UNERKLÄRLICHES FISCHSTERBEN IN LOUISIANA – ZUSAMMENHÄNGE MIT DER ÖLPEST?

Der Küstenschutz des Landkreises Plaquemines Parish hatte das Massensterben vor einigen Tagen entdeckt und die Fotos veröffentlicht. Unter den toten Fischen sind neben Rotbarschen, Forellen, Flussaalen, Stachelrochen und einer Heringsart auch Krebse und Krabben. Sogar ein toter Baby-Wal wurde an der Oberfläche gefunden.

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

Keine Schotterpiste mit kleinen Steinchen, sondern unzählige tote Fische: Dieses erschreckende Bild bietet sich in der Region um den Flussarm Bayou Chaland im Landkreis Plaquemines Parish in Louisiana. Ob das Fischesterben nahe des Mississippi-Deltas mit der Ölpest zusammenhängt, ist noch unklar. Allerdings war die Region mit am schlimmsten betroffen

Ölspuren zwischen den Tier-Leichen: Anwohner und Behörden befürchten, dass das massive Fischsterben mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zusammenhängt. Knapp 800 Millionen Liter Öl sind nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April ins Meer gelangt und haben die Küsten verschmutzt

Ölspuren zwischen den Tier-Leichen: Anwohner und Behörden befürchten, dass das massive Fischsterben mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zusammenhängt. Knapp 800 Millionen Liter Öl sind nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April ins Meer gelangt und haben die Küsten verschmutzt

Um herauszufinden, was die Fische umgebracht hat, hat der Verwaltungschef von Plaquemines, Billy Nungesser, die US-Wetter und Ozeanographiebheörde Noaa und die nationale Umweltbehörde aufgefordert, die Tierkadaver zu untersuchen. Experten zufolge ist ein Sauerstoffmangel eine wahrscheinliche Ursache für das als "Extreme Fish Kill" bezeichnete Phänomen. Doch durch was er ausgelöst wurde, ist unklar. Warme Temperaturen und wenig Wind im August könnten dafür verantwortlich sein, sagte Ed Overton, Umweltexperte an der Louisiana State Universität, dem Sender BBC

Um herauszufinden, was die Fische umgebracht hat, hat der Verwaltungschef von Plaquemines, Billy Nungesser, die US-Wetter und Ozeanographiebheörde Noaa und die nationale Umweltbehörde aufgefordert, die Tierkadaver zu untersuchen. Experten zufolge ist ein Sauerstoffmangel eine wahrscheinliche Ursache für das als "Extreme Fish Kill" bezeichnete Phänomen. Doch durch was er ausgelöst wurde, ist unklar. Warme Temperaturen und wenig Wind im August könnten dafür verantwortlich sein, sagte Ed Overton, Umweltexperte an der Louisiana State Universität, dem Sender BBC

Doch das Ausmaß des jetzigen Massensterbens ist ungewöhnlich. Auch die Mikroben, die das Öl abbauen, könnten den Sauerstoffgehalt drastisch gesenkt haben, befürchtet Overton. Die Fischereibehörde Louisianas sieht ebenfalls den Sauerstoffmangel als Ursache für das Massensterben. Allerdings sei dieser nicht durch die Ölpest ausgelöst. "Dieses Gewässer wird vom Wasserzufluss bei Ebbe abgeschnitten", sagte eine Sprecherin einem regionalen Fernsehsender am Freitag. "Bei Ebbe waren die Fische so in dem Gewässer gefangen, ohne Zugang zum Golf, der Sauerstoffvorrat war daher begrenzt, was zum Tod der Fische führte"

Doch das Ausmaß des jetzigen Massensterbens ist ungewöhnlich. Auch die Mikroben, die das Öl abbauen, könnten den Sauerstoffgehalt drastisch gesenkt haben, befürchtet Overton. Die Fischereibehörde Louisianas sieht ebenfalls den Sauerstoffmangel als Ursache für das Massensterben. Allerdings sei dieser nicht durch die Ölpest ausgelöst. "Dieses Gewässer wird vom Wasserzufluss bei Ebbe abgeschnitten", sagte eine Sprecherin einem regionalen Fernsehsender am Freitag. "Bei Ebbe waren die Fische so in dem Gewässer gefangen, ohne Zugang zum Golf, der Sauerstoffvorrat war daher begrenzt, was zum Tod der Fische führte"

Die Ölpest hat die Küsten von Louisiana schwer beschädigt. Der Gouverneur des Bundesstaates, Bobby Jindal (zweiter von links), nutzt die mediale Aufmerksamkeit, um auch für andere Programme zu werben, bei denen das sensible Marschland wiederhergestellt werden soll. Unterdessen hat der Ölkonzern BP angekündigt, die Arbeiten am Bohrloch an diesem Wochenende endgültig zu beenden. Die Entlastungsbohrungen befinden sich dem Konzern zufolge auf den letzten Metern. Danach könne die Quelle mit Zement versiegelt werden

Die Ölpest hat die Küsten von Louisiana schwer beschädigt. Der Gouverneur des Bundesstaates, Bobby Jindal (zweiter von links), nutzt die mediale Aufmerksamkeit, um auch für andere Programme zu werben, bei denen das sensible Marschland wiederhergestellt werden soll. Unterdessen hat der Ölkonzern BP angekündigt, die Arbeiten am Bohrloch an diesem Wochenende endgültig zu beenden. Die Entlastungsbohrungen befinden sich dem Konzern zufolge auf den letzten Metern. Danach könne die Quelle mit Zement versiegelt werden

Quelle: stern

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