Vitamin D schützt tatsächlich vor Krebs und Autoimmunkrankheiten

Eine neue Untersuchung der Universität Oxford benennt Vitamin-D-Mangel als Verursacher schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunkrankheiten. Der Studie zufolge, die kürzlich in der Fachzeitschrift Genome Research veröffentlich wurde, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten oder andere ernste Erkrankungen nicht ausbrechen zu lassen.

Multiple Sklerose, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Leukämie – diese und noch viele weitere Krankheiten werden oft durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufen. Unsere Gene verfügen über Rezeptoren, die Vitamin D benötigen, damit die Genexpression (d. h. im weiteren Sinne die Umsetzung der genetischen Information und im engeren Sinne die Biosynthese der RNS) normal funktionieren kann. Fehlt dieses wichtige Vitamin, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen.

Die Forschergruppe der renommierten englischen Universität stellte im Einzelnen die Bedeutung von Vitamin D in den Bereichen des Erbgutes fest, die im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und Krebs stehen, und hob hervor, Vitamin D sei unerlässlich, um die Entstehung dieser Erkrankungen zu verhindern.

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