Archiv der Kategorie: Gentechnik

Studie bestätigt: Gentechnik-Kennzeichnung lässt Verbrauchertäuschung zu

Beim Einkauf von Lebensmitteln will der Verbraucher wissen: Ist am Ende auch das in der Packung drin, was draufsteht? Nach heutigem EU-Recht müssen alle Lebensmittel, die aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) bestehen, solche enthalten oder daraus hergestellt wurden, gekennzeichnet werden. Laut einer aktuellen juristischen Studie verfehlt die bestehende GVO-Kennzeichnung jedoch dieses Ziel und ermöglicht es den Verbrauchern nicht, ihre Kaufentscheidung aufgrund von Wahlfreiheit und Transparenz zu treffen.

Noch verwirrender wird es bei der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“, da zahlreiche Ausnahmen gentechnische Anwendungen in solchen Produkten dennoch gestattet.

„Der Verbraucher bekommt durch die bestehende Kennzeichnung ,ohne Gentechnik’ keine Information, die seine Wahlfreiheit bei der Kaufentscheidung garantiert. Im Gegenteil, er wird irregeführt. Denn ohne Gentechnik muss auch ohne Gentechnik bedeuten und nicht mit ein bisschen Gentechnik.“

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Patent auf Leben nach 7-tägiger Fütterung von Monsanto-Futter

Monsanto will Kontrolle und Lizenzgebühren auf Tiere

Zum Beginn der Fischsaison in Franken weisen Bund Naturschutz (BN) und die Initiative „Kein Patent auf Leben“ auf Patentanträge auf Fleisch von Fischen und anderen Wassertieren hin, die dazu führen könnten, dass in Zukunft auch für fränkische Karpfen Lizenzgebühren an den Chemie- und Agrarkonzern Monsanto fällig würden. Auch Fleisch und Fisch von Tieren, die Genfutter erhalten, stehen im Fokus neuer Patentanträge von Monsanto und Co.

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MONSANTO HEUERTE BLACKWATER-SÖLDNER AN, UM GEGEN GENTECHNIKGEGNER VORZUGEHEN

Der Biotech-Gigant Monsanto, der Pflanzen via Gentechnik modifiziert um sie gegen die eigenen Pestizide resistent zu machen oder ihnen neue Eigenschaften zu verpassen, zahlte für die Dienste der Söldner-Firma Blackwater, um Aktivisten auszuspionieren, wie Jeremy Scahill berichtet.

Seit der öffentlichen Einführung von genmanipulierten Organismen im Jahr 1996 haben Bürger weltweit jedes Jahr Anbaufelder vernichtet, mehrere tausend Pflanzen wurden teilweise oder ganz zerstört. Blackwater ist u.a. berüchtigt für das Nisour Square-Massaker im Jahr 2007. Als Blackwater-Söldner auf einem vollgepackten Marktplatz das Feuer eröffneten, starben 17 unschuldige Zivilisten. Das Team wurde später freigesprochen.

Scahill berichtet dass Blackwater (inzwischen Xe Services) durch ein Netz an Frontfirmen zwischen 2008 und 2010 Gruppierungen ausspioniert und/oder infiltriert hätte, die sich gegen Monsanto einsetzen:

“Die Beziehung zwischen den beiden Firmen scheint sich im Januar 2008 verfestigt zu haben als der Vorsitzende von Total Intelligence [BlackWater] Cofer Black nach Zürich reiste um sich mit Kevin Wilson zu treffen, Monsantos Sicherheitsmanager für globale Angelegenheiten.”

“Black fügte an, dass Total Intelligence zu Monsantos nachrichtendienstlichen Arm werden würde’. Black merkte außerdem an dass Monsanto sich Sorgen machen würde über Aktivisten für Tierrechte und dass man besprochen hätte, wie Leute von Blackwater ‘legal Aktivistengruppen beitreten können’…”

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BILL GATES INVESTIERT IN MONSANTO, COCA COLA UND MCDONALDS

Ein seltsames Verständnis von Gemeinnützigkeit legt die Bill & Melinda Gates Stiftung an den Tag. Laut Berichten verschiedener Finanzseiten hat die Gates-Stiftung erneut in Firmen investiert, die in der Vergangenheit nicht unbedingt für ihren selbstlosen Dienst an der Menschheit aufgefallen sind.

Neu im Portfolio sind zum Beispiel Monsanto und Coca Cola Mexico – McDonalds ist schon länger mit dabei. Gerade die Nachricht der Beteiligung an Monsanto mit insgesamt ca. 23 Millionen Dollar dürfte der Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Stiftung sein, deren Gründer gerade mit einer spektakulären Aktion Milliardäre dazu aufgefordert hat, grosse Teile ihres Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu spenden.

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EPIGENETIK: GENE LASSEN SICH EIN- UND AUSSCHALTEN

Wir leben in einer Zeit der Revolutionen. Fast jede wissenschaftliche Disziplin muss derzeit drastisch umdenken – und selbst die noch recht junge Genforschung hat schon die erste kopernikanische Wende hinter sich.

Die so genannte Epigenetik räumt gründlich mit Vorstellungen auf, die gerade erst richtig in der Gesellschaft angekommen waren. Sie zeigt: Gene sind alles andere als starr oder schicksalsbestimmend. Sie lassen sich durch Ernährung, Lebensstil und den Geist ein Leben lang sozusagen „umschreiben“: Jeder Mensch kann seine Gene fast willentlich an- und ausschalten – und diese Veränderung sogar an seine Kinder weitervererben.

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DARWIN’S EVOLUTIONSMODELL KOMMT GEHÖRIG INS WANKEN: DER KREATIVE GEIST BEEINFLUSST DIE GENE

Das Darwin’sche Modell der Evolution ist fast zu einer Religion geworden. Aber mehr und mehr Indizien sprechen dafür, dass es wohlmöglich nur die halbe Wahrheit ist. Mutation, Konkurrenz und Zufall – alle Pfeiler dieser Theorie geraten mehr und mehr ins Wanken. Ist Evolution vielleicht vielmehr ein kreativer Prozess mit einem klaren Ziel?

Paradigmenwechsel

Jede Generation und Zeitepoche scheint aufs Neue zu glauben, nun endlich doch über gesichertes Wissen zu verfügen. Den Weg zur Erkenntnis scheinen wir uns vorzustellen wie eine Straße, an deren Ende die Wahrheit in einer goldenen Schale dargereicht wird – ab da gibt es dann nichts mehr zu erkennen und forschen, alles Wissen wurde gesammelt, nun darf man sich ausruhen.

Kaum jemandem scheint in den Sinn zu kommen, dass wir wohlmöglich noch verdammt wenig darüber wissen, was hier eigentlich los ist und noch so einiges von unserem angeblich gesicherten Wissen den gleichen Weg nimmt, wie das gesicherte Wissen vorher. Man sollte auch Bedenken, dass wir heute weitestgehend auf der Grundlage von Wissen agieren, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Sei es die Newton’sche Physik – oder eben die Theorie der Evolution nach Darwin.

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BIOLOGEN WEISEN MODIFIZIERTE GENE IN WILDPFLANZEN NACH

Pittsburgh/ USA – Während der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) Hand in Hand mit der BASF-Gen-Industrie im Mecklenburg-vorpommerschen Bütow die erste Ernte genetisch veränderter Amflora-Kartoffeln feiert, vermelden US-Forscher eine Besorgnis erregende Entdeckung: In wilden Rapspflanzen haben sie Gene nachgewiesen, die eigentlich aus genetisch verändertem Raps stammen. Erneut zeigt sich, wie unsicher und unaufhaltsam die Risiken der Gen-Landwirtschaft sind.

Damit bestätigen die US-Forscher die Befürchtungen nicht nur deutscher Gentechnikgegner wie Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, die anmahnen, dass Anbauflächen wie in Bütow das Risiko der unkontrollierten Ausbreitung genetisch veränderten Erbguts in Pflanzen erhöht. Brüderle hingegen verteidigt erwartungsgemäß den zuvor von der EU-Kommission und sodann von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) genehmigten Anbau von Amflora. „Biotechnologie leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“, so der Minister. „Der Wirtschaftsstandort Deutschland könne nur bestehen, wenn man den Mut habe, neue Wege zu gehen. Es müssten aber eine sinnvolle Abwägung zwischen Chancen und Risiken vorgenommen und die Ängste der Gegner ernst genommen werden.“

GENCODE VON WEIZEN IDENTIFIZIERT – HOFFNUNG AUF LINDERUNG DES WELTWEITEN HUNGERS

Forscher haben den Gencode von Weizen entziffert. Sie hoffen nun auf die Zucht von resistenteren Sorten und auf die Linderung des weltweiten Hungers.

Ein britisches Forscherteam hat das Erbgut von Weizen entziffert – möglicherweise ein entscheidender Schritt im Kampf gegen den weltweiten Hunger. Das John-Innes-Centre in Norwich teilte mit, das Forscherteam habe einen ersten Entwurf des Gencodes erstellt.

Die Forscher hoffen, dass jetzt Weizensorten gezüchtet werden können, die gegen Krankheiten, Wetter- und Umwelteinflüsse resistenter sind, damit höhere Ernteerträge bringen und auch die Lebensmittelpreise stabil halten. Weizen ist mit einer Erntemenge von 550 Millionen Tonnen jährlich eines der wichtigsten Nahrungsmittel auf der Welt.

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GENTECHNISCH VERSCHMUTZE LEBENSMITTEL

Wissenschaftler aus Italien berichteten im April 2010, dass Gene von gentechnisch veränderter Soja in der Milch von Ziegen aufgespürt wurden.

Es wird angenommen, dass diese Gen-Abschnitte aus den Verdauungsorganen über das Blut in Euter und in die Milch gelangten. Auch in den Zicklein, die mit der Milch dieser Ziegen gefüttert wurden, fanden sich die Gen-Fragmente. Nicht nur diese Untersuchungen zeigen, dass sich Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Futterpflanzen in tierischem Gewebe nachweisen lassen. Bereits vor einigen Jahren wurde über entsprechende Funde bei Schweinen berichtet. In jüngerer Zeit gelang auch der Nachweis bei verschiedenen Fischarten wie Forellen und Tilapia. Dort fanden sich die Gen-Abschnitte aus dem gentechnisch veränderten Futter in fast allen inneren Organen.

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WESENTLICHER AKTEUR DER EVOLUTION ENTSCHLÜSSELT: TRANSPOSONE

Wesentliche Akteure der Evolution, die jedoch bisher noch wenig erforscht sind, haben Wissenschaftler der Johns Hopkins University  näher bestimmt. Sie erhoben die Genstrang-Orte der als „Transposone“ bezeichneten springenden Gene des Menschen, berichtet die Fachzeitschrift Cell.

Diese Elemente des Erbguts lösen sich selbst aus der DNA, bewegen sich frei und setzen sich an gewissen Stellen nach dem Zufallsprinzip wieder ein. Damit tragen sie zur Artentstehung bei, können aber auch Krankheiten auslösen. „Erstmals gelang es, diese Gene fast vollständig zu verorten“, berichtet Studienleiter Jef Boeke gegenüber pressetext.

Die Forscher scannten das Genom von 15 nicht verwandten Menschen und fanden dabei bei jeder Person rund hundert Stellen, an denen sich springende Gene wieder einpflanzen können. „Es überraschte uns, wie viele solcher Orte es gibt. Transposons sind somit weit aktiver als wir zuvor vermutet haben“, so Boeke. Möglich war die Verortung durch drei Code-Buchstaben, in denen sich die Transposons von ihren nicht springenden Kollegen unterscheiden, sowie durch den Einsatz eines Gen-Chips. Das Genmaterial, das Transposons in ihrem Anhang mit sich führen, wurde dabei allerdings noch nicht untersucht.

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DER UNMUT GEGEN GENMODIFZIERTE PFLANZEN NIMMT ZU

Die Wut auf genmodifzierte Pflanzen, angepflanzt von grossen multinationalen Konzernen, nimmt stetig zu.

Die französische Polizei musste hilflos dabei zusehen, wie 60 Menschen ein eingegrenztes Feld mit genetisch modifizierten Weinreben vernichteten. Auch in Spanien zerstörten vergangenen Monat dutzende Bürger Felder mit genetisch modifizierten Pflanzen.  Die Bürger sahen sich gezwungen zu handeln, nachdem sie von den multinationalen Konzernen und korrupten politischen Entscheidungsträgern völlig ignoriert worden waren, um die Nahrungsmittelversorgung zu schützen.

Der französische Weinberg war schon letztes Jahr angegriffen worden, wobei damals die Pflanzen nur abgeschnitten wurden. Olivier Florent, der im Namen der Gruppe sprach, erklärte gegenüber der französischen Zeitung „Le Figaro“, dass sie die Verwendung öffentlicher Gelder für Testversuche von „OGM’s, „die wir nicht wollen“, auf dem freien Feld verurteilen.

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GENMODIFIZIERTE PFLANZEN: PROZESS IST NICHT MEHR UMKEHRBAR

Pflanzen können nicht mehr aus Umwelt zurückgeholt werden

US-Forscher haben erstmals Beweise dafür gefunden, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch in den USA in freier Wildbahn überleben können. Ein Team der University of Arkansas hat in North Dakota nach wildwachsendem Raps gesucht. Dabei haben die Forscher in 80 Prozent der gefundenen Wildpflanzen Transgene entdeckt.

„Die Meldungen aus den USA zeigen, dass man sich über den langfristigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch viel zu wenig Gedanken macht“, kritisiert Christoph Then von Test Bio Tech gegenüber pressetext. „Raps hat viele Kreuzungspartner und kann auch selbst zum Unkraut werden. Der Pollen fliegt über Kilometer, die Samen können über zehn Jahre im Boden fruchtbar bleiben. Auch Jahre nach dem Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen kann man deren Nachkommen noch im Freiland finden.“

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ERFINDUNG DER RIECH-MASCHINE

Forscher kombinieren lebende Zellen mit Auswertungselektronik und schaffen so eine Riech-Maschine, deren Leistung rein technisch bisher nicht zu erreichen ist

Technische Geräte sehen mehr als der Mensch. Ob im Universum oder in der Nanowelt, viel bleibt dem Auge verborgen, das Technik sichtbar machen kann. Ähnliches gilt für das Hören: Maschinen nehmen Schallwellen in Bereichen wahr, die uns nicht nur aus Altersgründen verschlossen bleiben. Doch wenn es um den Geruchssinn geht, ist nicht mal der vergleichsweise armselig ausgestattete Mensch bisher von der Elektronik zu schlagen.

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MILCH VON GEKLONTEN KÜHEN – SCHON AKTUELL?

Ein britischer Bauer behauptet, Milch einer geklonten Kuh zu verkaufen. Ist es möglich, dass dies schon anderswo auch der Fall ist?

Die New York Times vermutet, dass unter Umgehung der erforderlichen Sicherheitsprüfung und Genehmigung in Europa schon Milch oder Fleisch von geklonten Tieren als Lebensmittel auf den Markt gekommen sein dürften. Züchter aus der Schweiz, wo es einige hundert Nachkommen von geklonten Kühen geben soll, oder aus Großbritannien, vielleicht auch aus anderen Ländern, hätten Samen und Embryonen von geklonten Tieren oder deren Nachkommen aus den USA importiert.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit gab schon 2008 zu, dass „Milch- und Fleischprodukte dieser Nachkommen von geklonten Tieren … auch schon in der Schweiz als Lebensmittel auf dem Markt“ gekommen seien. Ein britischer Bauer, der anonym bleiben will, erklärte, er habe bereits Milch von einer geklonten Kuh verkauft, dies aber heimlich gemacht, weil er sonst seine Milch nicht mehr loswerden könne. Die britische Food Standards Agency hat, dass sie diesem Bericht nachgehen wird, um sicherzustellen, dass die Gesetze eingehalten werden. Aber sie versichert, dass es keine gesundheitlichen Bedenken gegen Lebensmittelprodukte von geklonten Tieren oder ihren Nachkommen gebe.

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