Archiv der Kategorie: Ernährung & Gefahren

Nanopartikel sind im Essen bereits Standard

Immer häufiger verwendet die Lebensmittelindustrie Nanopartikel in ihren Produkten: Siliziumdioxid wird als Rieselhilfe in Instant-Kaffee und Trockenpulvern eingesetzt, Titandioxid ist in Süßigkeiten und Kaugummi enthalten und mit antibakteriellem Nanosilber werden Kühlschränke und Geschirr beschichtet – und das mit ungewissem Ausgang.

Wie das Greenpeace Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet, können Wissenschaftler noch gar nicht abschätzen, wie sich die winzigen Nanopartikel im Körper verhalten und ob sie langfristig gefährlich sind. Erste Ergebnisse aus Tierversuchen geben Anlass zur Vorsicht. Und selbst das Bundesinstitut für Risikoforschung warnt explizit vor Nanosilber, das in Küchengeräten, Kosmetik und Textilien eingesetzt wird.

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Studie bestätigt: Gentechnik-Kennzeichnung lässt Verbrauchertäuschung zu

Beim Einkauf von Lebensmitteln will der Verbraucher wissen: Ist am Ende auch das in der Packung drin, was draufsteht? Nach heutigem EU-Recht müssen alle Lebensmittel, die aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) bestehen, solche enthalten oder daraus hergestellt wurden, gekennzeichnet werden. Laut einer aktuellen juristischen Studie verfehlt die bestehende GVO-Kennzeichnung jedoch dieses Ziel und ermöglicht es den Verbrauchern nicht, ihre Kaufentscheidung aufgrund von Wahlfreiheit und Transparenz zu treffen.

Noch verwirrender wird es bei der Kennzeichnung „ohne Gentechnik“, da zahlreiche Ausnahmen gentechnische Anwendungen in solchen Produkten dennoch gestattet.

„Der Verbraucher bekommt durch die bestehende Kennzeichnung ,ohne Gentechnik’ keine Information, die seine Wahlfreiheit bei der Kaufentscheidung garantiert. Im Gegenteil, er wird irregeführt. Denn ohne Gentechnik muss auch ohne Gentechnik bedeuten und nicht mit ein bisschen Gentechnik.“

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Die geheime Macht der Fettzellen

Das weiße Fettgewebe wirkt als Organ, das aktiv mit vielen Signalen den Körper beeinflusst – und wahrscheinlich krank macht.

Fettzellen sind nicht nur lästig, wenn sie den Körper anschwellen lassen und mühsam durch Bewegung, Diät oder Absaugen zum Verschwinden gebracht werden sollen. Übergewichtige oder adipöse Menschen leben nicht nur gefährlicher, weil sie ein höheres Risiko für bestimmte Erkrankungen haben, die Fettzellen selbst sind keineswegs nur ein Mittel des Körpers, überflüssige Kalorien für spätere karge Zeiten besonders am Bauch, am Hintern der und den Oberschenkeln zu speichern.

Niederländische, deutsche und belgische Wissenschaften berichten im Journal of Proteome Research, dass sie neue Belege gefunden haben, dass weiße Fettzellen (Adipozyten) keineswegs passiv sind, sondern ein endokrines Organ bilden, das aktiv zahlreiche chemische Signale an den Körper aussendet, die Stoffwechselvorgänge beeinflussen, aber auch Entzündungen auslösen, den Blutdruck regulieren oder aber vielleicht die Krankheiten verursachen können, die mit Fettleibigkeit einhergehen.

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Vitamin D schützt tatsächlich vor Krebs und Autoimmunkrankheiten

Eine neue Untersuchung der Universität Oxford benennt Vitamin-D-Mangel als Verursacher schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunkrankheiten. Der Studie zufolge, die kürzlich in der Fachzeitschrift Genome Research veröffentlich wurde, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten oder andere ernste Erkrankungen nicht ausbrechen zu lassen.

Multiple Sklerose, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Leukämie – diese und noch viele weitere Krankheiten werden oft durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufen. Unsere Gene verfügen über Rezeptoren, die Vitamin D benötigen, damit die Genexpression (d. h. im weiteren Sinne die Umsetzung der genetischen Information und im engeren Sinne die Biosynthese der RNS) normal funktionieren kann. Fehlt dieses wichtige Vitamin, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen.

Die Forschergruppe der renommierten englischen Universität stellte im Einzelnen die Bedeutung von Vitamin D in den Bereichen des Erbgutes fest, die im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und Krebs stehen, und hob hervor, Vitamin D sei unerlässlich, um die Entstehung dieser Erkrankungen zu verhindern.

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Verzehr von Nüssen senkt Cholesterinwerte

Der regelmäßige Verzehr von Nüssen kann dazu beitragen, die Cholesterinwerte zu senken, ergab eine Studie der kalifornischen Loma-Linda-Universität, die in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlicht wurde. »Wenn der Anteil an Nüssen an einer ansonsten vernünftigen Ernährung erhöht wird, kann das die Blutfettwerte positiv beeinflussen … und potenziell sogar das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße senken«, schrieben die Wissenschaftler.

 

NüsseN

Nüsse

 

Die Forscher überprüften die Ergebnisse von 25 vorangegangenen Untersuchungen, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Nussverzehr und Blutfettwerten bei fast 600 Patienten beschäftigt hatten. Sie fanden heraus, dass eine Ernährungsweise mit einem täglichen Verzehr von etwa 37 Gramm Nüssen die Cholesterinwerte um 7,4 Prozent und die Triglyceridwerte ebenfalls deutlich senkt. Hohe Werte beider Substanzen werden mit einem erhöhten Risiko von Herzerkrankungen in Zusammenhang gebracht.

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Knoblauchöl schützt bei Diabetes wirksam vor Herzschäden

Diabetes beeinträchtigt nicht nur die Bauchspeicheldrüse und bringt die Blutzuckerwerte durcheinander, sondern erhöht bei Patienten das allgemeine Risiko weiterer gesundheitlicher Probleme von Sehstörungen bis hin zu Nervenschmerzen. Mehr als 30 Prozent der Diabetiker in den USA leiden nach Statistiken der Framingham-Untersuchung zusätzlich an Herzerkrankungen. Zusätzlich zu Makroangiopathie (Erkrankung größerer Gefäße) und einer beschleunigten Arteriosklerose (Arterienverkalkung) tritt Diabetes oft auch zusammen mit einer sekundären endokrinen (diabetischen) Kardiomyopathie (DCM) auf, die zur Vergrößerung des Herzens führt. Darüber hinaus verdickt das Herz und verliert an Elastizität. Zu weiteren Komplikationen einer Kardiomyopathie gehören Herzversagen, Herzrhythmusstörungen, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge und den unteren Gliedmaßen sowie der Tod.

Knoblauch

Knoblauch

Aber jetzt zeigen neue Forschungsergebnisse, die in der Fachzeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht wurden, dass eine natürliche Therapie – mit Knoblauchöl – vor diesen potentiell tödlichen Herzproblemen, die zu Entzündungen des Herzmuskels führen und ihn schwächen können, zu schützen vermag.

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Zink hilft Lungenentzündung bei älteren Menschen zu vermeiden

Im American Journal of Clinical Nutrition erschien vor kurzem ein Bericht, demzufolge Zink eine sehr wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit zukommt. In einer Untersuchung von mehr als 600 älteren Menschen aus 33 unterschiedlichen Seniorenheimen aus der Region in und um Boston fanden die Wissenschaftler heraus, dass ältere Menschen mit einem gesunden Zinkanteil im Blut mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent weniger Lungenentzündungen bekommen als diejenigen mit einem Zinkwert unterhalb des Normalwertes.

Diese Studie war die Folgestudie einer vorangegangenen Untersuchung, die gezeigt hatte, dass bei Personen, die täglich über den Zeitraum eines Jahres 200 IE Vitamin E erhalten hatten, die Wahrscheinlichkeit, an Atemwegsinfektionen, einschließlich normaler Erkältungen, zu erkranken, um 20 Prozent gesunken war. Im weiteren Verlauf hatte man dann festgestellt, dass die Mehrzahl der Testteilnehmer auch niedrige Zinkwerte in ihrem Blut aufwiesen.

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Clean Label – Schmutziger Wettbewerb

“Saubere Etiketten” sogenannte “Clean Label” finden wir in den Supermarktregalen immer häufiger. “Ohne Aromastoffe”, “Ohne Geschmacksverstärker”, “Frei von Konservierungsstoffen” versprechen sie dem ahnungslosen Konsumenten, der gerne auf Zusatzstoffe verzichten möchte. Dabei täuschen die Schriftzüge darüber hinweg, dass häufig nicht kennzeichnungspflichtige Alternativen mit ähnlicher Wirkung eingesetzt werden.

Die Verbraucherzentralen haben 151 Etiketten untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass bei 92% der Produkte ”ohne Geschmacksverstärker” Hefeextrakt, ein natürliches Glutamat, eingesetzt wird. Bei 71% der Produkte “ohne künstliche Aromen” mit anderen Aromen gearbeitet wird, die laut Gesetz als nicht künstlich gelten, aber trotzdem im Labor hergestellt werden. Die Labels sind also eine gewinnbringende Strategie der Hersteller.

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WEICHMACHER IN LEBENSMITTELN GEFÄHRLICH

Fertigkost ist praktisch und preisgünstig, das kommt beim modernen Verbraucher gut an. In riesigen Produktionsfabriken werden die Lebensmittel durch Schläuche gepresst und in Kunststofftanks gelagert. In Folien und Plastikschälchen kommen die Produkte dann in den Handel. In der Vergangenheit haben Wissenschaftler immer wieder Stoffe entdeckt, die aus den Kunststoffen ins Essen gelangt sind. Wie gefährlich sind sie für den menschlichen Organismus?

Großer Forschungsbedarf

Viele Forscher fordern, den Gebrauch von Kunststoffen in der Lebensmittelindustrie weiter einzuschränken, denn die Gefahr durch den Eintrag von chemischen Stoffen in Speisen sei zur Zeit nicht vollständig zu bewerten. Im Grunde wisse man zu wenig darüber, was die Substanzen aus dem Plastik im Körper bewirken. Vielfach könne eine Gefährdung der Gesundheit nicht ausgeschlossen werden. Sogar bei einigen bislang als unbedenklich geltenden Stoffen ist mittlerweile umstritten, ob sie wirklich für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind. Als besonders gefährlich gelten Weichmacher und Bisphenol A. Es gibt Hinweise darauf, dass sie den Hormonhaushalt beeinflussen. Deshalb wurden einige Stoffe, so zum Beispiel der Weichmacher DEHP, für bestimmte Zwecke verboten. Außerdem werden Unfruchtbarkeit, Leberschäden und sogar Krebs mit Weichmachern und anderen Substanzen aus Kunststoffen in Verbindung gebracht.

Deckel von Pesto-Glas

Deckel von Pesto-Glas

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BIOLOGEN WEISEN MODIFIZIERTE GENE IN WILDPFLANZEN NACH

Pittsburgh/ USA – Während der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) Hand in Hand mit der BASF-Gen-Industrie im Mecklenburg-vorpommerschen Bütow die erste Ernte genetisch veränderter Amflora-Kartoffeln feiert, vermelden US-Forscher eine Besorgnis erregende Entdeckung: In wilden Rapspflanzen haben sie Gene nachgewiesen, die eigentlich aus genetisch verändertem Raps stammen. Erneut zeigt sich, wie unsicher und unaufhaltsam die Risiken der Gen-Landwirtschaft sind.

Damit bestätigen die US-Forscher die Befürchtungen nicht nur deutscher Gentechnikgegner wie Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, die anmahnen, dass Anbauflächen wie in Bütow das Risiko der unkontrollierten Ausbreitung genetisch veränderten Erbguts in Pflanzen erhöht. Brüderle hingegen verteidigt erwartungsgemäß den zuvor von der EU-Kommission und sodann von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) genehmigten Anbau von Amflora. „Biotechnologie leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“, so der Minister. „Der Wirtschaftsstandort Deutschland könne nur bestehen, wenn man den Mut habe, neue Wege zu gehen. Es müssten aber eine sinnvolle Abwägung zwischen Chancen und Risiken vorgenommen und die Ängste der Gegner ernst genommen werden.“

SUBSTANZ IN GRAPEFRUIT KÖNNTE SICH POSITIV AUF DIABETES TYP-2 AUSWIRKEN

Naringenin sensibilisiert Ratten für Insulin und fördert den Fettabbau

London – Der für den bitteren Geschmack von Grapefruits verantwortliche Stoff kann möglicherweise die Therapie von Typ-2-Diabetes unterstützen. Wie israelische Mediziner entdeckten, macht die Substanz Naringenin Ratten sensibler für das Hormon Insulin und fördert zudem den Fettabbau. Naringenin entsteht beim Abbau von Naringin – jenem Stoff, der bei Grapefruits und anderen Zitrusfrüchten für den bitteren Geschmack sorgt.

Naringenin aktivierte in der Leber der Tiere eine Gruppe von Proteinen, die am Abbau von Fettsäuren beteiligt sind, wie die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem im Online-Journal „PLoS One“ schreiben. In seiner Wirkung vereint Naringenin demnach den Effekt zweier unterschiedlicher Medikamente – des Fettsenkers Fenofibrat und des Diabetesmittels Rosiglitazon -, allerdings vermutlich ohne die mit diesen Präparaten verbundenen Nebenwirkungen.

„Naringenin ist ein Ergänzungspräparat mit klarem Sicherheitsprofil“, sagt Studienleiter Jaakow Nahmias. „Es gibt sogar Hinweise darauf, dass es die Leber vor Schäden schützt.“ Allerdings wurde der beobachtete Effekt beim Menschen noch nicht bestätigt.

Quelle: Der Standard

GENCODE VON WEIZEN IDENTIFIZIERT – HOFFNUNG AUF LINDERUNG DES WELTWEITEN HUNGERS

Forscher haben den Gencode von Weizen entziffert. Sie hoffen nun auf die Zucht von resistenteren Sorten und auf die Linderung des weltweiten Hungers.

Ein britisches Forscherteam hat das Erbgut von Weizen entziffert – möglicherweise ein entscheidender Schritt im Kampf gegen den weltweiten Hunger. Das John-Innes-Centre in Norwich teilte mit, das Forscherteam habe einen ersten Entwurf des Gencodes erstellt.

Die Forscher hoffen, dass jetzt Weizensorten gezüchtet werden können, die gegen Krankheiten, Wetter- und Umwelteinflüsse resistenter sind, damit höhere Ernteerträge bringen und auch die Lebensmittelpreise stabil halten. Weizen ist mit einer Erntemenge von 550 Millionen Tonnen jährlich eines der wichtigsten Nahrungsmittel auf der Welt.

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GENTECHNISCH VERSCHMUTZE LEBENSMITTEL

Wissenschaftler aus Italien berichteten im April 2010, dass Gene von gentechnisch veränderter Soja in der Milch von Ziegen aufgespürt wurden.

Es wird angenommen, dass diese Gen-Abschnitte aus den Verdauungsorganen über das Blut in Euter und in die Milch gelangten. Auch in den Zicklein, die mit der Milch dieser Ziegen gefüttert wurden, fanden sich die Gen-Fragmente. Nicht nur diese Untersuchungen zeigen, dass sich Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Futterpflanzen in tierischem Gewebe nachweisen lassen. Bereits vor einigen Jahren wurde über entsprechende Funde bei Schweinen berichtet. In jüngerer Zeit gelang auch der Nachweis bei verschiedenen Fischarten wie Forellen und Tilapia. Dort fanden sich die Gen-Abschnitte aus dem gentechnisch veränderten Futter in fast allen inneren Organen.

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NATÜRLICHER PFLANZENWIRKSTOFF EMODIN GEGEN DIABETES

Forscher vom „Shanghai Institute of Materia Medica“ der „Chinese Academy of Science“ haben in einer Versuchsreihe mit Mäusen gezeigt, dass der natürliche Pflanzenwirkstoff Emodin, welcher aus verschiedenen chinesischen Kräutern gewonnen wird, die Auswirkungen von Typ-2-Diabetes reduziert.

Das Forscherteam um die Spezialistin Dr. Ying Leng hat seine Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „British Journal of Pharmacology“ veröffentlicht und kommt hier zu dem Schluss, dass Emodin als natürliches Extrakt aus verschiedenen Chinesischen Kräutern Personen mit Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) bei ihrer Erkrankung helfen kann. Auch bei anderen Stoffwechselkrankheiten die in Verbindung mit Insulinresistenzen stehen, verspricht Emodin Abhilfe, so die Expertin Dr. Leng. „Unsere Versuche haben gezeigt, dass dieser natürliche Extrakt aus chinesischen Kräutern Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen kann. Mit dieser Erkenntnis können wir Stoffe, die ähnlich wirken wie Emodin, zu einem Medikament weiterentwickeln“, erklärte Dr. Leng im „British Journal of Pharmacology“.

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DER UNMUT GEGEN GENMODIFZIERTE PFLANZEN NIMMT ZU

Die Wut auf genmodifzierte Pflanzen, angepflanzt von grossen multinationalen Konzernen, nimmt stetig zu.

Die französische Polizei musste hilflos dabei zusehen, wie 60 Menschen ein eingegrenztes Feld mit genetisch modifizierten Weinreben vernichteten. Auch in Spanien zerstörten vergangenen Monat dutzende Bürger Felder mit genetisch modifizierten Pflanzen.  Die Bürger sahen sich gezwungen zu handeln, nachdem sie von den multinationalen Konzernen und korrupten politischen Entscheidungsträgern völlig ignoriert worden waren, um die Nahrungsmittelversorgung zu schützen.

Der französische Weinberg war schon letztes Jahr angegriffen worden, wobei damals die Pflanzen nur abgeschnitten wurden. Olivier Florent, der im Namen der Gruppe sprach, erklärte gegenüber der französischen Zeitung „Le Figaro“, dass sie die Verwendung öffentlicher Gelder für Testversuche von „OGM’s, „die wir nicht wollen“, auf dem freien Feld verurteilen.

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VITAMINE VIELLEICHT BALD NICHT MEHR FREI VERKÄUFLICH

Eine geplante Gesetzesänderung hat die Nahrungsergänzungsmittel im Visier. Klammheimlich soll jetzt mitten in der Sommerpause ein Gesetz geändert werden, das viele Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden lassen könnte.

Gesetzesänderungen während der Urlaubszeit

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mit dem Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des LFGB (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände-und Futtermittelgesetzbuch) vom 16.07.2010 den Versuch gestartet, die Verkehrsfähigkeit von insbesondere innovativen Nahrungsergänzungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln und angereicherten Lebensmitteln, einzuschränken. In einer Nacht- und Nebelaktion will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz diese Gesetzesänderung durchziehen, die zur Folge hätte, dass Energy Drinks, diätetische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel  nicht mehr – wie bisher – als Lebensmittel, sondern als Lebensmittelzusatzstoffe betrachtet würden.

Die Konsequenz wäre, dass für jedes einzelne Produkt, das zu einer dieser drei Gruppen gehört, eine kostspielige und aufwändige Zulassung beantragt werden müsste, was sich – im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel – der Großteil der Hersteller schlicht nicht leisten könnte.

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MILCH VON GEKLONTEN KÜHEN – SCHON AKTUELL?

Ein britischer Bauer behauptet, Milch einer geklonten Kuh zu verkaufen. Ist es möglich, dass dies schon anderswo auch der Fall ist?

Die New York Times vermutet, dass unter Umgehung der erforderlichen Sicherheitsprüfung und Genehmigung in Europa schon Milch oder Fleisch von geklonten Tieren als Lebensmittel auf den Markt gekommen sein dürften. Züchter aus der Schweiz, wo es einige hundert Nachkommen von geklonten Kühen geben soll, oder aus Großbritannien, vielleicht auch aus anderen Ländern, hätten Samen und Embryonen von geklonten Tieren oder deren Nachkommen aus den USA importiert.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit gab schon 2008 zu, dass „Milch- und Fleischprodukte dieser Nachkommen von geklonten Tieren … auch schon in der Schweiz als Lebensmittel auf dem Markt“ gekommen seien. Ein britischer Bauer, der anonym bleiben will, erklärte, er habe bereits Milch von einer geklonten Kuh verkauft, dies aber heimlich gemacht, weil er sonst seine Milch nicht mehr loswerden könne. Die britische Food Standards Agency hat, dass sie diesem Bericht nachgehen wird, um sicherzustellen, dass die Gesetze eingehalten werden. Aber sie versichert, dass es keine gesundheitlichen Bedenken gegen Lebensmittelprodukte von geklonten Tieren oder ihren Nachkommen gebe.

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