S & P STUFT IRLANDS LANGFRISTRATING AB

S&P senkte Irlands Langfristrating um eine Stufe auf AA- von AA, was die amerikanische Ratingagentur mit den voraussichtlichen Kosten zur Stützung des heimischen Finanzsektors begründete. Der negative Ausblick reflektiere die Ansicht von S&P, dass eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes möglich sei, wenn die auf dem Staatshaushalt lastenden Kosten zur Unterstützung des Finanzsektors weiter ansteigen sollten.

Gleiches gelte, falls die bereits schwer angeschlagene Ökonomie Irlands die Fähigkeit der Regierung, ihre mittelfristigen Steuerziele zu erreichen, auszuhebeln drohe, wie S&P gestern im Rahmen einer Erklärung mitteilte. S&P machte darauf aufmerksam, dass die neuen Prognosen der Firma davon ausgingen, dass Irlands Nettostaatsverschuldung in Richtung 113 Prozent des Bruttoinlandsprodukts klettern werde im Jahr 2012. Diese Verschuldung entspräche mehr als dem 1,5fachen der durchschnittlichen Verschuldung anderer Mitglieder der Eurozone. Der Verschuldungsgrad Irlands läge damit weit oberhalb des Verschuldungsniveaus, das die in New York ansässige Firma für ähnlich eingestufte Staaten der Region prognostiziere, zu denen beispielsweise Belgien mit 98 Prozent und Spanien mit 65 Prozent in Relation zum BIP zählen.

Quelle: wirtschaftsfacts.de

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