LECKS UND UNFÄLLE AUF BOHRINSELN HÄUFEN SICH

Gemäss einem Bericht der britischen Kontrollbehörde häufen sich die Vorfälle auf den Bohrinseln in bedenklicher Weise.

Auf den Bohrinseln in britischen Gewässern ist die Zahl der Öllecks und Unfälle im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht der zuständigen Kontrollbehörde HSE hervor. Meldungen von 300 Öl- und Gasanlagen in britischen Gewässern wurden dafür ausgewertet. Ergebnis: 85 größere Lecks, ein Jahr zuvor waren es nur 61. Das ist ein Anstieg um 42 Prozent.

HSE-Chef Steve Walker zeigte sich „enttäuscht und beunruhigt“ über die gestiegene Zahl der Lecks. Er sah die Unternehmen in der Pflicht. Sie müssten die Ursachen für solche Zwischenfälle ergründen und abstellen. Nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ des britischen Ölkonzerns BP und der dadurch ausgelösten Ölpest im Golf von Mexiko stehen die Öl- und Gasförderung im Meer unter besonderer Beobachtung.

Deepwater Horizon

Explosion auf der Oelplattform Deepwater Horizon

Zugenommen hat dem Bericht zufolge nicht nur die Zahl der Lecks sondern auch die der Arbeitsunfälle auf Bohrinseln. Die Zahl der Verletzten stieg von 20 im Vorjahreszeitraum auf 50. Todesfälle gab es nicht. Behördenchef Walker warnte: Seine Behörde werde in Zukunft weiter einen harten Kurs gegen die Firmen fahren, die ihre Arbeiter Gefahren aussetzten.

Quelle: tagesschau.de

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