Archiv der Kategorie: Katastrophen

Folgen der Ölpest: Drohen kältere Winter?

Russische Meteorologen erwarten eine neue Rekordkälte. Während man hierzulande noch davor warnt, dass sich die Welt bald in einen großen Beach-Volleyballplatz verwandeln könnte und uns nur eine CO2-Abgabe davor schützen kann, sieht man das in Moskau ganz anders: “Ich halte das Szenario eines Rekordwinters für wahrscheinlich”, sagte Wetterforscher Vadim Zavotschenkow.

Nun gibt es in der Welt der unabhängigen Medien aber bereits neue Theorien zum Thema Klimawandel. Im Raum steht, dass die BP-Ölkatastrophe von vergangenem Sommer enorme Folgen für unser Klima haben könnte. Wurde die Ölkatastrophe möglicherweise sogar absichtlich herbeigeführt? Klingt im ersten Moment sehr verschwörerisch und mysteriös, doch würde es ein wochenlanges Verpesten der Umwelt mit abschließendem Happy-End – 700 Millionen Liter Öl im Meer sind anscheinend plötzlich kein Problem mehr – wenigstens halbwegs erklären. Vielleicht will man auch einfach BP vor riesigen Strafen schützen? Oder sind es die Erderwärmung-Propagandisten, die dahinterstecken?

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WWF Living Planet Report 2010: Planet im Würgegriff – Menschheit lebt von den Rücklagen der Natur

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, dies ist die zentrale Botschaft des „Living Planet Reports 2010″, den der WWF heute vorgestellt hat. Der Bestand von 2.500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, ist seit den 70er Jahren im Schnitt um rund 30 Prozent zurückgegangen. In den Tropen ist der natürliche Reichtum sogar noch stärker eingebrochen. Hier gingen die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurück. Der Living Planet Report dokumentiert, dass die Ursache für den Artentod im wachsenden Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen liegt.

„Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft. Auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

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Ungarn: Schutzwälle gegen zweite Giftschlammwelle

Der ungarische Umweltstaatssekretär hält einen weiteren Dammbruch für unausweichlich. Ein neuer Schutzwall soll Kolontar abschirmen, der Ort wurde geräumt.

Knapp eine Woche nach dem Chemieunfall in Ungarn bereitet sich der dortige Katastrophenschutz mit Schutzwällen und einem Damm vor dem am stärksten betroffenen Dorf auf eine zweite Giftschlammlawine vor. Der Damm eines weiteren Deponiebeckens werde unausweichlich brechen, und eine neue Welle werde den Ort Kolontar treffen, sagte Umweltstaatssekretär Zoltan Illes am Sonntag. Die jüngst festgestellten Risse in der Nordwand des Beckens hätten sich nur vorübergehend wegen günstiger Wetterbedingungen nicht vergrößert. Sie würden sich aber unaufhaltsam verbreitern, besonders nachts.

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Überhitzte Meere bedrohen Korallenbestände

Alarmierende Befunde in den Meeren und Ozeanen: Weltweit stehen Korallen aufgrund hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Es droht ein verheerendes Artensterben.

Erschreckende Bilder aus dem Meer alarmieren Korallenforscher: bis zu 90 Prozent ausgeblichene Korallenbänke in den Gewässern Thailands, bleiche Riffe vor der Küste Sumatras und jetzt auch in der Karibik. Bleiche Korallen sind anfällig für Krankheiten und drohen abzusterben. Dies wäre eine Katastrophe für viele Meerestiere. Vor allem Fische, die dort ihren Nachwuchs groß ziehen, sind betroffen.

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Ungarns Katastrophen-Firma machte ihre Besitzer reich

Vor der Umweltkatastrophe brachte der Alukonzern MAL seinen Eigentümern gute Gewinne. Sie gehören zu den reichsten Ungarns.

Am Tag nach dem verheerenden Dammbruch in Ungarn glaubten die Manager der Aluminiumfabrik MAL noch, die Lage unter Kontrolle zu haben. Die Produktion könne sehr bald wieder aufgenommen werden, versicherten sie einem Bergbaumagazin. Die ungarischen Behörden aber sind anderer Meinung. Die Tonerdefabrik des Konzerns Magyar Aluminium in der Stadt Ajka bleibt gesperrt. Weitere Becken mit dem giftigen Rotschlamm gelten als instabil. Deren Dämme müssen jetzt gesichert werden.

Die Firmenleitung ist am fünften Tag nach der Katastrophe untergetaucht.

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Giftschlammkatastrophe Ungarn: Schaden wird heruntergespielt

Umweltkatastrophe in Ungarn: Greenpeace-Chemiker entdecken „überraschend hohe Giftwerte“. Aluminiumkonzern fühlt sich „völlig schuldlos“.

 

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

 

Von „überraschend“ hohen Giftwerte in Rotschlamm-Proben, die man im ungarischen Ort Kolontar am Tag nach dem katastrophalen Bruch eines Bauxitschlammspeichers entnommen habe, sprachen Vertreter von Greenpeace Österreich heute bei einer Pressekonferenz. Die Proben, die dem österreichischen Umweltbundesamt in Wien und dem Balint-Labor in Budapest übergeben wurden, enthielten außergewöhnlich viel Arsen, nämlich 110 mg/kg, was nach Angaben der Umweltschutzorganisation „das Doppelte der sonst üblichen Konzentrationen in Rotschlamm“ sei. Sowie hohe Quecksilber (1,3 mg/kg Quecksilber) und Chrom-Anteile (660 mg/kg).

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Eine Welt ohne Bienen?

Seit einigen Jahren beobachten Imker ein großes Bienensterben, besonders in den USA, Europa, dem Nahen Osten, sowie Japan. Dabei kommt es zu Verlusten von bis zu 85 Prozent der Kolonien.

Biene  

Biene

Der Bienenvölker-Kollaps schadet nicht nur den Geschäften der Imker, auch für die Landwirtschaft ist er bedeutsam. 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen sind von der Bienen-Bestäubung abhängig.

Der französische Imker Rene Bayon ist sehr besorgt:
“In den Regionen Isere, Lyonnais und im Elsaß gibt es große Verluste, in manchen Fällen sterben sogar mehr als die Hälfte der Bienen.
Hier bei uns gibt es pro Jahr bis zu einem Viertel Verlust, rund 15 Prozent davon sterben im Winter, was relativ normal ist.”

Um dem Bienensterben auf die Spur zu kommen, hat die Europäische Union das Forschungsprojekt Bee-Doc ins Leben gerufen. Elf Universitäten aus insgesamt neun Ländern arbeiten zusammen.

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DAS GROSSE FISCHSTERBEN IN LOUISIANA – HANDELT ES SICH UM ENTARTETE EINZELLER?

UNERKLÄRLICHES FISCHSTERBEN IN LOUISIANA – ZUSAMMENHÄNGE MIT DER ÖLPEST?

Der Küstenschutz des Landkreises Plaquemines Parish hatte das Massensterben vor einigen Tagen entdeckt und die Fotos veröffentlicht. Unter den toten Fischen sind neben Rotbarschen, Forellen, Flussaalen, Stachelrochen und einer Heringsart auch Krebse und Krabben. Sogar ein toter Baby-Wal wurde an der Oberfläche gefunden.

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

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STURM VERSETZT NEW YORK IN AUSNAHMEZUSTAND

New York im kurzzeitigen Ausnahmezustand: Für Meteorologen völlig überraschend hat ein schwerer Sturm in der Metropole gewütet und mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Trucks wurden umgeweht, der Flughafen gesperrt, Züge hatten Verspätung. Für Staten Island wurde sogar eine Tornadowarnung ausgerufen.

New York – „Er kam praktisch aus dem Nichts“, sagte ein Meteorologe im Radio über den Sturm, der New York mitten im dichtesten Berufsverkehr überraschte. Auf den Straßen der Metropole ging über Stunden nichts mehr, die Flughäfen stellten den Betrieb ein, und selbst die Eisenbahnen klagten über Ausfälle und stundenlange Verspätungen. Lediglich die U-Bahnen fuhren, waren aber völlig überfüllt.

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WAS UNS BP VERSCHWEIGT

Monatelang strömte das Öl im Golf von Mexiko aus dem explodierten Tiefseebohrloch. Zur Zeit, so sagt BP, fließe kein Öl mehr in die Tiefsee. Wahrheit oder Wunschdenken?

Jedenfalls hat das Unternehmen die Unterwasserkameras abgestellt und alle Tiefsee-U-Boote im Golf von Mexiko arbeiten längst unter der Regie von BP. An den Stränden von Louisiana und Florida wird weniger Öl gefunden, allerdings hat auch hier nur derjenige Zugang, den BP zulässt. Im Meer wurden riesige Öllachen gesichtet.

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NEUSEELAND VON ZWEI ERDBEBEN UND FLUGZEUGABSTURZ ERSCHÜTTERT

Nach einem Erdbeben der Stärke 7 haben die Behörden in Neuseelands Christchurch den Notstand ausgerufen. Kurz danach kam es in der Nähe der zweitgrössten Stadt des Landes zur nächsten Tragödie.

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,1 hat am frühen Samstagmorgen Neuseeland erschüttert und auf der Südinsel schwere Schäden verursacht. In der Stadt Christchurch stürzten Häuser ein, das Mobilfunknetz brach zusammen, Strassen waren blockiert, die Gas- und Wasserversorgung war unterbrochen. Es wurden aber nur zwei Menschen schwerer verletzt, wie Krankenhausmitarbeiter erklärten. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

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ÖLFIEBER AN DER ARKTIS

Das Ölfieber in der Arktis ist früher als erwartet ausgebrochen.Der britische Ölkonzern Cairn Energy hat in der vergangenen Woche verkündet, dass Öl und Gas im Beaufort-Meer vor der Küste Grönlands gefunden wurden.

Die endgültigen Ergebnisse der Bohrungen werden erst im Oktober von den Briten präsentiert. Dennoch ist bereits jetzt klar, dass es Öl in Grönland gibt. Nur eine Frage stellt sich: Wann wird danach gebohrt?

Anfang der kommenden Woche will das Bureau of Minerals and Petroleum der Grönländer bekanntgeben, welche weiteren Unternehmen den Zuschlag bei der Ausschreibung für die Tiefseebohrungen im Beaufort-Meer bekommen haben. Im kommenden Jahr soll eine weitere Ausschreibung erfolgen. Im Jahr darauf soll die dritte Ausschreibung stattfinden. Die wichtigsten Ölkonzerne mit viel Erfahrung bei der Rohstoffförderung in den nördlichen Breiten stehen Schlange, um die Lizenz zu bekommen: die US-Ölunternehmen ExxonMobil und Chevron, die britische-niederländische Shell und der norwegische Energieriese StatOil.

Mittlerweile kam es im Beaufort-Meer zu Auseinandersetzungen zwischen den Greenpeace-Kämpfern, dem Grenzschutz, der Marine und den dänischen und grönländischen Polizisten (Grönland ist Bestandteil Dänemarks). Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stach bereits ins See mit dem Ziel Grönland. Zuvor hatte Grönland eine 500-Meter-Sicherheitszone um die Bohrinsel der Cairn Energy eingerichtet.

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ERNEUT ÖLPLATTFORM IM GOLF VON MEXIKO EXPLODIERT

Im Golf von Mexiko vor der US-Küste ist am Donnerstagnachmittag wieder eine Öl-Bohrinsel explodiert. Das teilte die Küstenwache mit. Demnach habe sich die Explosion etwa 80 Meilen (rund 130 Kilometer) vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana ereignet.

Erst vor wenigen Monaten war im Golf von Mexiko die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ explodiert, was eine monatelange Ölkatastrophe in dem Gewässer und am Küstenstreifen auslöste.

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USA: GEHEIMER GENOZID DURCH RADIOAKTIVE VERSEUCHUNG NACH STILLGELEGTEM URANABBAU

„Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt an Krebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört,“ sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz „Sacred Land – Poisoned Peoples“. Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

In und um die Black Hills liegen über 1.000 seit den 70er Jahren stillgelegte Uranminen. „Ich nenne es das geheime Tschernobyl der USA, weil die radioaktive Verseuchung jeden betrifft. Aus den offenen und zum Teil mit Wasser gefüllten alten Minen und aus den über 10.000 Bohrlöchern, die bei Explorationen bis zu 800 Fuß tief getrieben wurden, tritt Radon aus. Luft und Wasser sind radioaktiv kontaminiert. Bäche und Flüsse – und auch das
Grundwasser – münden in den Missouri. Und der mündet in den Mississippi.“ Die strahlenden Uranminen betreffen damit nicht nur die Bevölkerung South Dakotas, sondern große Teile der Menschen in den USA.

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WWF WARNT VOR DRAMATISCHER ÜBERNUTZUNG DER OSTSEE

Der Ostsee droht nach Einschätzung der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in den nächsten 20 Jahren eine dramatische Übernutzung und der Verlust weiträumiger Ökosysteme.

Laut einer am Donnerstag in Stralsund vorgestellten Studie werden vor allem Schifffahrt, Offshore-Industrie und Umweltbelastungen durch weiter zunehmenden Tourismus um mehr als das Doppelte steigen. WWF-Projektleiter Jochen Lamp forderte eine auf Nachhaltigkeit und Kapazitätsbegrenzung gerichtete Meeresraumplanung, die von den Staatschefs der neun Anrainerstaaten zur Chefsache gemacht werden müsse.

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LECKS UND UNFÄLLE AUF BOHRINSELN HÄUFEN SICH

Gemäss einem Bericht der britischen Kontrollbehörde häufen sich die Vorfälle auf den Bohrinseln in bedenklicher Weise.

Auf den Bohrinseln in britischen Gewässern ist die Zahl der Öllecks und Unfälle im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht der zuständigen Kontrollbehörde HSE hervor. Meldungen von 300 Öl- und Gasanlagen in britischen Gewässern wurden dafür ausgewertet. Ergebnis: 85 größere Lecks, ein Jahr zuvor waren es nur 61. Das ist ein Anstieg um 42 Prozent.

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