CERN: ANTIMATERIE-DETEKTOR FLIEGT INS ALL

Genf (apn). Auf dem Genfer Flughafen ist am Mittwoch ein über 7,5 Tonnen schwerer Antimaterie-Detektor für seine Reise zum Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral in Florida verladen worden. Von dort soll er an Bord des letzten Raumfähren-Flugs im Februar 2011 zur Internationalen Raumstation befördert werden. Dort wollen Physiker mit dem Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) genannten Instrument die Existenz von Antimaterie im Weltall nachweisen.

Nach einigen kosmologischen Modellen ist beim Urknall neben der normalen Materie ebenso viel Antimaterie entstanden. Bislang gelang deren Nachweis aber einzig im Labor. Außerhalb der vor kosmischer Strahlung schützenden Erdatmosphäre hoffen die Wissenschaftler die mysteriösen Anti-Teilchen endlich auch in der Natur messen zu können und damit einen Beweis für deren Existenz zu erbringen – oder zumindest eine Erklärung für ihre Abwesenheit zu finden.

Darüber hinaus soll das 1,5 Milliarden Euro teure Gerät durch Messung von Höhenstrahlung Aufschlüsse über die Existenz von Dunkler Materie liefern, die es nach theoretischen Berechnungen zuhauf geben soll, mit deren Nachweis sich die Physiker aber schwer tun.

Für den Transport des AMS nach Florida musste die US-Luftwaffe um Hilfe gebeten werden. Für einen Jumbo-Jet ist das Instrument einfach zu groß. Nach 15 Jahren Bauzeit soll es am Donnerstag an Bord einer C-5M Super Galaxy auf die Reise in die USA gehen.

Quelle: AP / Yahoo

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Eine Antwort zu “CERN: ANTIMATERIE-DETEKTOR FLIEGT INS ALL

  1. Find ich gut, das habe ich so noch garnicht gesehen. Danke für den Hinweis! Dafür benutze ich das Internet, dass man fix auf solche super Blogbeiträge stößt :-). Danke nochmal und schönen Gruß, Welfhard Wiemer

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