OBAMA – PRÄSIDENT DER KRIEGE

Wie die New York Times berichtet, hat der US-Präsident Barack Obama  die bereits unter der Regierung von Präsident George Bush angefangenen  Kriege gegen sogenannte Terroristen in Asien und Afrika noch einmal deutlich verstärkt.

Praktisch keiner der „neuen, aggressiven Schritte“ der US-Regierung seien öffentlich geworden. Laut der New York Times verwandelt sich der US-Auslandsgeheimdienst CIA unter Obama zunehmend in eine paramilitärische Organisation. Das Pentagon wird aussedem zugleich der CIA immer ähnlicher. Es führt im  Nahen Osten immer häufiger Spionagemissionen durch oder sammelt mit Hilfe von angeheuerten und teuer bezahlten privaten Firmen und Organisationen Geheimdienstinformationen über Verstecke von Aufständischen, Terroristen oder militanten Extremisten im Pakistan.

Der Präsident Obama habe die  Drohnen-Angriffe im Pakistan verstärkt, Angriffe auf echte oder vermeintliche Al-Kaida-Mitglieder in Somalia autorisiert und zudem Geheimoperationen von Kenia aus genehmigt. Gemeinsam mit den europäischen Verbündeten seien Terrorgruppen in Nordafrika ausgehoben worden. Außerdem – obwohl nie offiziell bestätigt – sei im Jemen eine Militärkampagne gestartet worden.

Diese Woche wurde bekannt, dass das amerikanische Militär beabsichtige, den Krieg am Hindukusch länger zu führen, als bisher von der Regierung eingestanden. Der Krieg gegen die Aufständischen  sei nach wie vor uneinschätzbar – und es sei daher viel zu früh, um genaue Daten zu nennen, wann er endgültig abgeschlossen werden könne, so der neue Oberbefehlshaber der internationalen Besatzungstruppen, David Petraeus, zum US-Fernsehsender NBC.

Für den General ist der von Präsident Obama genannte Abzugstermin für die US-Truppen ab Juli 2011 daher auch nicht als fixes Datum zu betrachten. Er  würde absolut nicht davor zurückschrecken, von Obama eine Verschiebung des Abzugstermins zu fordern.

Offiziell hiess es, das Weiße Haus wolle die US-Soldaten ab Sommer 2011 nach Hause holen. Obama hatte die Sendung von zusätzlichen 30.000 US-Soldaten nach Afghanistan im Dezember des vergangenen Jahres damit begründet, dass auf diese Weise der Abzug in einem Jahr vorbereitet wurde.

Der Präsident Obama und sein Verteidigungsminister Robert Gates haben jedoch längst damit begonnen, ihre Aussagen zu relativieren. Mehrmals wurde ausdrücklich betont, dass im Sommer 2011 nur eine kleine Zahl der Soldaten aus dem Afghanistan zurückgezogen würde.

Quelle: New York Times

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