angeblich die Verschuldung der Staaten „explosiv“ entwickeln werde. In 49 untersuchten Staaten, so die Studie, werde die mittlere Nettoverschuldung bis 2050 bei 245% der Wirtschaftsleistung liegen. Im Vergleich dazu ging S&P in ihrer Studie vor der Finanzkrise noch von 148% auf.

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IWF: USA und Europa müssen Macht abgeben

Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds wurde vor allem eines klar: die Industriestaaten müssen Macht zugunsten der Schwellenländer abgeben.

Angeführt von China wurde am Wochenende eine striktere Kontrolle der Wirtschaftspolitik der weiter entwickelten Nationen wie den USA und europäischen Staaten durchgesetzt.

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Die Angst vor einem Währungskrieg steigt

„Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“ – Der autistische Währungskurs der USA und die Reaktionen in China, Japan und Europa

Der Klügere gibt nach. Oder ist China gegenüber den massiven Forderungen aus den USA eingeknickt, die dem Reich der Mitte vorwerfen, seine Währung künstlich zu verbilligen, um die Wettbewerbsfähigkeit hoch zu halten? Stets wird den Chinesen vorgehalten, das „Volksgeld“ (Renminbi, die Einheit heißt Yuan) sei etwa 20% unterbewertet. Im derzeitigen US-Wahlkampf wird das Thema populistisch stark aufgebauscht und an sehr gefährlichen Gesetzen gebastelt. Mit Unterstützung der Opposition hat das Repräsentantenhaus der USA in der vergangenen Woche mit klarer Mehrheit (348 zu 79) ein Gesetz verabschiedet, das Handelssanktionen ermöglicht, wenn sich Länder durch „Währungsmanipulationen“ einen unangemessenen Vorteil im Welthandel verschaffen.

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Cyberwar – eine reale Bedrohung

Nicht zuletzt durch den Stuxnet-Wurm wird das Thema Cyberwar wieder stärker und öffentlicher debattiert. So will sich die EU-Kommission mehr gegen Cyberangriffe wappnen, die US-Regierung plädiert für ein Gesetz, mit dem sich jeder Code aushebeln lassen soll und – viel interessanter – die NATO will künftig offenbar auch bei Cyber-Attacken den “Bündnisfall” auslösen.


Der Cyberspace als ein neuer Kriegsschauplatz

Viel früher als von den Medien aufgenommen sah das Militär – vorrangig in den USA – den Cyberspace als mögliche Gefahrenquelle für die nationale Sicherheit. Und auch schon früh wurde der öffentlich wirksame Begriff des “elektronischen Pearl Habours” geprägt. Doch was passiert auf diesem Kriegsschauplatz, welcher die vier klassischen Einsatzfelder des Militärs, Land, Wasser, Luft und Weltraum, um ein fünftes erweitern soll und dem jüngst so große Beachtung geschenkt wird?

Als Cyberwar bezeichnet man eine kriegerische Auseinandersetzung mit Mitteln der Informationstechnik. Was sich erstmal nicht sonderlich beängstigend und “real” anhört, ist eine durchaus ernstzunehmende Bedrohung, welche die nächsten Jahrzehnte eine entscheidende geopolitische Rolle einnehmen wird.

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IWF-Chef attackiert China

Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington macht das Wort Währungskrieg die Runde. IWF-Chef Strauss-Kahn greift in diesem Zusammenhang China mit ungewohnter Schärfe an. Seiner Meinung nach ist die Unterbewertung des Yuan die Quelle der Spannungen. Weltbank-Präsident Zoellick warnt vor dramatischen Folgen für den Welthandel.

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat China im Währungsstreit direkt angegriffen. Sollte die Volksrepublik ihre Währung nicht stärker aufwerten, könnte es zu einer neuen Krise kommen, sagte Strauss-Kahn der französischen Zeitung „Le Monde“.

Die Unterbewertung des Yuan sei die Quelle von Spannungen in der Weltwirtschaft, „die dabei sind, zu einer Bedrohung zu werden“. Der Konflikt dürfte das am Freitag beginnende Treffen der Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in Washington bestimmen. Zuletzt wurden gar Warnungen vor einem Währungskrieg zwischen Industrie- und Schwellenländern laut.

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Energiesparen mit Lebensmitteln

US-Wissenschaftler sagen, durch Vermeidung der grassierenden Lebensmittel-Verschwendung ließe sich jährlich allein in den USA das Äquivalent von 350 Millionen Barrel Öl einsparen.

Michael Webber und Amanda Cuéllar vom Center for International Energy and Environmental Policy an der University of Texas in Austin berichten in der Zeitschrift Environmental Science & Technology, dass die US-Amerikaner allein pro Jahr das Äquivalent von über 350 Millionen Barrel Öl weniger verbrauchen könnten, wenn sie die Lebensmittelverschwendung einstellen würden.

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MONSANTO HEUERTE BLACKWATER-SÖLDNER AN, UM GEGEN GENTECHNIKGEGNER VORZUGEHEN

Der Biotech-Gigant Monsanto, der Pflanzen via Gentechnik modifiziert um sie gegen die eigenen Pestizide resistent zu machen oder ihnen neue Eigenschaften zu verpassen, zahlte für die Dienste der Söldner-Firma Blackwater, um Aktivisten auszuspionieren, wie Jeremy Scahill berichtet.

Seit der öffentlichen Einführung von genmanipulierten Organismen im Jahr 1996 haben Bürger weltweit jedes Jahr Anbaufelder vernichtet, mehrere tausend Pflanzen wurden teilweise oder ganz zerstört. Blackwater ist u.a. berüchtigt für das Nisour Square-Massaker im Jahr 2007. Als Blackwater-Söldner auf einem vollgepackten Marktplatz das Feuer eröffneten, starben 17 unschuldige Zivilisten. Das Team wurde später freigesprochen.

Scahill berichtet dass Blackwater (inzwischen Xe Services) durch ein Netz an Frontfirmen zwischen 2008 und 2010 Gruppierungen ausspioniert und/oder infiltriert hätte, die sich gegen Monsanto einsetzen:

“Die Beziehung zwischen den beiden Firmen scheint sich im Januar 2008 verfestigt zu haben als der Vorsitzende von Total Intelligence [BlackWater] Cofer Black nach Zürich reiste um sich mit Kevin Wilson zu treffen, Monsantos Sicherheitsmanager für globale Angelegenheiten.”

“Black fügte an, dass Total Intelligence zu Monsantos nachrichtendienstlichen Arm werden würde’. Black merkte außerdem an dass Monsanto sich Sorgen machen würde über Aktivisten für Tierrechte und dass man besprochen hätte, wie Leute von Blackwater ‘legal Aktivistengruppen beitreten können’…”

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PHARMALOBBY AUF BESTEM WEG, HEILPFLANZEN UND NATURPRODUKTE IN DER EU ZU VERBIETEN

Die Pharmalobby hat es fast geschafft, die lästige Konkurrenz die von Naturprodukten kommt auszuschalten. Ab 1. April 2011 wird der Verkauf aller Mittel aus Heilpflanzen in der EU verboten, die nicht lizenziert sind.

Foto: AllesSchallundRauch

Foto: AllesSchallundRauch

Die Pharma- und Agrarmultis wollen jeden Aspekt unser Gesundheit und Ernährung kontrollieren, und alles, was dem im Wege steht, wird vernichtet. Wer in Zukunft Naturprodukte anbietet muss den gleichen aufwendigen und teuren Prüfungsprozess durchlaufen wie für Arzneimittel, was viele eliminieren wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Kräuter und Pflanzen aus der Natur seit Jahrtausende sich bewährt haben.Laut Europäischen Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD), wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark einschränkt.

Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Produkte aus Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben. Die Direktive verlangt, dass alle Präparate der gleichen Prozedur unterzogen werden wie chemische Arzneien. Es spielt keine Rolle, dass diese schon seit Jahrtausende in der Bevölkerung als bewehrte Hausmittel verwendet wurden. Die Pharmagiganten können sich das teure Zulassungsverfahren leisten, aber wie soll ein kleiner Hersteller von Kräuterprodukten das machen, wenn für jeden Naturstoff oder eine Mischung daraus eine einzelne Prüfung bezahlt werden muss? Für die Zulassung muss ein Betrieb der Heilmittel mit Kräutern herstellt nachweisen, dass sein Produkt seit mindestens 30 Jahren innerhalb der EU sicher und effektiv angewendet wurde. Eine grosse Hürde die nicht jeder erfüllen kann. Neue und innovative Produkte oder Heilmittel die aus China, Indien, Japan oder sonst wo ausserhalb der EU kommen und die keine sichere Anwendungsvergangenheit innerhalb der EU von 30 Jahren haben, bleiben vom Markt.Alle Naturstoffe die eine heilende Wirkung haben, werden in Zukunft wie eine gefährlich Droge behandelt, die erst auf ihre Ungefährlichkeit geprüft werden muss, was völlig absurd ist. Mit dieser Hürde als Trick wird die Pharmamafia alleine bestimmen, was gut für unsere Gesundheit ist. Keine Alternativen sind dann erlaubt. Das Motto lautet, was die Natur produziert ist gefährlich, nur was aus dem Labor kommt ist sicher.

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LEHREN AUS DER FINANZKRISE

Autor: Rainer Sommer

Verfügt ein Staat über eine eigene Währung, kann das Bankensystem immer gerettet und die Regierungen nie zahlungsunfähig werden

Eine Welt, in der die öffentliche Verschuldung der OECD-Staaten in Friedenszeiten im Schnitt bald 90 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, die private Verschuldung so hoch ist wie nie zuvor und Banken mit Summen gerettet werden, die überwiegend zweistellige Anteile der jeweiligen Sozialprodukte erreichen, ist historisch offenbar einzigartig.

Folglich fußen auch die Rezepte, die die traditionelle Wirtschaftswissenschaft zur Lösung dieser Probleme bereitstellt, zwangsläufig mehr auf analytischen Theorien als auf empirischen Erfahrungen. Besonders die traditionelle ökonomische Theorie, die zudem die monetären Verhältnisse ausblendet, und für die für den Staat in Hinsicht auf die Haushaltsführung im Grunde dieselben Regeln gelten wie für jedes andere Wirtschaftssubjekt, entspricht dabei offenbar längst nicht mehr den realen Gegebenheiten. Insofern verwundert, warum sie als Ratgeber der Wirtschaftspolitik noch immer nicht ausgedient und von realitätsnäheren Ansätzen wie den „Modern Monetary Economics“ abgelöst wird.

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FORSCHER BEFÜRCHTEN BEWUSSTSEINSÄNDERUNGEN DURCH NEUE TECHNOLOGIEN

Oxford/ England – Britische Neurowissenschaftler haben zur intensiven Erforschung möglicher Auswirkungen der alltäglichen Nutzung moderner Technologien aufgerufen, für die sie schon jetzt Hinweise gefunden haben wollen und die sie als eine der „größten Bedrohungen der Menschheit“ bezeichnen.

Mysterium Hirn und Bewusstsein (Illu.). Foto: grenzwissenschaft-aktuell

Mysterium Hirn und Bewusstsein (Illu.). Foto: grenzwissenschaft-aktuell

Die Neurowissenschaftlerin Susan Greenfield von der „Oxford University“ hat sich mit einem Aufruf an die britische Regierung gewandt und mögliche Gefahren, wie sie von modernen Technologien ausgehen könnten, als „größte Bedrohung für die Menschheit nach dem Klimawandel“ eingestuft. In ihrer Petition ruft die Wissenschaftlerin Regierungen und private Technologieunternehmen dazu auf, gemeinsam die Auswirkungen von Computerspielen, Internetnutzung und sozialen Online-Netzwerken wie „Facebook“ und „Twitter“ auf das menschliche Hirn und Bewusstsein zu erforschen.

Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Guardian„, bezeichnet Greenfield die Auswirkungen von Langzeitnutzung des Computers auf das Gehirn als „Bewusstseinsveränderung“ (mind change). Allerdings glauben die meisten ihrer Kollegen, dass es derzeit noch zu früh sei, um die teilweise bereits nachgewiesenen Effekte als besorgniserregend zu bezeichnen.

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IRLAND: BAILOUT DURCH EU UND IWF RÜCKT NÄHER

Während 38.000 oder ein Drittel aller irischen Unternehmen laut einer Studie der renommierten Analysefirma Vision-net.ie vor der Insolvenz stünden, rückt ein Bailout des Landes durch die EU und den IWF in immer greifbarere Nähe. Irland bekommt die explodierenden Kosten zur “Rettung” seines Bankensystems nicht in den Griff, so dass der Bond Spread nach einer am Freitag durch Barclays Bank veröffentlichten Warnung auf ein neues Hoch kletterte.

38.000 irische Unternehmen laut Studie durch Bankrott bedroht

Mehr als 38.000 irische Unternehmen sehen sich dem hohen Risiko eines Bankrotts ausgesetzt, während in diesem Jahr in die Insolvenz gegangene Firmen mehr als 1 Milliarde Euro an unbezahlten Schulden zurückgelassen haben, wie die irische Daten- und Analysefirma Vision-Net.ie auf ihrer Webseite berichtete. Eine Studie, die über 100.000 Unternehmen analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass 36 Prozent aller Firmen einem hohen Risiko ausgesetzt seien, in absehbarer Zukunft Insolvenz anmelden zu müssen, während 17 Prozent als mittelstark und 47 Prozent als kaum bedroht eingestuft wurden.

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BILL GATES INVESTIERT IN MONSANTO, COCA COLA UND MCDONALDS

Ein seltsames Verständnis von Gemeinnützigkeit legt die Bill & Melinda Gates Stiftung an den Tag. Laut Berichten verschiedener Finanzseiten hat die Gates-Stiftung erneut in Firmen investiert, die in der Vergangenheit nicht unbedingt für ihren selbstlosen Dienst an der Menschheit aufgefallen sind.

Neu im Portfolio sind zum Beispiel Monsanto und Coca Cola Mexico – McDonalds ist schon länger mit dabei. Gerade die Nachricht der Beteiligung an Monsanto mit insgesamt ca. 23 Millionen Dollar dürfte der Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Stiftung sein, deren Gründer gerade mit einer spektakulären Aktion Milliardäre dazu aufgefordert hat, grosse Teile ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu spenden.

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KONSUMENTENMANIPULATION DURCH UNTERSCHWELLIGE PROPAGANDA

80 Jahre nach den ersten erfolgreichen Anwendungen moderner unterschwelliger Propaganda räumt die Wissenschaft langsam ein, dass sie funktioniert.

Die Medien, die Werbebranche und der Kulturbetrieb sind seit jeher der verlängerte Arm des Staates. Bereits vor über 2.000 Jahren schrieb der griechische Staatsphilosoph Platon über die Notwendigkeit Bühnenkünstler staatlich zu sanktionieren, da ihr Einfluss auf die Menschen so gewaltig sein kann.

Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wird moderne unterschwellige Propaganda und unterschwellige Beeinflussung ausdrücklich zum Zweck der Manipulation der Massen eingesetzt. Diese Technik wurde vom Gottvater der Propaganda, Edward L. Bernays, auf die Spitze getrieben und vervollkommnet.

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WÄHRUNGSREFORM IM ANMARSCH

Sind Sie bereit für einen Währungskrieg? Besser Sie schnallen sich langsam an, denn die Dinge fangen an, interessant zu werden.

Diese Woche feuerte Japan etwas ab, was man vielleicht als das Eröffnungsfeuer einer neuen Runde an Währungskriegen bezeichnen könnte ,und intervenierte das erste Mal seit 2004 wieder öffentlich im Devisenmarkt.

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GLOBALE CO2-STEUER SOWIE FINANZTRANSAKTIONSSTEUER IN DER EU KOMMEN

Europäische Union will globale CO2- und Finanztransaktionssteuer einführen.

Eine von der Europäischen Union angeführte Gruppe aus 60 Ländern und dutzenden internationalen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen fordert die Einführung globaler Finanztransaktionssteuern und globaler CO2-Abgaben zur Rettung des Planeten und wagt nächste Woche einen neuen Vorstoß

Vom 21.09.2010 bis 23.09.2010 werden sich Vertreter aus 191 Ländern in New York einfinden um die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu besprechen. Dabei handelt es sich um eine Reihe supranationaler Zielsetzungen, die man bis 2015 erfüllen will. Zur Erreichung der hochgesteckten Erwartungen der Globalisten sind laut den Vereinten Nationen (UN) und der Europäischen Union (EU) viele zusätzliche Milliarden an Geldern aus den reichen Ländern nötig.

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FINANZELITE GEFÄHRLICH

Der frühere Finanzminister berichtet, wie er von Bankmanagern „an der Nase herumgeführt“ wurde – und das mitten in der Finanzkrise.

Der frühere Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht von Managerversagen: Die Banker "haben sich nicht um Risiken geschert. Sie hatten keine Ahnung von den Produkten, mit denen sie gehandelt haben" . Foto: PA/Augenklick

Der frühere Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht von Managerversagen: Die Banker "haben sich nicht um Risiken geschert. Sie hatten keine Ahnung von den Produkten, mit denen sie gehandelt haben" . Foto: PA/Augenklick

Monatelang war wenig zu hören gewesen von Peer Steinbrück. Der ehemalige Finanzminister sitzt noch im Bundestag, war aber in letzter Zeit auch damit beschäftigt, ein Buch zu schreiben. „Unterm Strich“ erschien in dieser Woche. Hier ein Interview mit „Welt am Sonntag„:

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EUROPA WIRD DIE ZUKUNFT DES ISLAM ENTSCHEIDEND BEEINFLUSSEN

Fanatische Muslime terrorisieren die Demokratie. Rechtspopulisten bekämpfen sie mit Worten. Wohin führt diese Konfrontation?

Weltweit bekennen sich heute 1,6 Milliarden Menschen zum Islam. Das heißt, jeder Vierte ist Muslim. Damit ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Weltreligion.

In der westlichen Welt ist im vergangenen Jahrzehnt die Furcht vor dem Islam gewachsen. Das lag weniger an seiner ungebremsten Ausbreitung, sondern vielmehr daran, dass Terroristen in seinem Namen einen blutigen Kampf führten. Die Bilder der Opfer von den Anschlägen in New York, auf Djerba, auf Bali, in Madrid und London, um nur die schwersten zu nennen, haben sich tief in das Gedächtnis der Menschen gebrannt. Seither wird der Islam nicht nur als Religion wahrgenommen, sondern immer auch verdächtigt, die treibende Kraft des gewaltsamen Kampfes gegen die freiheitlich-pluralistische westliche Gesellschaft zu sein.

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FRANKREICHS ROMA-PROBLEM WEITET SICH IN DER GESAMTEN EU AUS

Zu Beginn waren es 14. Sie verließen Frankreich am Morgen des 19. August vom Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle aus. 300 Euro hatte man ihnen mit auf den Weg gegeben, Kinder bekamen 100 Euro.

Am selben Tag startete von Lyon aus ein weiteres Flugzeug mit 60 bis 80 Personen an Bord. Ihr Ziel war das gleiche wie das der Maschine vom Vormittag: Bukarest. Freiwillig würden sie das Land verlassen, behaupteten die französischen Behörden. Aber das war nur die halbe Wahrheit, denn die Betroffenen wurden abgeschoben. Sie seien kriminelle Rumänen, heißt es zur Begründung. In einem internen Schreiben des Innenministeriums aber stand der eigentliche Grund: In erster Linie seien die Lager der Roma zu räumen, hieß es da.

Von einem EU-Land ins andere abgeschoben

Es dürfte das erste Mal in der Geschichte der Europäischen Union gewesen sein, dass ein Mitgliedsland Bürger eines anderen Mitgliedslandes in so großem Stil herauswirft. Und die Empörung darüber ebbt nicht ab, im Gegenteil: Auf dem EU-Gipfel, der derzeit in Brüssel tagt, sind sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso offenbar derartig in die Haare geraten, das anwesende Diplomaten danach von einem „ungewöhnlichen Eklat“ sprachen. Zuvor hatte sich Viviane Reding, Kommissionsvizepräsidentin, dazu hinreißen lassen, die französische Politik mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, wofür sie sich aber wenig später entschuldigte.

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BILLIONEN-DOLLAR-LOCH IN DEN US-RENTENKASSEN

Laut einer Studie fehlen den Amerikaner 6,6 Billionen Dollar für die Altersversorgung, verantwortlich sind Verluste am Aktien- und Immobilienmarkt

Es war die große CNBC und andere Kommunikationsmedien, die Mitte dieser Woche mit der Horrornachricht aufwarteten, im Rentensystem der USA gebe es ein Loch von sage und schreibe 6,6 Billionen US-Dollar. Sie bezogen sich dabei auf eine Studie des Boston College’s Center for Retirement Research. Obwohl die Nachricht über große Kanäle verbreitet wurde, fand sie keinerlei Echo in den hiesigen Medien, auch in den großen Wirtschaftsblättern herrschte Schweigen im Walde.

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CHINA KÖNNTE DIE USA JEDERZEIT ÜBERNEHMEN

Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass China mit fast 2 Billionen Dollar der größte Gläubigerstaat der USA ist. Eine Begleichung der Schulden nach normalem Verständnis bei weiter anhaltendem Handelsdefizit der USA gilt als nahezu ausgeschlossen.

In letzter Zeit wurde all zu oft über einen Wirtschaftskrieg zwischen diesen beiden Giganten spekuliert, weil die USA ihre Außenhandelsdefizite einfach nicht in den Griff bekommen und China die Solvenz der USA für stark gefährdet hält. In Ergänzung zu einem Bericht in Wirtschaftsfacts.de, können wir hier natürlich noch intimere Details berichten, die nur wenigen Spekulanten zugänglich sind, die auch das Fachchinesisch hinter den Kulissen noch bewerten können.

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RUSSLAND: WEITERE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATUR PUTINS MÖGLICH

Seit Jahren wird über eine erneute Präsidentschaftskandidatur Putins spekuliert. Nun deuten weitere Indizien auf diesen Schritt hin.

Zwei neu registrierte Webadressen haben Spekulationen über eine neuerliche Kandidatur des russischen Ministerpräsidenten und ehemalige Präsidenten Wladimir Putin für das Amt des Staatschefs im Jahr 2012 laut werden lassen.

Der Online-Datenbank des russischen Staatsregisters Reg.ru zufolge hat der Geheimdienst FSO Ende August zwei Webadressen in kyrillischer Schrift registriert: Putin-2012.rf und Putin2012.rf. Einen ähnlichen Eintrag mit dem Namen des amtierenden Staatschefs Dmitri Medwedew gibt es nicht. Der FSO ist für den Schutz des russischen Präsidenten und der Regierung zuständig.

Medwedew und Putin sprechen sich ab

Putin hatte 2008 zwei Amtszeiten als Präsident beendet und durfte laut Verfassung nicht übergangslos wieder antreten. Stattdessen übernahm er das Amt des Ministerpräsidenten. Sein Favorit Medwedew trat seine Nachfolge an. Putin gilt gemeinhin aber weiter als der starke Mann Russlands, der die Fäden in der Hand hält.

Putin und Medwedew haben bereits erklärt, sich zu gegebener Zeit darauf verständigen zu wollen, wer 2012 für das Amt des Präsidenten kandidieren werde. Sie betonten aber, dass sie nicht gegeneinander antreten wollten.

Quelle: Basler Zeitung

USA – GROSSMACHT AM ABGRUND

Die sozialen Probleme in den USA nehmen zu. Mittlerweile lebt jeder siebte Bürger unter der Armutsschwelle. Wer besonders stark betroffen ist.

Die Zahl der Armen in den USA hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Rund 43,7 Millionen US-Bürger – also einer von sieben – lebten 2009 unterhalb der Armutsschwelle, teilte das Statistikamt in Washington mit.

Dies waren vier Millionen mehr als im Vorjahr. Gemessen an der Gesamtbevölkerung wurden 14,7 Prozent als arm eingestuft; dies war die höchste Quote seit 1994. Als eine der Hauptursachen für die gestiegene Armutsquote sahen die Statistiker die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit an.

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DIE EURO-ZONE VOR DEM ZERFALL

Europa fehlen strukturelle Reformen und vernünftige finanzpolitische Entscheidungen, in Randstaaten wie Irland, Griechenland und Spanien schrumpft das Bruttoinlandsprodukt. Im besten Fall kann sich die Euro-Zone noch fünf Jahre durchwursteln. Im schlimmsten Fall bricht sie auseinander.

Im Sommer konnten sich die Europäer in die Sonne legen und ihre Sorgen vergessen. Jetzt aber holt sie die Realität ein. Denn die grundlegenden Probleme der Euro-Zone sind keineswegs gelöst.

Erstens: Im Mai hatte das eine Billion Dollar schwere Rettungspaket die unmittelbar bevorstehende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen Zerfall der Euro-Zone verhindert. Inzwischen sind die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Randstaaten der Euro-Zone wieder auf den Stand geklettert, den sie auf dem Höhepunkt der Krise im Mai hatten.

Zweitens: Die getürkten „Stresstests“ sollten die Märkte überzeugen, dass die europäischen Banken nur 3,5 Milliarden an frischem Kapital benötigen. Nun aber stellt sich heraus, dass allein die Anglo Irish Bank wohl eine Kapitallücke von 70 Milliarden Euro aufweist. Das wirft ernste Bedenken über den Zustand anderer Banken in Irland, Spanien, Griechenland und Deutschland auf.

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DAS ENDE DER VIRTUELLEN KONSUMWELT IN SICHT

Wohin führt die Krise? Gibt es ein Leben nach dem Kollaps? Wann kommt das Ende? „Diese virtuelle Konsumwelt basiert nur auf den virtuellen Scheinchen, welche die Menschen auf der Bank haben und von denen sie meinen, dass sie einen Wert darstellen. Doch die Stunde der Abrechnung rückt näher.“ Michael Mross im Interview mit nexworld.tv

Die gegenwärtige Geldsystemkrise ist nicht gelöst, sondern nur übertüncht. Die nächsten Einschläge sind programmiert. Das System selbst befindet sich in der finalen Phase. Zu diesem Schluss kommt Michael Mross in einem Interview mit nexworld.tv .

Alle Selbstreinigungsprozesse im Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft wurden aufgehoben. Politiker sind nur noch Getriebene des Systems. Die Demokratie beschränkt sich auf Rauchverbote in Oberbayern. Doch wenn’s ernst wird, werden Gesetze angeblich ohne Alternative im Parlament durchgepeitscht. Allein diese Vorgehensweise zeigt, wie weit es bereits gekommen ist. Was bleibt, ist die künstliche Beatmung eines maroden Systems, dessen Untergang zwangsläufig programmiert ist.

Die weltweite Schuldensumme muss systembedingt immer weiter steigen. Dass dies nicht ewig so weiter gehen kann, dazu braucht man kein Volkswirt sein, um es zu verstehen.

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SARKOZY IN ERKLÄRUNGSNOT

Frankreichs Präsident Sarkozy gerät wegen seiner umstrittenen Äußerungen über die bevorstehende Räumung von Roma-Lagern in Deutschland zunehmend in Erklärungsnot. Selbst sein eigener Außenminister weiß nichts von einem Gespräch mit Kanzlerin Merkel.

Er habe Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Brüssel nicht mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reden hören, erklärte der französische Außenminister Bernard Kouchner am Freitag dem Rundfunksender Europe 1. Auf die Frage, wer gelogen habe, sagte Kouchner: „Das wird die Geschichte entscheiden. Ich habe (einer solchen Unterredung) nicht beigewohnt, obwohl ich die ganze Zeit anwesend war. Der Präsident hat mir darüber auch nichts berichtet – ich weiß nicht, ob diese Unterredung irgendwo abseits stattgefunden hat.“

WEITERE 40 MILLIARDEN FÜR DIE HYPO REAL ESTATE

Die Bankenkrise, die Irland in Atem hält, wütet auch in Deutschland weiter, weshalb Staatsgarantien für die HRE auf 142 Milliarden Euro steigen.

Es war ruhig um den Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) geworden. Nur bei dem wenig stressigen Bankenstresstest tauchte der Name mal wieder auf, weil es die einzige Bank aus Deutschland war, die man durchfallen ließ. Dabei wurde eine Kernkapitalquote von 4,7% festgestellt.

Doch nachdem nun der Bankenrettungsfonds Soffin am Freitag erklärte, dass die HRE erneut eine Geldspritze von 40 Milliarden Euro braucht, hat sich eigentlich nur bestätigt, dass die Kriterien des Tests äußerst lasch waren. Nun wird das Garantievolumen, mit dem der Steuerzahler für die inzwischen verstaatlichte Bank einsteht, um 40 Milliarden auf 142 Milliarden Euro erhöht. „Dies ist ein hochkomplexer und mit Blick auf das zu transferierende Volumen wohl einmaliger Vorgang, sein Gelingen bedeutet einen Meilenstein in der Restrukturierung der HRE“, sagte der Soffin-Chef Hannes Rehm.

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SARKOZY UNTER VERDACHT

Die Zeitung „Le Monde“ verdächtigt den Staatspräsidenten, dass er Redakteure vom Geheimdienst abhören ließ, um eine missliebige Quelle ausfindig zu machen.

Die französische Zeitung Le Monde hat Anzeige erstattet, gegen „X“. Der Inlandsgeheimdienst (DCRI), auch als französisches FBI bezeichnet, hat nach Informationen der Zeitung Redakteure abgehört. Der Geheimdienst war auf der Suche nach einer Quelle, die der Zeitung politisch hochbrisante Interna über ein Zusammenspiel zwischen der Milliardärin Bettencourt und dem früheren Haushalts- und jetzigen Finanzminister Eric Woerth zukommen ließ. Folgt man der Darstellung der Zeitung so weist die Spur „X“ eindeutig in Richtung Präsidentenpalast. Vieles spreche dafür, dass der Staatspräsident Sarkozy selbst in die Sache verwickelt ist.

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MEHR ALS EIN DRITTEL DES IN DEN USA PRODUZIERTEN GETREIDES FÜR ETHANOLHERSTELLUNG

36 Prozent des in den USA produzierten Getreides wird zur Herstellung von Ethanol verwendet

Nach Angaben der Energy Information Administration (EIA) wurden im Juni im Schnitt täglich 854.000 Barrel agrarisches Ethanol produziert, nach 846,000 b/d im Mai und nur 686.000 b/d im Juni 2009.

Insgesamt wird von der Renewable Fuels Association, einer Organisation der Ethanolindustrie, eine Jahresproduktion von 12,87 Mrd. Gallonen erwartet, wofür in den Jahren 2010/2011 rund 36 Prozent des in den USA produzierten Getreides verwendet wird. Bis Juli wurden davon 182,7 Millionen Gallonen exportiert, wovon im Juli 42 Prozent nach Kanada gingen. Rund ein Drittel des Umsatzes machte die Industrie dabei mit dem als Futtermittel verkauften Nebenprodukt DDGS (Dried Distillers Grains with Solubles), von dem 28 Prozent exportiert wurden, 40 % davon nach China.

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DIE MEISTEN EU-LÄNDER WOLLEN NUN DOCH DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG

Die Innenkommissarin der EU, Cecilia Malmström, spricht im Interview darüber, dass es problematisch sei, die umstrittene Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zurückzunehmen weil die Zustimmung zur VDS zu groß sei – doch dem ist nur oberflächlich betrachtet so.

Im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurde Cecilia Malmström, die derzeitige EU-Innenkommissarin, unter anderem zum Thema Vorratsdatenspeicherung befragt. Auf die Frage, warum die umstrittene Richtlinie, deren Umsetzung seit ihrer Verabschiedung sich mehr als problematisch gestaltet, nicht einfach zurückgenommen wird, äußerte Frau Malmström die Ansicht, dass die meisten der EU-Staaten die Vorratsdatenspeicherung wollen würden:

ZEIT: Warum, noch mal, machen Sie als verantwortliche Kommissarin dann nicht den Vorschlag, dieses Gesetz zurückzuziehen?
Malmström: Ich glaube, das würde ziemlich irritierte Reaktionen bei den Mitgliedsstaaten hervorrufen. Ich weiß, dass die Debatte in Deutschland recht erhitzt geführt wird. Aber es gibt noch 26 andere EU-Staaten. Die meisten von ihnen wollen die Vorratsdatenspeicherung.

Diese Ansicht ist zunächst einmal missverständlich, denn zwischen einer Befürwortung der VDS im allgemeinen und der Richtlinie im besonderen liegt ein Unterschied.

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PENTAGON WILL KOLLEKTIVES SCHUTZSCHILD FÜR NATO-STAATEN

Die Nato will ein neues strategisches Konzept beschließen, die USA schlagen wohl nicht uneigennützig einen „Cyber-Schild“ über die Mitgliedsstaaten vor.

Die Nato hat sich als ein Bündnis zur Selbstverteidigung gebildet. Wird ein Mitglied angegriffen, so sind alle anderen verpflichtet, dieses zu unterstützen. Das war zuletzt nach den Anschlägen vom 11.9. der Grund, warum neben den Amerikanern auch andere Nato-Mitglieder aus uneingeschränkter Solidarität mit in den Krieg am Hindukusch zogen, wobei die militärische Intervention aber bislang am nation building gescheitert ist.

Beim Nato-Gipfel im November in Lissabon soll es neben Afghanistan um ein neues strategisches Konzept gehen. Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärte, dass das Verteidigungsbündnis, das auch präventiv seine Interessen sichern will, sich auf die neuen Bedrohungen einstellen müsse. Dazu gehöre ein Schutz gegen Raketenangriffe, aber auch gemeinsame Maßnahmen gegen Cyberangriffe.

Der US-Vizeverteidigungsminister William Lynn machte am Mittwoch in Brüssel klar, wie sich die US-Regierung dies vorstellen würde. Die Bedrohungen im virtuellen Raum seien deutlich und würden eine internationale Kooperation erfordern. Das Pentagon stellt sich vor, dass die Nato-Mitgliedsländer nicht nur unter einen gemeinsamen, hauptsächlich von den USA stammenden Raketenabwehrschild stellen sollen, sondern dies auch im Cyberspace machen sollen. Das würde den USA einen entscheidenden Einfluss garantieren und die Mitgliedsländer auch rüstungstechnisch abhängig machen.

Die Nato habe einen nuklearen Schutz, sagte Lynn in einer Veranstaltung der Organisation Security & Defence Agenda, sie würde ein immer stärkeres Verteidigungsschild aufbauen und benötige nun auch einen „Cyber-Schild“. In einem Artikel in der Zeitschrift Foreign Affairs hatte er schon ausgeführt, wie man sich den Schutz des Cyberspace vorstellt und natürlich vor den großen Gefahren gewarnt. Nach dem globalen Krieg gegen den Terrorismus kommt man also wieder auf die Bedrohungen zurück, die schon unter Clintons Präsidentschaft oft reichlich übertrieben thematisiert wurden. So wurde unter anderem vom „digitalen Pearl Harbor“ gesprochen.

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ÖLFIEBER AN DER ARKTIS

Das Ölfieber in der Arktis ist früher als erwartet ausgebrochen.Der britische Ölkonzern Cairn Energy hat in der vergangenen Woche verkündet, dass Öl und Gas im Beaufort-Meer vor der Küste Grönlands gefunden wurden.

Die endgültigen Ergebnisse der Bohrungen werden erst im Oktober von den Briten präsentiert. Dennoch ist bereits jetzt klar, dass es Öl in Grönland gibt. Nur eine Frage stellt sich: Wann wird danach gebohrt?

Anfang der kommenden Woche will das Bureau of Minerals and Petroleum der Grönländer bekanntgeben, welche weiteren Unternehmen den Zuschlag bei der Ausschreibung für die Tiefseebohrungen im Beaufort-Meer bekommen haben. Im kommenden Jahr soll eine weitere Ausschreibung erfolgen. Im Jahr darauf soll die dritte Ausschreibung stattfinden. Die wichtigsten Ölkonzerne mit viel Erfahrung bei der Rohstoffförderung in den nördlichen Breiten stehen Schlange, um die Lizenz zu bekommen: die US-Ölunternehmen ExxonMobil und Chevron, die britische-niederländische Shell und der norwegische Energieriese StatOil.

Mittlerweile kam es im Beaufort-Meer zu Auseinandersetzungen zwischen den Greenpeace-Kämpfern, dem Grenzschutz, der Marine und den dänischen und grönländischen Polizisten (Grönland ist Bestandteil Dänemarks). Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stach bereits ins See mit dem Ziel Grönland. Zuvor hatte Grönland eine 500-Meter-Sicherheitszone um die Bohrinsel der Cairn Energy eingerichtet.

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SCHEINHEILIGES SPIEL VON FOX-NEWS

Der Murdoch-Sender greift im Kampf gegen den Moscheebau in der Nähe des 9/11-Tatorts den „arabischen Warren Buffett“ an, verschweigt aber, dass dieser der zweitgrößte Anteilseigner der News Corporation ist

In der letzten Woche griffen die nun bei Rupert Murdochs Nachrichtensender Fox News beschäftigten ehemaligen Bush-Pressesprecher Dan Senor und Dana Perino in der Sendung Fox and Friends den Saudi-Prinzen Walid bin Talal an. Aktueller Anlass dafür war der geplante Bau eines islamischen Kulturzentrums in der Nähe des 9/11-Tatorts. Er wird vom Imam Feisal Abdul Rauf betreut, der (so legte Senor seinem Publikum nahe) dafür Geld von einer Stiftung nahm, die wiederum von einem Mann mit Verbindungen zu Islamisten gegründet worden sei.

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