Archiv der Kategorie: DER MENSCH & PLANET ERDE

Folgen der Ölpest: Drohen kältere Winter?

Russische Meteorologen erwarten eine neue Rekordkälte. Während man hierzulande noch davor warnt, dass sich die Welt bald in einen großen Beach-Volleyballplatz verwandeln könnte und uns nur eine CO2-Abgabe davor schützen kann, sieht man das in Moskau ganz anders: “Ich halte das Szenario eines Rekordwinters für wahrscheinlich”, sagte Wetterforscher Vadim Zavotschenkow.

Nun gibt es in der Welt der unabhängigen Medien aber bereits neue Theorien zum Thema Klimawandel. Im Raum steht, dass die BP-Ölkatastrophe von vergangenem Sommer enorme Folgen für unser Klima haben könnte. Wurde die Ölkatastrophe möglicherweise sogar absichtlich herbeigeführt? Klingt im ersten Moment sehr verschwörerisch und mysteriös, doch würde es ein wochenlanges Verpesten der Umwelt mit abschließendem Happy-End – 700 Millionen Liter Öl im Meer sind anscheinend plötzlich kein Problem mehr – wenigstens halbwegs erklären. Vielleicht will man auch einfach BP vor riesigen Strafen schützen? Oder sind es die Erderwärmung-Propagandisten, die dahinterstecken?

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WWF Living Planet Report 2010: Planet im Würgegriff – Menschheit lebt von den Rücklagen der Natur

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, dies ist die zentrale Botschaft des „Living Planet Reports 2010″, den der WWF heute vorgestellt hat. Der Bestand von 2.500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, ist seit den 70er Jahren im Schnitt um rund 30 Prozent zurückgegangen. In den Tropen ist der natürliche Reichtum sogar noch stärker eingebrochen. Hier gingen die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurück. Der Living Planet Report dokumentiert, dass die Ursache für den Artentod im wachsenden Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen liegt.

„Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum u.a. der Tropen erkauft. Auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

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Ungarn: Schutzwälle gegen zweite Giftschlammwelle

Der ungarische Umweltstaatssekretär hält einen weiteren Dammbruch für unausweichlich. Ein neuer Schutzwall soll Kolontar abschirmen, der Ort wurde geräumt.

Knapp eine Woche nach dem Chemieunfall in Ungarn bereitet sich der dortige Katastrophenschutz mit Schutzwällen und einem Damm vor dem am stärksten betroffenen Dorf auf eine zweite Giftschlammlawine vor. Der Damm eines weiteren Deponiebeckens werde unausweichlich brechen, und eine neue Welle werde den Ort Kolontar treffen, sagte Umweltstaatssekretär Zoltan Illes am Sonntag. Die jüngst festgestellten Risse in der Nordwand des Beckens hätten sich nur vorübergehend wegen günstiger Wetterbedingungen nicht vergrößert. Sie würden sich aber unaufhaltsam verbreitern, besonders nachts.

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Zurück in die Eiszeit?

The Day after Tomorrow ist nur ein Film mit vielen Specialeffects? Bis jetzt schon! Aber vielleicht existieren heiße Sommer bald wirklich nur noch in unserer Erinnerung. Ein Wissenschaftler glaubt, dass sich unser Klima innerhalb von zehn Jahren dramatisch ändern kann. Ganz Europa könnte dann in eine neue Eiszeit verfallen. Unbestritten ist, dass sich solche abrupten Klimawechsel bereits ereignet haben. Kann sich so ein Kälteeinbruch wiederholen?

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Erderwärmung? In Moskau bereitet man sich jetzt auf den kältesten Winter seit 1.000 Jahren vor

Die Vereinten Nationen schüren in diesen Tagen die Panik der Bürger vor einem angeblichen Klimawandel. Und deutsche Qualitätsjournalisten gehorchen und verbreiten die Horrormeldung, nach der in der erwarteten Hitzeperiode möglicherweise der deutsche Wald sterben muss. Ein schreckliches Szenario droht: Fichten könnten absterben!

Welcher Journalist weiß denn heute schon, dass die Entfichtung ökologisch gewünscht ist. Die Väter dieser Journalisten haben vor einigen Jahrzehnten über ein drohendes Waldsterben geschrieben, das bis zum Jahre 2000 den deutschen Wald absterben lassen sollte. Daran will heute kein »Qualitätsjournalist« mehr erinnert werden. Und es passt auch nicht ins politisch korrekte Bild, dass Wissenschaftler uns gerade den kältesten Winter seit 1.000 Jahren prognostizieren. Wir sollen diese schönen Herbststage demnach genießen – denn in wenigen Wochen kommt eine Eiseskälte auf Europa zu. Das passt mal wieder gar nicht zur prognostizierten angeblichen Erderwärmung.

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Blitzverhinderung als alternative Energiequelle

Die Natur ist voller Energie, wir leben in einem Überfluss an Energie, der unsere Vorstellungskraft noch immer sprengt. Immer wieder tauchen neue Methoden auf, diesen endlosen Vorrat anzuzapfen.

Brasilianische Forscher stellten auf dem Treffen der American Chemical Society eine solche Idee vor: Panels auf den Hausdächern sollen künftig elektrischen Strom aus jener Energie der Atmosphäre erzeugen, die sich sonst in Blitzen entladen würde. „Elektrizität aus der Atmosphäre kann die alternative Energiequelle der Zukunft sein. Mit ihr können Häuser beleuchtet oder Elektroautos betrieben werden“, so Studienleiter Fernando Galembeck von der Universität Campinas.

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Überhitzte Meere bedrohen Korallenbestände

Alarmierende Befunde in den Meeren und Ozeanen: Weltweit stehen Korallen aufgrund hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Es droht ein verheerendes Artensterben.

Erschreckende Bilder aus dem Meer alarmieren Korallenforscher: bis zu 90 Prozent ausgeblichene Korallenbänke in den Gewässern Thailands, bleiche Riffe vor der Küste Sumatras und jetzt auch in der Karibik. Bleiche Korallen sind anfällig für Krankheiten und drohen abzusterben. Dies wäre eine Katastrophe für viele Meerestiere. Vor allem Fische, die dort ihren Nachwuchs groß ziehen, sind betroffen.

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Ungarns Katastrophen-Firma machte ihre Besitzer reich

Vor der Umweltkatastrophe brachte der Alukonzern MAL seinen Eigentümern gute Gewinne. Sie gehören zu den reichsten Ungarns.

Am Tag nach dem verheerenden Dammbruch in Ungarn glaubten die Manager der Aluminiumfabrik MAL noch, die Lage unter Kontrolle zu haben. Die Produktion könne sehr bald wieder aufgenommen werden, versicherten sie einem Bergbaumagazin. Die ungarischen Behörden aber sind anderer Meinung. Die Tonerdefabrik des Konzerns Magyar Aluminium in der Stadt Ajka bleibt gesperrt. Weitere Becken mit dem giftigen Rotschlamm gelten als instabil. Deren Dämme müssen jetzt gesichert werden.

Die Firmenleitung ist am fünften Tag nach der Katastrophe untergetaucht.

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Giftschlammkatastrophe Ungarn: Schaden wird heruntergespielt

Umweltkatastrophe in Ungarn: Greenpeace-Chemiker entdecken „überraschend hohe Giftwerte“. Aluminiumkonzern fühlt sich „völlig schuldlos“.

 

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

Giftschlammkatastrophe in Ungarn | Foto: Sándor H. Szabo, AP / derStandard.at

 

Von „überraschend“ hohen Giftwerte in Rotschlamm-Proben, die man im ungarischen Ort Kolontar am Tag nach dem katastrophalen Bruch eines Bauxitschlammspeichers entnommen habe, sprachen Vertreter von Greenpeace Österreich heute bei einer Pressekonferenz. Die Proben, die dem österreichischen Umweltbundesamt in Wien und dem Balint-Labor in Budapest übergeben wurden, enthielten außergewöhnlich viel Arsen, nämlich 110 mg/kg, was nach Angaben der Umweltschutzorganisation „das Doppelte der sonst üblichen Konzentrationen in Rotschlamm“ sei. Sowie hohe Quecksilber (1,3 mg/kg Quecksilber) und Chrom-Anteile (660 mg/kg).

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Eine Welt ohne Bienen?

Seit einigen Jahren beobachten Imker ein großes Bienensterben, besonders in den USA, Europa, dem Nahen Osten, sowie Japan. Dabei kommt es zu Verlusten von bis zu 85 Prozent der Kolonien.

Biene  

Biene

Der Bienenvölker-Kollaps schadet nicht nur den Geschäften der Imker, auch für die Landwirtschaft ist er bedeutsam. 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen sind von der Bienen-Bestäubung abhängig.

Der französische Imker Rene Bayon ist sehr besorgt:
“In den Regionen Isere, Lyonnais und im Elsaß gibt es große Verluste, in manchen Fällen sterben sogar mehr als die Hälfte der Bienen.
Hier bei uns gibt es pro Jahr bis zu einem Viertel Verlust, rund 15 Prozent davon sterben im Winter, was relativ normal ist.”

Um dem Bienensterben auf die Spur zu kommen, hat die Europäische Union das Forschungsprojekt Bee-Doc ins Leben gerufen. Elf Universitäten aus insgesamt neun Ländern arbeiten zusammen.

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Sonnenwind-Kraftwerk im Weltraum

Nach einem Konzept wären die Satelliten billig und technisch einfach, das Problem bleibt, wie die Energie zur Erde kommen soll.

Vor 50 Jahren überlegte der Physiker Freeman Dyson, dass intelligente Zivilisationen versuchen würden, die Energie, die von der Sonne ihres Planetensystems erzeugt wird, maximal zu nutzen. Er stellte sich vor, dass eine Art Blase oder ein Schwarm von Sonnensegel, das Planetensystem umgeben könnte. Durch eine solche Dyson-Sphäre würde dann nur noch Infrarotstrahlung ausgehen, anhand derer sich dann auch ein Planetensystem entdecken ließe, das von einer intelligenten Zivilisation bewohnt würde.

Zwar wird angesichts der Klimaerwärmung seit einiger Zeit ein wenig realistischer über Geo-Engineering nachgedacht, der Bau von Dyson-Sphären ist bestenfalls Science Fiction. Allerdings gibt es schon länger Überlegungen, wie man die Sonnenenergie aus dem Weltraum als Energiequelle nutzen könnte. Meist ging man davon aus, riesige Sonnensegel zu nutzen, was noch denkbar erscheint. Schwieriger würde denn schon sein, wie man die Energie auf die Erde hinunterbringt. Gedacht wurde beispielsweise daran, den Strom in Mikrowellen umzuwandeln und mit Antennen zu einer Empfangsstation mit riesigen Schirmen auf der Erde zu senden, wo die Mikrowellen wieder in Strom umgewandelt würden.

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Der globale Wasserkreislauf verändert sich auf „alarmierende“ Weise

Nach einer Studie wachsen die Wassermassen schnell, da die Flüsse immer mehr Süsswasser in die Meere transportieren. Der Grund ist vermutlich die Klimaerwärmung.

Alljährlich fließt mehr Süßwasser in die Ozeane des Meeres. Grund dafür seien häufigere und extremere Stürme, die nach Ansicht von US-Geologen mit der globalen Erwärmung verbunden sind. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Jay Famiglietti von der University of California in Irvine haben für ihre Studie, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen ist, weltweite Daten von Satelliten ausgewertet, um abzuschätzen, wie viel Wasser vom Land in die Meere fließt.

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Windanlagen verändern lokales Klima

Wenn sich große Windkraftanlagen ausbreiten, könnte dies Folgen für die benachbarte Landwirtschaft haben

Erneuerbare Energien scheinen das Versprechen mit sich zu tragen, dass sie schonender nicht nur für das Klima, sondern auch für die Umwelt sind. Aber sie greifen natürlich auch in die Umwelt ein und verändern sie, wenn großflächig Solar-, Biomasse- oder Windkraftanlagen errichtet werden. Auch sie könnten Auswirkungen haben, die sich als Geo-Engineering bezeichnen ließen.

Große Windfarmen, so eine in Studie von Wissenschaftlern der University of Illinois, verändern auch die lokalen Lufttemperaturen.

Windkraftanlage auf dem Land

Windkraftanlage auf dem Land

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KLIMALÜGE: DIE NÄCHSTE ETAPPE

Der wissenschaftliche Berater des Weissen Haus John Holdren hat für das eingebildete Phänomen der Klimaerwärmung jetzt einen neuen Namen erfunden und nennt es „globale Klimastörung“.

Diese neue Beschreibung wurde von Holdren anlässlich einer Ansprache in Olso Norwegen verkündet und zeigt, wenn der Temperaturanstieg nicht in der Realität stattfindet und nur mit Betrug und Datenfälschung wie durch Climategate aufgedeckt hingebogen werden kann, dann muss man eine neue Terminologie erfinden um die Leute zu verarschen.

Holdren sagte, der Begriff “globale Erwärmung” vereinfacht die Komplexität der Wirkung der Treibhausgase die in die Atmosphäre gelangen. „Globale Klimastörung“, sagte er, ist eine bessere Beschreibung. Aber der Begriff „Treibhausgase“ ist auch umstritten, aber das ist ein anderes Thema.

Also, dann ändern wir jetzt in unserem Neusprech-Diktionär das Wort Klimaerwärmung in Klimastörung um, dabei sind die einzigen die hier gestört sind die Fanatiker welche uns die Klimareligion unbedingt aufzwingen wollen. Vielleicht sollten wir gleichzeitig den Begriff Klimawissenschaftler in KlimaUNwissenschaftler oder Klimabetrüger umändern. Passt ja besser wenn sie nur bescheissen und die Fakten so verfälschen, um ihre Panikmache zu belegen, damit sie riesige Summen an Forschungsgelder kassieren können.

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WENN DIE ERDE DEM MOND GLEICHT UND UNBEWOHNBAR WIRD

Autor: Peter Nowak

Längst diskutieren Politik und Kunst über die Frage, ob und wie sich die Menschen dem Klimawandel anpassen können

Anfang September 2010 fand in Dessau eine vom Wetterdienst und Bundesumweltamt organisierte Konferenz unter dem Titel „Forschung des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel“ statt. Schon wird heftig über die verschiedenen Anpassungsmaßnahmen und die Prioritäten gestritten. Denn die Liste der Maßnahmen ist lang und nicht gerade billig.

Sie beginnt bei der Neujustierung von Klimaanlagen in ICE, damit die nicht gerade dann ausfallen, wenn sie am Dringendsten gebraucht werden. Auch die Folgen des Klimawandels für die Versicherungswirtschaft spielen bei der Debatte über die Anpassungsmaßnahmen eine wichtige Rolle. Denn in Gegenden, in denen das Hochwasser oder der Wirbelsturm immer häufiger zuschlagen, wird es für die Betroffenen immer schwerer, sich versichern zu lassen.

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Rasend schnelle Umpolung des Erdmagnetfelds

Autor: Andreas von Rétyi

Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis sorgt derzeit für Aufsehen unter Experten. Zwei US-amerikanische Forscher glauben entdeckt zu haben, dass eine Umpolung des Erdmagnetfelds wesentlich schneller erfolgen kann als bisher vermutet. Statt mehrere Jahrtausende in Anspruch zu nehmen, seien den aktuellen Analysen zufolge nur wenige Jahre dafür erforderlich. Die nächste Feldumkehr ist überfällig. Sollte sie ebenso schnell erfolgen, könnte dies gefährliche Folgen für uns haben.

Magnetfeld der Erde

Magnetfeld der Erde

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DAS GROSSE FISCHSTERBEN IN LOUISIANA – HANDELT ES SICH UM ENTARTETE EINZELLER?

TRANSMUTATION: NEUES VERFAHREN, WIE ATOMMÜLL UNSCHÄDLICH GEMACHT WERDEN KANN

Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Atommüll unschädlich machen wollen. Damit rauben sie Kernkraft-Gegnern viele Argumente.

Die Transmutation ist keine Utopie mehr. Irgendwann wird der Atommüll nicht mehr strahlen, vielleicht schon sehr bald. Foto: DPA

Die Transmutation ist keine Utopie mehr. Irgendwann wird der Atommüll nicht mehr strahlen, vielleicht schon sehr bald. Foto: DPA

Mit einem Lächeln lesen wir heute über die Alchemisten, die zu Beginn der Neuzeit sich anschickten, in die Grundlagen unserer Welt einzugreifen, die aus einem chemischen Element ein anderes herstellen wollten. Ihr Hauptziel: aus unedlen Metallen Gold herstellen. Helfen sollte der Stein der Weisen, doch wurde er nie ge- oder erfunden. Er blieb ein Mythos.

Heute weiß man, warum die Alchemisten im 15. und 16. Jahrhundert trotz ihrer Mörser und Stößel, trotz Retorten, Serpentinen und anderen Gerätschaften, in denen sie es blubbern und zischen ließen, nicht zum Ziel kommen konnten.

Ein Element in ein anderes zu verwandeln, an der Wertigkeit der Urstoffe zu manipulieren war den vom Urknall aufgeladenen Kräften des Kosmos vorbehalten. Der Mensch war zu klein und schwach dafür.

Das änderte sich seit dem Einstieg ins Atomzeitalter. Himmlische Kräfte werden frei im Reaktor, die Atomkerne spalten sich – und herauskommt bei diesem Prozess, der nun schon ein halbes Jahrhundert anhält, nicht nur elektrische Energie, sondern auch das, was mancher als die teuflischsten Elemente ansieht: giftiger, ewig strahlender Atommüll.

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WEGEN GLETSCHERSCHMELZE AM POLARKREIS VERSCHIEBT SICH DIE ERDOBERFLÄCHE ZUM ERDMITTELPUNKT

Grönland und Alaska schrumpfen: Jährlich schmelzen riesige Mengen Gletschereis. Durch den Masseverlust verschiebt sich sogar die Erdoberfläche.

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Die Nasa Karte zeigt die Masseverluste (blau) und Massegewinne (gelb-rot). Foto: NASA

Grönland ist weltweit der Hauptverlierer an Eismasse. Die Insel gibt rund 104 Milliarden Tonnnen Gletschereis pro Jahr Jahr ans Meer ab. Kurz danach folgt Alaska, hier schmelzen zwei Tonnen weniger Eis im Jahr als in Grönland. An dritter Stelle liegt die Westantarktis, wo etwa 64 Milliarden Tonnen Gletschereis wegschmelzen.

Das zeigt eine Weltkarte, die europäische Wissenschaftler und Nasa Experten in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht haben. Auf der Karte ist zu sehen wie sich die Massen von der letzten großen Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren bis heute auf der Erde verschoben haben.

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UNERKLÄRLICHES FISCHSTERBEN IN LOUISIANA – ZUSAMMENHÄNGE MIT DER ÖLPEST?

Der Küstenschutz des Landkreises Plaquemines Parish hatte das Massensterben vor einigen Tagen entdeckt und die Fotos veröffentlicht. Unter den toten Fischen sind neben Rotbarschen, Forellen, Flussaalen, Stachelrochen und einer Heringsart auch Krebse und Krabben. Sogar ein toter Baby-Wal wurde an der Oberfläche gefunden.

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

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STURM VERSETZT NEW YORK IN AUSNAHMEZUSTAND

New York im kurzzeitigen Ausnahmezustand: Für Meteorologen völlig überraschend hat ein schwerer Sturm in der Metropole gewütet und mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Trucks wurden umgeweht, der Flughafen gesperrt, Züge hatten Verspätung. Für Staten Island wurde sogar eine Tornadowarnung ausgerufen.

New York – „Er kam praktisch aus dem Nichts“, sagte ein Meteorologe im Radio über den Sturm, der New York mitten im dichtesten Berufsverkehr überraschte. Auf den Straßen der Metropole ging über Stunden nichts mehr, die Flughäfen stellten den Betrieb ein, und selbst die Eisenbahnen klagten über Ausfälle und stundenlange Verspätungen. Lediglich die U-Bahnen fuhren, waren aber völlig überfüllt.

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WAS UNS BP VERSCHWEIGT

Monatelang strömte das Öl im Golf von Mexiko aus dem explodierten Tiefseebohrloch. Zur Zeit, so sagt BP, fließe kein Öl mehr in die Tiefsee. Wahrheit oder Wunschdenken?

Jedenfalls hat das Unternehmen die Unterwasserkameras abgestellt und alle Tiefsee-U-Boote im Golf von Mexiko arbeiten längst unter der Regie von BP. An den Stränden von Louisiana und Florida wird weniger Öl gefunden, allerdings hat auch hier nur derjenige Zugang, den BP zulässt. Im Meer wurden riesige Öllachen gesichtet.

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ARTENSTERBEN WEGEN UMWELTVERÄNDERUNGEN

Die Erde erlebt gerade ein Massensterben der Arten

2010 ist das „Internationale Jahr der Artenvielfalt“, so haben es die Vereinten Nationen ausgerufen. Aber angesichts der tatsächlichen Situation auf der Erde sollte es eigentlich das Jahr des Artensterbens heißen. Die Experten gehen davon aus, dass die Gesamtzahl der Arten seit 1970 bereits um mindestens 40 Prozent geschwunden ist, täglich verschwinden heute etwa 130 Pflanzen- und Tierarten endgültig. Der Grund sind vom Menschen verursachte Umweltveränderungen.

Ein Tiefsee-Bewohner tropischer Regionen ist der Drachenfisch, der durch seinen ganz eigenen chemischen Prozess leuchten kann. Foto: Julian Finn, Museum Victoria, Census for Marine Life

Ein Tiefsee-Bewohner tropischer Regionen ist der Drachenfisch, der durch seinen ganz eigenen chemischen Prozess leuchten kann. Foto: Julian Finn, Museum Victoria, Census for Marine Life

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MEHR ALS EIN DRITTEL DES IN DEN USA PRODUZIERTEN GETREIDES FÜR ETHANOLHERSTELLUNG

36 Prozent des in den USA produzierten Getreides wird zur Herstellung von Ethanol verwendet

Nach Angaben der Energy Information Administration (EIA) wurden im Juni im Schnitt täglich 854.000 Barrel agrarisches Ethanol produziert, nach 846,000 b/d im Mai und nur 686.000 b/d im Juni 2009.

Insgesamt wird von der Renewable Fuels Association, einer Organisation der Ethanolindustrie, eine Jahresproduktion von 12,87 Mrd. Gallonen erwartet, wofür in den Jahren 2010/2011 rund 36 Prozent des in den USA produzierten Getreides verwendet wird. Bis Juli wurden davon 182,7 Millionen Gallonen exportiert, wovon im Juli 42 Prozent nach Kanada gingen. Rund ein Drittel des Umsatzes machte die Industrie dabei mit dem als Futtermittel verkauften Nebenprodukt DDGS (Dried Distillers Grains with Solubles), von dem 28 Prozent exportiert wurden, 40 % davon nach China.

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NEUE TEMPERATURREKORDE IM AUGUST

US-Wissenschaftler haben Daten für den August vorgelegt

Und es wird wärmer und wärmer. Das Goddard Institute for Space Studies der NASA hat die Daten für den August vorgelegt. Demnach lag auch im vergangenen Monat die über den ganzen Monat gemittelte Lufttemperatur in zwei Meter Höhe über den Erdboden bzw. dem Meeresspiegel deutlich über dem langjährigen Mittel, und zwar um 0,53 Grad Celsius. Damit ist das Jahr auf dem besten Wege, einen neuen Temperaturrekord aufzustellen.

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NEUSEELAND VON ZWEI ERDBEBEN UND FLUGZEUGABSTURZ ERSCHÜTTERT

Nach einem Erdbeben der Stärke 7 haben die Behörden in Neuseelands Christchurch den Notstand ausgerufen. Kurz danach kam es in der Nähe der zweitgrössten Stadt des Landes zur nächsten Tragödie.

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,1 hat am frühen Samstagmorgen Neuseeland erschüttert und auf der Südinsel schwere Schäden verursacht. In der Stadt Christchurch stürzten Häuser ein, das Mobilfunknetz brach zusammen, Strassen waren blockiert, die Gas- und Wasserversorgung war unterbrochen. Es wurden aber nur zwei Menschen schwerer verletzt, wie Krankenhausmitarbeiter erklärten. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

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ÖLFIEBER AN DER ARKTIS

Das Ölfieber in der Arktis ist früher als erwartet ausgebrochen.Der britische Ölkonzern Cairn Energy hat in der vergangenen Woche verkündet, dass Öl und Gas im Beaufort-Meer vor der Küste Grönlands gefunden wurden.

Die endgültigen Ergebnisse der Bohrungen werden erst im Oktober von den Briten präsentiert. Dennoch ist bereits jetzt klar, dass es Öl in Grönland gibt. Nur eine Frage stellt sich: Wann wird danach gebohrt?

Anfang der kommenden Woche will das Bureau of Minerals and Petroleum der Grönländer bekanntgeben, welche weiteren Unternehmen den Zuschlag bei der Ausschreibung für die Tiefseebohrungen im Beaufort-Meer bekommen haben. Im kommenden Jahr soll eine weitere Ausschreibung erfolgen. Im Jahr darauf soll die dritte Ausschreibung stattfinden. Die wichtigsten Ölkonzerne mit viel Erfahrung bei der Rohstoffförderung in den nördlichen Breiten stehen Schlange, um die Lizenz zu bekommen: die US-Ölunternehmen ExxonMobil und Chevron, die britische-niederländische Shell und der norwegische Energieriese StatOil.

Mittlerweile kam es im Beaufort-Meer zu Auseinandersetzungen zwischen den Greenpeace-Kämpfern, dem Grenzschutz, der Marine und den dänischen und grönländischen Polizisten (Grönland ist Bestandteil Dänemarks). Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stach bereits ins See mit dem Ziel Grönland. Zuvor hatte Grönland eine 500-Meter-Sicherheitszone um die Bohrinsel der Cairn Energy eingerichtet.

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ERNEUT ÖLPLATTFORM IM GOLF VON MEXIKO EXPLODIERT

Im Golf von Mexiko vor der US-Küste ist am Donnerstagnachmittag wieder eine Öl-Bohrinsel explodiert. Das teilte die Küstenwache mit. Demnach habe sich die Explosion etwa 80 Meilen (rund 130 Kilometer) vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana ereignet.

Erst vor wenigen Monaten war im Golf von Mexiko die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ explodiert, was eine monatelange Ölkatastrophe in dem Gewässer und am Küstenstreifen auslöste.

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NUN KÜRZT AUCH FRANKREICH DIE VERGÜTUNGEN FÜR SOLARSTROM

Auch die französische Regierung kürzt nach Deutschland und Spanien nun die Vergütungen für Solarstrom. Dennoch bleibt der Markt im Nachbarland attraktiv – auch für deutsche Firmen

Bisher lebten die französischen Solarstromproduzenten wie Gott in Frankreich: Um den erneuerbaren Strom zu fördern, gab es hohe Vergütungssätze. Auch nach der dritten Kürzung in Folge, die Anfang der Woche in Kraft trat, liegen die Sätze noch um einiges höher als in Deutschland. Insgesamt werden die Einspeisevergütungen um 12 Prozent gesenkt. Das betrifft allerdings nur gewerbliche Solarstromproduzenten. Ausgenommen sind private Haushalte, die sich Solarpanele bis zu 30 Quadratmeter installieren.

„Die neue Absenkung der Tarife hat uns nicht sehr geschockt“, erklärt Vael Elamine von der Gewerkschaft für die Erneuerbare-Energien-Branche. Es sei aber unverantwortlich, dass die neuen Tarife erst eine Woche vorher bekannt gegeben wurden, kritisiert der Solarstromexperte der Gewerkschaft. Pleiten von kleineren Solarunternehmen seien deshalb nicht auszuschließen. Immerhin kürzte die Regierung die Tarife seit letztem Jahr schon um insgesamt 40 Prozent. „Langsam wird es auch für die französische Solarwirtschaft kritisch“, meint Elamine. Er hofft, dass es erst einmal bei den aktuellen Kürzungen bleibt.

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FOLGEN VON PEAK OIL

Katastrophale Kettenreaktionen: Das „Dezernat Zukunftsanalyse“ eines Bundeswehrzentrums stellt sich die Folgen des Peak Oil vor

Wie wird sich die von Industriestaaten dominierte Welt verändern, wie Deutschland, wenn die Ölreserven ausgehen? Über Peak Oil und die Folgen, Kriege über Ressourcen ist schon viel geschrieben worden; der Spiegel, der offensichtlich über Blogs auf die Spur des Papiers geraten ist, hat nun Anfang der Woche auf ein Strategiepapier des „Zentrums für Transformation der Bundeswehr“ hingewiesen, das eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht war. Die 99-seitige Studie des „Dezernats Zukunftsanalyse“ hat einen eigentümlichen Reiz durch die technokratische Prosa, die versucht, kaum fassbaren dramatischen Veränderungen nüchtern dort Handlungsspielräume abzugewinnen, wo größere Konflikte lauern, die nur angedeutet werden. Zum anderen, wie auch der Spiegel bemerkt, sieht man sich darin bestätigt, wie sehr das Thema Peak Oil „die politische Führung beschäftigt“.

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USA: GEHEIMER GENOZID DURCH RADIOAKTIVE VERSEUCHUNG NACH STILLGELEGTEM URANABBAU

„Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt an Krebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört,“ sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz „Sacred Land – Poisoned Peoples“. Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

In und um die Black Hills liegen über 1.000 seit den 70er Jahren stillgelegte Uranminen. „Ich nenne es das geheime Tschernobyl der USA, weil die radioaktive Verseuchung jeden betrifft. Aus den offenen und zum Teil mit Wasser gefüllten alten Minen und aus den über 10.000 Bohrlöchern, die bei Explorationen bis zu 800 Fuß tief getrieben wurden, tritt Radon aus. Luft und Wasser sind radioaktiv kontaminiert. Bäche und Flüsse – und auch das
Grundwasser – münden in den Missouri. Und der mündet in den Mississippi.“ Die strahlenden Uranminen betreffen damit nicht nur die Bevölkerung South Dakotas, sondern große Teile der Menschen in den USA.

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WWF WARNT VOR DRAMATISCHER ÜBERNUTZUNG DER OSTSEE

Der Ostsee droht nach Einschätzung der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in den nächsten 20 Jahren eine dramatische Übernutzung und der Verlust weiträumiger Ökosysteme.

Laut einer am Donnerstag in Stralsund vorgestellten Studie werden vor allem Schifffahrt, Offshore-Industrie und Umweltbelastungen durch weiter zunehmenden Tourismus um mehr als das Doppelte steigen. WWF-Projektleiter Jochen Lamp forderte eine auf Nachhaltigkeit und Kapazitätsbegrenzung gerichtete Meeresraumplanung, die von den Staatschefs der neun Anrainerstaaten zur Chefsache gemacht werden müsse.

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ABIOTISCHES ERDÖL IN UNMENGEN VORHANDEN

Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Mit der Ölpest im Golf von Mexiko sprudeln auch die Theorien vom „abiotischen“ Erdöl erneut an die Oberfläche. Sollten Sie noch ein paar Argumente brauchen – hier sind sie. Sehen Sie milde auf etwaige Stilblüten – wir waren noch jung und mussten handeln.

Eins ist klar: Öl bestimmt die Weltpolitik. Ohne Öl läuft in unseren Gesellschaften nichts, aber auch gar nichts. Wir fahren unsere Autos damit, heizen unsere Häuser, machen Plastik daraus und eine Menge anderer nützlicher Dinge. Und es ist teuer – Tendenz steigend. Deshalb müssen wir sparsam damit umgehen, das weiß jedes Kind. Denn es geht rapide zur Neige, richtig?

Nun – nein, vielleicht auch nicht. Könnten Sie sich vorstellen, dass man uns einen riesigen Bären aufgebunden hat und dass der Stoff, aus dem die Träume aller kriegführenden Politiker sind, in Wirklichkeit alles andere als rar ist? Dass er nach wie vor in Unmengen vorhanden ist, sich möglicherweise in der gleichen Geschwindigkeit reproduziert, in der wir ihn verbrauchen, und dass alles, was man uns über seine Entstehung erzählt hat, nur eine weitere Lüge ist?

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ALTE AKW’s KÖNNEN ABGESCHALTET WERDEN – LAUT GREENPEACE DROHT KEIN ENGPASS

Die Stromversorger sind aufgebracht: Die Politik möchte sie mit der Brennelementesteuer nun endlich mal an den horrenden Kosten beteiligen, welche die Atomkraft für die Gesellschaft verursacht. Sie drohen: Kommt die Steuer, schalten sie alle alten Atomkraftwerke sofort ab.

Das sollen sie mal ruhig machen. Sie können ihre Ankündigung umsetzen und die acht ältesten deutschen Atomkraftwerke sofort stilllegen, ohne dass dies zu Engpässen in der Stromversorgung in Deutschland führt. Dies belegt eine neue Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace, der zufolge die sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser, sowie der Pannenreaktor Krümmel aktuell nur noch zu 5,4 Prozent zur deutschen Stromversorgung beitragen. Die übrigen neun Atommeiler könnten bis zum Jahr 2015 abgeschaltet werden. Das zeigt das vom Aachener Institut EUtech für Greenpeace berechnete Energie-Szenario Plan B 2050.

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WESENTLICHER AKTEUR DER EVOLUTION ENTSCHLÜSSELT: TRANSPOSONE

Wesentliche Akteure der Evolution, die jedoch bisher noch wenig erforscht sind, haben Wissenschaftler der Johns Hopkins University  näher bestimmt. Sie erhoben die Genstrang-Orte der als „Transposone“ bezeichneten springenden Gene des Menschen, berichtet die Fachzeitschrift Cell.

Diese Elemente des Erbguts lösen sich selbst aus der DNA, bewegen sich frei und setzen sich an gewissen Stellen nach dem Zufallsprinzip wieder ein. Damit tragen sie zur Artentstehung bei, können aber auch Krankheiten auslösen. „Erstmals gelang es, diese Gene fast vollständig zu verorten“, berichtet Studienleiter Jef Boeke gegenüber pressetext.

Die Forscher scannten das Genom von 15 nicht verwandten Menschen und fanden dabei bei jeder Person rund hundert Stellen, an denen sich springende Gene wieder einpflanzen können. „Es überraschte uns, wie viele solcher Orte es gibt. Transposons sind somit weit aktiver als wir zuvor vermutet haben“, so Boeke. Möglich war die Verortung durch drei Code-Buchstaben, in denen sich die Transposons von ihren nicht springenden Kollegen unterscheiden, sowie durch den Einsatz eines Gen-Chips. Das Genmaterial, das Transposons in ihrem Anhang mit sich führen, wurde dabei allerdings noch nicht untersucht.

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CHINAS WASSERVORRÄTE ZU 49 % WEGEN VERSCHMUTZUNG NICHT NUTZBAR

49 Prozent der Wasservorräte nicht trinkbar / Hongkonger Zeitung: China zerstört seinen Naturraum durch unzählige Umweltverbrechen, kommt aber in den meisten Fällen ungestraft davon.

Traurige Bilanz in China: Fast ein Viertel des chinesischen Oberflächenwassers ist nach einem Bericht der Hongkonger Asian Times so stark verschmutzt, dass es nicht einmal mehr für industrielle Zwecke genutzt werden kann. Nur 49 % der Wasservorkommen sind trinkbar. Laut Chinas Ministerium ist dies immerhin schon eine Besserung von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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FORSCHUNGEN ERGEBEN, DASS DIE EISMASSE AN DER ARKTIS DRAMATISCH ABNIMMT

Mehr noch als in der Fläche, nimmt das Meereis in der Arktis in der Masse ab

Dass es ums arktische Eis schlecht bestellt ist, hat sich inzwischen herum gesprochen. Sommer für Sommer schrumpft seine Fläche im Rhythmus der Jahreszeiten zusammen, aber seit Beginn der Stellitenmessungen Ende der 1970er Jahre zeigen diese sommerlichen Minima einen deutlich negativen Trend. 2007 zog sich das Eis besonders weit zurück, aber auch in den folgenden Jahren fiel das jeweils gegen Mitte September eintretende Minimum weit unterdurchschnittlich aus.

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LECKS UND UNFÄLLE AUF BOHRINSELN HÄUFEN SICH

Gemäss einem Bericht der britischen Kontrollbehörde häufen sich die Vorfälle auf den Bohrinseln in bedenklicher Weise.

Auf den Bohrinseln in britischen Gewässern ist die Zahl der Öllecks und Unfälle im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht der zuständigen Kontrollbehörde HSE hervor. Meldungen von 300 Öl- und Gasanlagen in britischen Gewässern wurden dafür ausgewertet. Ergebnis: 85 größere Lecks, ein Jahr zuvor waren es nur 61. Das ist ein Anstieg um 42 Prozent.

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GREENPEACE KLAGT FÜR VERÖFFENTLICHUNG DES LÄNGST FÄLLIGEN ENERGIESICHERHEITSBERICHTS

Weil das Wirtschaftsministerium den Bericht zur Energiesicherheit, der möglicherweise die Atomenergie als überflüssig einschätzt, unter Verschluss hält, zieht Greenpeace vor Gericht

Die Energiekonzerne sind mit ein paar Helfern angetreten und scheinen es wieder einmal geschafft zu haben, die windelweiche Bundeskanzlerin mit ihrer irrlichternden schwarz-gelben Mannschaft zurechtzuweisen. Ein Energiekonzept hatte man nicht, betrachtete gleichwohl die Atomenergie als alternativenlose Brückentechnologie, weswegen die Laufzeiten der Kraftwerke verlängert werden müssten – je nach Nähe zur Atomlobby, desto länger. Und weil dann die Gewinne bei den Energiekonzernen sprudeln, für die Atomenergie so billig ist, weil sie mit Zigmilliarden Steuergeldern finanziert wurden und die Endlagerung keine große Rolle spielt – Greenpeace geht in einem Bericht von 165 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen seit 1950 und von künftigen Ausgaben von 92,5 Milliarden aus -, dachte man sich, dass man für das eilfertige Geschenk doch auch ein wenig für das Haushaltsdefizit von den Konzernen mit deren Verständnis abzweigen könnte.

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